Flammeneffektgeräte
Flammeneffektgeräte – Spektakuläre Feuereffekte für Deine Show
Flammeneffektgeräte setzen Deine Veranstaltung buchstäblich in Flammen und erzeugen den ultimativen Wow-Effekt. Ob musiksynchrone Feuersäulen, imposante Feuerbälle oder dramatische Flammenwände – mit professionellen Flammenprojektoren schaffst Du unvergessliche Momente auf der Bühne. Bei LTT findest Du hochwertige Markenprodukte für Indoor- und Outdoor-Einsätze, die höchsten Sicherheitsstandards entsprechen und sich flexibel in Dein Bühnenkonzept integrieren lassen. Von kompakten Aerosol-Systemen bis zu leistungsstarken Gas-Flammenprojektoren – wir bieten Dir die optimale Lösung für jeden Anwendungsfall.
Was sind Flammeneffektgeräte und wie funktionieren sie?
Flammeneffektgeräte sind spezialisierte Pyrotechnik-Systeme, die kontrollierte Flammeneffekte für professionelle Veranstaltungen erzeugen. Im Gegensatz zu klassischer Pyrotechnik arbeiten moderne Flammenprojektoren mit verschiedenen Betriebsmitteln: Aerosol-Kartuschen, Propan-/Butan-Gas oder flüssigen Brennstoffen wie Bio-Ethanol und Isopropanol.
Das Funktionsprinzip basiert auf der kontrollierten Verbrennung dieser Betriebsmittel. Bei Aerosol-Systemen wird das brennbare Gas aus 400ml-Dosen unter Druck freigesetzt und elektrisch gezündet. Gas-Flammenprojektoren nutzen handelsübliche Propan- oder Butan-Gasflaschen, die über Magnetventile dosiert und gezündet werden. Fluid-basierte Systeme wie der MagicFX Flamaniac versprühen flüssigen Brennstoff, der in der Luft entzündet wird.
Die Effekthöhe variiert je nach System zwischen 3 und 20 Metern. Kompakte Aerosol-Geräte erreichen typischerweise 3–5 Meter, während leistungsstarke Gas-Systeme für Outdoor-Einsätze Flammensäulen bis 9 Meter erzeugen. Spezielle Power-Flame-Systeme schaffen sogar bis zu 20 Meter Effekthöhe.
Im Vergleich zu Nebelmaschinen oder CO2 Effektgeräten erzeugen Flammeneffektgeräte keine Sichtbehinderung durch Nebel, sondern setzen auf den visuellen und emotionalen Impact echter Flammen. Die Steuerung erfolgt über DMX-512-Protokoll, Funkfernbedienung oder manuelle Auslösung – je nach Geräteklasse und Einsatzszenario.
Anwendungsgebiete für professionelle Flammeneffekte
Flammeneffektgeräte kommen überall dort zum Einsatz, wo spektakuläre visuelle Höhepunkte gefragt sind. In der Konzert- und Festivaltechnik gehören musiksynchrone Feuersäulen zum Standard großer Rock- und Metal-Shows. Die Geräte werden auf Traversensystemen montiert oder auf Bühnenpodesten platziert, um perfekt choreografierte Flammeneffekte zu erzeugen.
Im Theaterbereich schaffen Flammenprojektoren dramatische Akzente für Inszenierungen – von der Darstellung mythischer Feuerszenen bis zu modernen Performance-Konzepten. Messestände und Produktpräsentationen nutzen kontrollierte Flammeneffekte, um Aufmerksamkeit zu generieren und Marken eindrucksvoll zu inszenieren.
Clubs und Event-Locations setzen kompakte Flammengeräte für regelmäßige Shows ein, während mobile DJs und Entertainer mit transportablen Systemen arbeiten. Outdoor-Events wie Stadtfeste, Silvester-Veranstaltungen oder Firmenevents profitieren von der Fernwirkung großer Flammeneffekte.
Besonders interessant: Die Integration mit anderen Effektgeräten. Kombiniert mit Nebelmaschinen oder Hazern entstehen beeindruckende Lichtbrechungen in der Nebelwolke. Die Flammen werden durch den Nebel diffus sichtbar und erzeugen eine mystische Atmosphäre. Auch die Synchronisation mit Konfettieffekten für finale Show-Höhepunkte ist beliebt.
Wichtig: Bei Indoor-Einsätzen müssen ausreichende Deckenhöhen (mindestens 5 Meter bei 3-Meter-Flammen) und Sicherheitsabstände eingehalten werden. Outdoor-Veranstaltungen bieten mehr Flexibilität für große Effekthöhen.
Qualitätskriterien und technische Spezifikationen
Beim Kauf von Flammeneffektgeräten sind konkrete technische Parameter entscheidend. Die elektrische Leistungsaufnahme liegt typischerweise zwischen 150 und 200 Watt für Aerosol-Systeme, während leistungsstarke Pyrotechnikmaschinen 700 bis 1000 Watt benötigen. Alle Geräte arbeiten mit 220V Stromversorgung und benötigen entsprechende Absicherung.
Die Effekthöhe ist das wichtigste Kaufkriterium: Kompakte Geräte für 180–250 Euro erzeugen 3–4 Meter hohe Flammen, Mittelklasse-Systeme für 400–600 Euro erreichen 5–8 Meter, während professionelle Power-Flame-Systeme ab 1.500 Euro Effekthöhen bis 20 Meter ermöglichen. Der Verbrauch variiert stark: Mit einer 400ml-Aerosoldose lassen sich über 100 musikgetaktete Stichflammen erzeugen, während Gas-Systeme je nach Betriebsdauer 5–11kg Propan-Flaschen benötigen.
Bei LTT führen wir hochwertige Markenprodukte von Showtec, MagicFX, Eurolite und Futurelight. Diese Hersteller garantieren CE-Zertifizierung und entsprechen den europäischen Sicherheitsnormen. Showtec-Geräte überzeugen durch robuste Bauweise für Touring-Einsätze, MagicFX punktet mit innovativen Fluid-Systemen und mehrfarbigen Flammeneffekten.
Wichtige Ausstattungsmerkmale sind:
- DMX-Kanäle: Mindestens 2 Kanäle (Zündung + Flammendauer 0,3–3 Sekunden)
- DIP-Schalter: 10-fach für präzise DMX-Adressierung
- Funkmodulen: Bidirektionale Systeme mit bis zu 2.000 Meter Reichweite
- Sicherheitsfeatures: Magnetventile, Druckwächter, Überhitzungsschutz
- Montagemöglichkeiten: Halfcoupler-Aufnahmen für Traversenmontage
- Gewicht: 7–15 kg für mobile Systeme, bis 30 kg für Power-Flames
Die Materialqualität zeigt sich in der Verarbeitung: Hochwertige Geräte haben Edelstahl-Düsen, verstärkte Gehäuse und professionelle Powercon-Anschlüsse. Billige Systeme fallen durch Plastik-Komponenten und unzuverlässige Zündmechanismen auf.
DMX-Steuerung und Ansteuerungsmöglichkeiten im Detail
Die Ansteuerung von Flammeneffektgeräten erfolgt über verschiedene Protokolle, wobei DMX-512 der Industriestandard ist. Das digitale Steuerprotokoll ermöglicht präzise Timing-Kontrolle und Integration in komplexe Lichtshows. Typische Flammeneffektgeräte belegen 2 DMX-Kanäle: Kanal 1 steuert die Zündung (0–255 für verschiedene Zündmodi), Kanal 2 regelt die Flammendauer von 0,3 bis 3 Sekunden stufenlos.
Die DMX-Adressierung erfolgt über 10 DIP-Schalter am Gerät, die binäre Codierung ermöglicht 512 Adressen. Mehrere Flammenprojektoren lassen sich so individuell ansprechen oder zu Gruppen zusammenfassen. Für synchrone Effekte erhalten alle Geräte dieselbe Startadresse, für sequenzielle Abläufe werden sie versetzt adressiert.
Funksteuerung bietet maximale Flexibilität, besonders bei Outdoor-Events ohne Verkabelungsmöglichkeit. Moderne Systeme wie die Explo-Serie arbeiten mit bidirektionalen Funkmodulen, die Reichweiten bis 2.000 Meter ermöglichen – das entspricht einem Aktionsbereich von 12,5 Millionen Quadratmetern. Die Funkfrequenzen sind lizenzfrei und störungssicher.
Fernbedienungen mit Sicherheitsschlüssel sind für manuelle Einzelauslösungen vorgesehen. Professionelle Handfackeln wie die Explo GX3 verfügen über doppelte Sicherheitstaster und abziehbare Schlüsselschalter, um unbeabsichtigte Zündungen zu verhindern.
Für musiksynchrone Shows empfiehlt sich die Integration in DMX-Controller oder Lichtpulte. Software wie MagicQ, GrandMA oder Chamsys ermöglicht präzise Programmierung von Cue-Listen. Trigger-Signale können auch von Audio-Interfaces kommen, um Beat-synchrone Flammeneffekte zu erzeugen.
Verkabelung und Stromversorgung
Professionelle Geräte nutzen Powercon-Steckverbinder für sichere Stromversorgung. Die Verkabelung sollte über Stromverteiler mit entsprechender Absicherung erfolgen. Bei Traversenmontage sind Kabel mit ausreichender Zugentlastung zu verwenden.
Sicherheit und DGUV Vorschrift 17 bei Flammeneffekten
Flammeneffektgeräte unterliegen strengen Sicherheitsvorschriften. Die DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1) regelt den Einsatz von Veranstaltungstechnik und gilt auch für pyrotechnische Effekte. Obwohl Aerosol-basierte Flammenprojektoren rechtlich keine Pyrotechnik im engeren Sinne darstellen, müssen dennoch umfassende Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden.
Rechtliche Grundlagen:
Bei öffentlichen Veranstaltungen ist die Abklärung mit der zuständigen Feuerwehr und dem Ordnungsamt zwingend erforderlich. Je nach Bundesland und Veranstaltungsort können zusätzliche Genehmigungen nötig sein. Indoor-Einsätze erfordern oft Brandwachen und Feuerlöscher in unmittelbarer Nähe.
Personelle Anforderungen:
Der Betrieb von Flammeneffektgeräten sollte ausschließlich durch eingewiesenes Personal erfolgen. Für leistungsstarke Power-Flame-Systeme mit über 10 Meter Effekthöhe ist eine pyrotechnische Ausbildung nach §20 SprengG erforderlich. LTT empfiehlt grundsätzlich Schulungen durch den Hersteller oder zertifizierte Trainer.
Sicherheitsabstände:
Die Mindestabstände richten sich nach der Effekthöhe. Als Faustregel gilt: Horizontaler Sicherheitsabstand = 1,5-fache Flammenhöhe, vertikaler Abstand zur Decke = 2-fache Flammenhöhe. Bei 5 Meter Flammen bedeutet das 7,5 Meter seitlich und 10 Meter nach oben. Publikumsbereiche müssen durch Absperrungen gesichert werden.
Technische Sicherheitseinrichtungen:
Hochwertige Geräte verfügen über Überhitzungsschutz, Druckwächter und automatische Abschaltung bei Fehlfunktionen. Magnetventile schließen bei Stromausfall sofort die Gaszufuhr. Moderne Systeme haben integrierte Selbstdiagnose und melden Störungen über DMX-Rückmeldung.
Wartung und Prüfung:
Flammenprojektoren müssen vor jedem Einsatz auf Beschädigungen überprüft werden. Düsen, Zündkerzen und Schläuche sind Verschleißteile, die regelmäßig getauscht werden müssen. Eine jährliche Sicherheitsprüfung durch Fachpersonal wird empfohlen, auch wenn sie nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.
Betriebsmittel-Lagerung:
Aerosol-Kartuschen und Gasflaschen müssen nach Druckgasverordnung gelagert werden – kühl, trocken, stehend und gesichert gegen Umfallen. Flüssige Brennstoffe unterliegen den Bestimmungen für brennbare Flüssigkeiten.
Montage auf Traversensystemen und Bühnenaufbauten
Die professionelle Integration von Flammeneffektgeräten in Traversenkonstruktionen erfordert sorgfältige Planung. LTT bietet als Hersteller von Naxpro-Truss Traversensystemen die ideale Expertise für sichere Montagen.
Traversenauswahl nach Belastung:
Kompakte Flammeneffektgeräte mit 7–10 kg Gewicht können problemlos auf FD31-Traversen (50⌀ Rohr, 2mm Wandstärke) montiert werden. Für schwerere Power-Flame-Systeme bis 30 kg empfehlen sich HD31-Traversen (50⌀ Rohr, 3mm Wandstärke) oder bei großen Spannweiten GS94-Traversen (60⌀ Rohr, 5mm Wandstärke). Die Traglast muss immer mit Sicherheitsfaktor berechnet werden.
Befestigungstechnik:
Standardmäßig werden Halfcoupler von Riggatec verwendet, die für 48–51mm Rohrdurchmesser ausgelegt sind. Die Geräte verfügen über integrierte Montagebügel mit M10- oder M12-Gewinde. Wichtig: Die Halfcoupler müssen für die dynamische Belastung durch Flammenrückstoß ausgelegt sein – wir empfehlen Modelle mit mindestens 100 kg Traglast.
Positionierung und Ausrichtung:
Bei Traversenmontage sollten Flammeneffektgeräte immer nach oben oder schräg nach außen gerichtet werden, niemals horizontal über Publikumsbereiche. Der Neigungswinkel wird über verstellbare Montagebügel eingestellt. Moderne Wave-Flamer mit Moving-Head-Technologie ermöglichen schwenkbare Flammen von -105° bis +105°, hier sind zusätzliche Sicherheitsbegrenzungen einzubauen.
Kabelführung:
Strom- und DMX-Kabel müssen sicher in der Traverse geführt werden. Kabel sollten mit Kabelbindern oder Klettverschlüssen fixiert werden, um Zugbelastung auf die Steckverbinder zu vermeiden. Bei beweglichen Traversenteilen sind Kabelschleifen mit ausreichender Bewegungsreserve vorzusehen.
Gasversorgung bei Traversenmontage:
Gas-Flammenprojektoren benötigen flexible Hochdruckschläuche zur Gasflasche. Diese müssen für Propan/Butan zugelassen sein (rote Kennzeichnung) und dürfen nicht geknickt werden. Gasflaschen selbst werden niemals in der Traverse montiert, sondern stehen gesichert am Boden. Schlauchlängen bis 10 Meter sind problemlos möglich.
Statische Berechnung:
Bei größeren Installationen mit mehreren Flammeneffektgeräten ist eine statische Berechnung durch einen Fachingenieur erforderlich. LTT bietet für Naxpro-Truss-Systeme entsprechende Statik-Nachweise und kann bei der Planung unterstützen.
Wartung und Pflege Deiner Flammeneffektgeräte
Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer von Flammeneffektgeräten erheblich und sichert zuverlässigen Betrieb. Die Wartungsintervalle richten sich nach der Einsatzhäufigkeit – bei wöchentlichem Einsatz empfiehlt sich monatliche Inspektion, bei gelegentlicher Nutzung vierteljährlich.
Reinigung nach jedem Einsatz:
Aerosol-Systeme müssen nach Verwendung farbiger Kartuschen mit klarem Aerosol durchgespült werden. Farbige Rückstände in Düsen und Ventilen führen zu Verstopfungen und ungleichmäßiger Flammenbildung. Dazu wird eine Kartusche klares Aerosol eingesetzt und 3–5 kurze Stöße ausgelöst. Die Düsenöffnung sollte mit einem weichen Tuch gereinigt werden – niemals mit Metallgegenständen.
Verschleißteile-Kontrolle:
Zündkerzen sind die häufigsten Verschleißteile. Nach etwa 500 Zündungen lässt die Zuverlässigkeit nach, die Elektroden sind abgenutzt. Ersatzzündkerzen kosten 15–30 Euro und sollten vorrätig sein. Düsen aus Messing oder Edelstahl halten länger, müssen aber auf Ablagerungen kontrolliert werden.
Dichtungen und Schläuche:
Gasschläuche und Dichtungen unterliegen Alterung. Schläuche sollten jährlich auf Risse und Verhärtung geprüft werden – bei Beschädigung sofort austauschen. O-Ringe an Aerosol-Aufnahmen werden spröde und müssen bei Undichtigkeit gewechselt werden.
Elektronik-Wartung:
DMX-Anschlüsse und Steckverbinder sollten auf festen Sitz und Korrosion kontrolliert werden. Kontaktspray kann bei Oxidation helfen. Akkus in Funk-Systemen haben begrenzte Ladezyklen – nach 2–3 Jahren ist Austausch ratsam.
Lagerung:
Flammeneffektgeräte sollten in Cases trocken und staubgeschützt gelagert werden. Aerosol-Kartuschen immer entfernen – eingelegte Kartuschen können bei Temperaturschwankungen undicht werden. Gasschläuche sollten drucklos und gerade gelagert werden.
Professionelle Inspektion:
Eine jährliche Wartung durch Fachpersonal oder den Hersteller-Service ist empfehlenswert. Dabei werden Magnetventile, Zündelektronik und Sicherheitseinrichtungen überprüft. LTT bietet für viele Geräte Wartungsverträge an.
Dokumentation:
Führe ein Wartungsbuch mit Datum, durchgeführten Arbeiten und Betriebsstunden. Das erleichtert die Fehlersuche und ist bei Gewährleistungsfällen hilfreich.
LTT – Dein Experte für Veranstaltungstechnik
Bei LTT erhältst Du nicht nur hochwertige Flammeneffektgeräte, sondern profitierst von über 25 Jahren Erfahrung in der Veranstaltungstechnik. Als Hersteller mit eigener Produktion in Deutschland kennen wir die Anforderungen professioneller Anwender genau. Unsere Expertise in Traversensystemen und Rigging ermöglicht Dir die sichere Integration von Flammeneffekten in Deine Bühnenkonstruktion.
Von der Beratung über die Produktauswahl bis zur technischen Unterstützung bei der Montage – unser Team steht Dir mit Fachwissen zur Seite. Wir liefern versandkostenfrei ab 69 Euro aus unserem Lager in Bocholt, Deutschland, und bieten Express-Versand für eilige Projekte. Mit 3 Jahren LTT-Garantie auf viele Produkte bist Du auf der sicheren Seite.
Neben Flammeneffektgeräten findest Du bei uns das komplette Sortiment für Deine Show: Nebelmaschinen für atmosphärische Effekte, Hazer für perfekte Lichtstrahldarstellung und CO2 Effektgeräte für kühle Bodeneffekte. Die Kombination verschiedener Effektgeräte schafft beeindruckende Ergebnisse und hebt Deine Veranstaltung auf ein neues Level.
Als B2B-Partner bieten wir Wiederverkäufern und Eventtechnikern Großhandelskonditionen. Unser internationales Händlernetz für die LTT Premium Marken Naxpro-Truss, Riggatec und Bullstage zeigt die weltweite Anerkennung unserer Qualität. Über 100.000 positive Kundenbewertungen sprechen für sich – LTT ist Dein zuverlässiger Partner für professionelle Veranstaltungstechnik.
FAQ – Fragen & Antworten
Ein Flammeneffekt wird durch kontrollierte Verbrennung von Betriebsmitteln in speziellen Flammeneffektgeräten erzeugt. Aerosol-Systeme setzen brennbares Gas aus 400ml-Kartuschen unter Druck frei und zünden es elektrisch. Gas-Flammenprojektoren nutzen Propan oder Butan aus Gasflaschen, die über Magnetventile dosiert und gezündet werden. Fluid-Systeme versprühen flüssige Brennstoffe wie Bio-Ethanol oder Isopropanol, die in der Luft entzündet werden. Die Steuerung erfolgt über DMX-512-Protokoll, Funkfernbedienung oder manuelle Auslösung. Professionelle Geräte ermöglichen präzise Timing-Kontrolle für musiksynchrone Effekte mit Flammenhöhen zwischen 3 und 20 Metern. Wichtig ist die Einhaltung von Sicherheitsabständen und die Bedienung durch eingewiesenes Personal.
Ein Flammenprojektor ist ein spezialisiertes Effektgerät für Veranstaltungen, das kontrollierte Flammeneffekte wie Feuersäulen oder Feuerbälle erzeugt. Flammenprojektoren arbeiten mit verschiedenen Betriebsmitteln: Aerosol-Kartuschen, Propan-/Butan-Gas oder flüssigen Brennstoffen. Die Geräte verfügen über elektrische Zündung, Magnetventile zur Dosierung und Steuerungseinheiten für DMX-512 oder Funkbetrieb. Typische Leistungsdaten liegen bei 150–1000 Watt elektrischer Leistungsaufnahme und Effekthöhen von 3 bis 20 Metern. Flammenprojektoren werden auf Traversen montiert oder auf Bühnenpodesten platziert und ermöglichen spektakuläre visuelle Effekte für Konzerte, Theater, Messen und Events. Sie sind CE-zertifiziert und entsprechen europäischen Sicherheitsnormen.
Flammenprojektoren benötigen je nach Bauart unterschiedliche Betriebsmittel. Aerosol-Systeme arbeiten mit 400ml-Kartuschen, die brennbares Gas unter Druck enthalten – mit einer Kartusche lassen sich über 100 musikgetaktete Stichflammen erzeugen. Gas-Flammenprojektoren nutzen handelsübliche Propan- oder Butan-Gasflaschen (5–11 kg), die über Hochdruckschläuche angeschlossen werden und Effekthöhen bis 9 Meter ermöglichen. Fluid-basierte Systeme verwenden flüssige Brennstoffe wie Bio-Ethanol oder Isopropanol, die in verschiedenen Farben erhältlich sind (Gelb, Orange, Rot, Grün). Zusätzlich benötigen alle Systeme 220V Stromversorgung für Zündung und Steuerung. Bei leistungsstarken Power-Flame-Geräten wird zusätzlich Stickstoff für die Druckerzeugung eingesetzt. Die Wahl des Betriebsmittels richtet sich nach Einsatzort (Indoor/Outdoor), gewünschter Effekthöhe und Farbgestaltung.
Die maximale Flammenhöhe von Flammeneffektgeräten variiert je nach System zwischen 3 und 20 Metern. Kompakte Aerosol-Flammenprojektoren für Indoor-Einsätze erreichen typischerweise 3–5 Meter Effekthöhe. Mittelklasse-Geräte mit Gas-Betrieb schaffen 5–8 Meter, bei Outdoor-Einsatz mit Flüssiggas sind bis zu 9 Meter möglich. Spezielle Power-Flame-Systeme wie der Explo X2 Power Flame erzeugen gigantische Flammensäulen bis 20 Meter Höhe und werden für große Festival-Bühnen und spektakuläre Outdoor-Shows eingesetzt. Die tatsächliche Effekthöhe hängt von Faktoren wie Betriebsmitteldruck, Düsengröße, Umgebungstemperatur und Wind ab. Wichtig: Der vertikale Sicherheitsabstand zur Decke muss mindestens das Doppelte der Flammenhöhe betragen – bei 5 Meter Flammen also 10 Meter Deckenhöhe.
Flammenprojektoren können unter bestimmten Voraussetzungen indoor eingesetzt werden. Entscheidend sind ausreichende Deckenhöhen – als Faustregel gilt die doppelte Flammenhöhe als Mindestabstand zur Decke. Bei 3 Meter Flammen sind also mindestens 6 Meter Raumhöhe erforderlich. Aerosol-basierte Systeme eignen sich besser für Indoor-Einsätze als große Gas-Systeme, da sie kompakter sind und geringere Effekthöhen erzeugen. Zwingend erforderlich ist die Abklärung mit der zuständigen Feuerwehr und dem Ordnungsamt – je nach Veranstaltungsort können zusätzliche Genehmigungen, Brandwachen und Feuerlöscher vorgeschrieben sein. Die Raumbelüftung muss ausreichend sein, um Verbrennungsgase abzuführen. Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien (Vorhänge, Dekoration) müssen eingehalten werden. Indoor-Einsätze erfordern besonders sorgfältige Planung und sollten nur durch eingewiesenes Personal durchgeführt werden.
Die Preise für professionelle Flammeneffektgeräte variieren stark je nach Leistungsklasse. Kompakte Aerosol-Flammenprojektoren für 3–4 Meter Effekthöhe sind ab 180–250 Euro erhältlich und eignen sich für Einsteiger und mobile DJs. Mittelklasse-Systeme mit 5–8 Meter Flammenhöhe und DMX-Steuerung kosten 400–600 Euro. Hochwertige Gas-Flammenprojektoren mit Funksteuerung und robuster Touring-Bauweise liegen bei 600–1.200 Euro. Spezielle Power-Flame-Systeme mit bis zu 20 Meter Effekthöhe kosten ab 1.500 Euro aufwärts. Fluid-basierte Systeme wie der MagicFX Flamaniac mit mehrfarbigen Flammen in 5 Richtungen liegen im Bereich 1.800–2.500 Euro. Zusätzlich zu den Gerätekosten müssen Betriebsmittel kalkuliert werden: Aerosol-Kartuschen kosten 8–15 Euro pro Stück, Gasflaschen-Füllung 15–30 Euro, Flammenfluid 40–80 Euro pro Liter. Bei LTT erhältst Du professionelle Beratung zur optimalen Geräteauswahl für Dein Budget.
Für Outdoor-Events eignen sich besonders Gas-Flammenprojektoren mit robuster, wetterfester Bauweise. Geräte wie die Explo GX2-Serie sind speziell für Outdoor-Einsätze konzipiert und zeichnen sich durch Regenfestigkeit und stabile Gehäuse aus. Mit Propan- oder Butan-Gasflaschen erreichen diese Systeme Flammenhöhen bis 9 Meter und bieten damit beeindruckende Fernwirkung. Wichtig sind Funksteuerung mit großer Reichweite (bis 2.000 Meter) und Akkubetrieb, um flexible Positionierung ohne Verkabelung zu ermöglichen. Power-Flame-Systeme mit bis zu 20 Meter Effekthöhe sind ideal für große Festival-Bühnen und Stadtfeste. Die Geräte sollten über Halfcoupler-Aufnahmen für Traversenmontage verfügen und wind- sowie temperaturfest sein. Bei Outdoor-Einsätzen müssen Windrichtung und Sicherheitsabstände zu Publikum und Vegetation beachtet werden. LTT führt Outdoor-taugliche Flammenprojektoren von Showtec, Eurolite und Futurelight mit entsprechenden Schutzklassen.
Aerosol- und Gas-Flammenprojektoren unterscheiden sich grundlegend in Betriebsmittel, Leistung und Einsatzbereich. Aerosol-Systeme nutzen 400ml-Kartuschen mit brennbarem Gas unter Druck, sind kompakter (7–10 kg) und erreichen Effekthöhen von 3–5 Metern. Sie eignen sich besonders für Indoor-Einsätze, mobile Anwendungen und häufige Standortwechsel. Mit einer Kartusche sind über 100 Stöße möglich, die Betriebskosten liegen bei etwa 10 Cent pro Flamme. Gas-Flammenprojektoren arbeiten mit Propan- oder Butan-Gasflaschen (5–11 kg), sind leistungsstärker und erzeugen Flammen bis 9 Meter Höhe. Sie sind robuster gebaut (10–15 kg), wetterfest und ideal für Outdoor-Events und Touring-Einsätze. Die Betriebskosten sind niedriger (ca. 5 Cent pro Flamme), aber die Gasflaschen-Logistik ist aufwendiger. Aerosol-Systeme sind rechtlich keine Pyrotechnik, während Gas-Systeme strengeren Auflagen unterliegen. Beide Typen bieten DMX-Steuerung und Funkbetrieb.