Entladungslampen

Entladungslampen – Dein Experte für Veranstaltungstechnik: Entladungslampen sind die erste Wahl, wenn Du professionelle Lichtleistung für Bühnen, Messestände oder große Veranstaltungshallen benötigst. Bei LTT findest Du hochwertige Markenprodukte von Osram, Philips, GE und weiteren führenden Herstellern – speziell für den Einsatz in der Veranstaltungstechnik entwickelt. Ob HQI-Lampen für Messestände, CDM-Lampen für Theater oder Halogen-Metalldampflampen für Konzertbühnen: Wir liefern Dir die optimale Lösung...
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Entladungslampen – Dein Experte für Veranstaltungstechnik

Entladungslampen sind die erste Wahl, wenn Du professionelle Lichtleistung für Bühnen, Messestände oder große Veranstaltungshallen benötigst. Bei LTT findest Du hochwertige Markenprodukte von Osram, Philips, GE und weiteren führenden Herstellern – speziell für den Einsatz in der Veranstaltungstechnik entwickelt. Ob HQI-Lampen für Messestände, CDM-Lampen für Theater oder Halogen-Metalldampflampen für Konzertbühnen: Wir liefern Dir die optimale Lösung für Deine Anwendung. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Veranstaltungstechnik und weltweitem Versand aus Bocholt bist Du bei LTT genau richtig.

Was sind Entladungslampen? Definition und Funktionsprinzip

Entladungslampen erzeugen Licht durch eine elektrische Gasentladung zwischen zwei Elektroden – der Anode und der Kathode. Im Gegensatz zu klassischen Glühlampen, die einen Glühfaden erhitzen, nutzen Entladungslampen die Ionisation von Gasen oder Metalldämpfen. Beim Anlegen einer Spannung entsteht zwischen den Elektroden ein Lichtbogen, der das Füllgas zum Leuchten bringt. Je nach Gasgemisch und Druck entstehen unterschiedliche Lichtfarben und Lichtausbeuten.

Das Funktionsprinzip basiert auf der Stoßionisation: Elektronen kollidieren mit Gasatomen, bringen diese in einen angeregten Zustand und erzeugen beim Zurückfallen in den Grundzustand elektromagnetische Strahlung. Bei vielen Entladungslampen wird zunächst UV-Strahlung erzeugt, die durch Leuchtstoffe auf der Kolbeninnenwand in sichtbares Licht umgewandelt wird. Bei Hochdruck-Entladungslampen wie HQI oder CDM entsteht das Licht direkt durch die Metalldampfentladung.

Ein wesentlicher Unterschied zu LED-Lampen oder Halogenlampen ist die Notwendigkeit eines Vorschaltgeräts. Ohne Strombegrenzung würde die Ladungsträgerdichte lawinenartig ansteigen und die Lampe zerstören. Das Vorschaltgerät – ob konventionell (KVG) oder elektronisch (EVG) – begrenzt den Strom und sorgt für einen stabilen Betrieb. Moderne elektronische Vorschaltgeräte ermöglichen zudem flackerfreies Licht und schalten defekte Lampen automatisch ab.

Die Aufwärmphase ist charakteristisch für Entladungslampen: Nach dem Einschalten ist die Lichtausbeute zunächst gering, da das Füllgas erst verdampfen und die Betriebstemperatur erreichen muss. Je nach Typ dauert dieser Vorgang zwischen 30 Sekunden und mehreren Minuten. Für Anwendungen, die sofortiges Licht erfordern, solltest Du dies bei der Planung berücksichtigen.

Typen von Entladungslampen für die Veranstaltungstechnik

In der professionellen Veranstaltungstechnik unterscheiden wir grundsätzlich zwischen Niederdruck-, Hochdruck- und Höchstdruck-Entladungslampen. Jeder Typ hat spezifische Eigenschaften, die ihn für bestimmte Anwendungen prädestinieren.

Niederdruckentladungslampen

Niederdruckentladungslampen wie Leuchtstoffröhren und Leuchtstäbe arbeiten mit Drücken unter 1 kPa. Sie erzeugen UV-Strahlung, die durch Leuchtstoffe in sichtbares Licht umgewandelt wird. Für die Veranstaltungstechnik spielen sie vor allem in der Hintergrundbeleuchtung und bei speziellen Effekten eine Rolle. Ihre Lichtausbeute ist hoch, aber die Leuchtdichte für Spotanwendungen meist zu gering.

Hochdruckentladungslampen – die Arbeitspferde der Veranstaltungstechnik

Hochdruckentladungslampen sind das Rückgrat professioneller Bühnen- und Messebeleuchtung. Mit Betriebsdrücken zwischen 0,1 und 1 MPa erzeugen sie enorme Lichtleistungen bei kompakter Bauform. Die wichtigsten Typen:

Quecksilberdampf-Hochdrucklampen (HQL) waren lange Zeit Standard in der Hallenbeleuchtung. Sie liefern ein kaltweißes Licht mit mäßiger Farbwiedergabe (Ra 40–60) und werden heute zunehmend durch effizientere Technologien ersetzt.

Halogen-Metalldampflampen (HQI/CDM) sind die professionelle Wahl für Veranstaltungstechnik. Durch Zugabe von Halogenverbindungen verschiedener Metalle (Scandium, Natrium, Thallium, Indium) erreichen sie exzellente Farbwiedergabewerte (Ra 85–95) und tageslichtähnliche Farbtemperaturen zwischen 3000 und 6500 Kelvin. Die Lichtausbeute liegt bei 80–100 Lumen pro Watt – deutlich höher als bei konventionellen Glühlampen.

Natriumdampf-Hochdrucklampen (NAV) erzeugen ein warmweißes bis gelbliches Licht und erreichen Lichtausbeuten bis 150 Lumen pro Watt. In der Veranstaltungstechnik werden sie vor allem für Effektbeleuchtung und historische Architekturbeleuchtung eingesetzt, wo ihre charakteristische Lichtfarbe gewünscht ist.

Höchstdruck-Entladungslampen

Xenon-Kurzbogenlampen und Quecksilberdampf-Höchstdrucklampen arbeiten mit Drücken bis 10 MPa. Sie kommen in Projektoren, Moving Heads und Verfolgerscheinwerfern zum Einsatz, wo extrem hohe Leuchtdichten erforderlich sind. Ihre kompakte Lichtquelle ermöglicht präzise optische Systeme und scharfe Lichtkegel.

HQI vs. CDM: Der große Vergleich für Profis

Die Begriffe HQI und CDM bezeichnen beide Halogen-Metalldampflampen, stammen aber von unterschiedlichen Herstellern und haben leicht unterschiedliche Eigenschaften. Für Deine Kaufentscheidung ist es wichtig, die Unterschiede zu kennen.

HQI (Hydrargyrum Quartz Iodide) ist die Bezeichnung von Osram für Halogen-Metalldampflampen. Diese Lampen verwenden einen Quarzglaskolben und Metallhalogenide zur Lichterzeugung. Typische HQI-Lampen gibt es in Leistungsklassen von 35 bis 2000 Watt, wobei für Veranstaltungstechnik meist 150W, 250W, 400W und 1000W zum Einsatz kommen. Die Farbtemperatur liegt üblicherweise zwischen 3000K (warmweiß) und 6000K (tageslichtweiß).

CDM (Ceramic Discharge Metal Halide) ist Philips' Bezeichnung für Keramik-Metalldampflampen. Der entscheidende Unterschied: Statt Quarzglas verwendet CDM einen keramischen Brenner aus Aluminiumoxid. Diese Keramiktechnologie bietet mehrere Vorteile: höhere Farbstabilität über die Lebensdauer, bessere Farbwiedergabe (Ra bis 96) und konstantere Lichtfarbe. CDM-Lampen sind besonders für Anwendungen geeignet, wo Farbgenauigkeit kritisch ist – etwa bei Produktpräsentationen auf Messen oder in Showrooms.

Technische Unterschiede im Detail

Die Brenndauer von HQI-Lampen liegt typisch bei 6.000–12.000 Stunden, CDM-Lampen erreichen oft 12.000–20.000 Stunden. Die höhere Lebensdauer der CDM-Technologie macht sich besonders bei Installationen bemerkbar, wo der Lampenwechsel aufwendig ist – etwa in hohen Messehallen oder an Traversen-Systemen.

Bei der Lichtausbeute liegen beide Technologien ähnlich: 80–100 Lumen pro Watt sind Standard. CDM-Lampen halten ihre Lichtleistung über die Lebensdauer konstanter, während HQI-Lampen gegen Ende der Brenndauer stärker nachlassen.

Für die Integration in DMX-gesteuerte Lichtanlagen sind beide Typen geeignet, sofern das Vorschaltgerät dimmbar ist. Elektronische Vorschaltgeräte (EVG) ermöglichen bei beiden Technologien eine Dimmung auf 50–100% der Nennleistung ohne signifikante Farbverschiebung. Tieferes Dimmen ist technisch möglich, führt aber zu Farbtemperaturänderungen und verkürzter Lebensdauer.

Vorschaltgeräte und DMX-Integration

Jede Entladungslampe benötigt zwingend ein Vorschaltgerät zur Strombegrenzung. Ohne diese Komponente würde der negative differentielle Widerstand der Gasentladung zu einem unkontrollierten Stromanstieg führen – die Lampe würde innerhalb von Sekundenbruchteilen zerstört.

Konventionelle vs. elektronische Vorschaltgeräte

Konventionelle Vorschaltgeräte (KVG) arbeiten mit einer Drossel und einem Starter. Sie sind robust und kostengünstig, haben aber Nachteile: 50-Hz-Flimmern, höherer Energieverbrauch durch Verlustleistung in der Drossel, keine Dimmbarkeit und langsamere Zündung. Für professionelle Veranstaltungstechnik sind KVG heute weitgehend überholt.

Elektronische Vorschaltgeräte (EVG) arbeiten mit Hochfrequenz (typisch 20–50 kHz) und bieten entscheidende Vorteile: flackerfreies Licht, höhere Energieeffizienz (bis 25% Ersparnis), sofortige Zündung, Dimmbarkeit und automatische Abschaltung defekter Lampen. Für Bühnen- und Studiobeleuchtung sind EVG der Standard.

DMX-Steuerung von Entladungslampen

Für die Integration in professionelle Lichtsteuerungen benötigst Du spezielle dimmbare EVG mit DMX-Schnittstelle oder separate DMX-Dimmer. Wichtig zu wissen: Entladungslampen können nicht beliebig schnell gedimmt werden. Die Gasentladung benötigt eine gewisse Mindestleistung zur Aufrechterhaltung, und schnelle Helligkeitsänderungen sind physikalisch begrenzt.

Moderne DMX-gesteuerte Systeme kompensieren dies durch intelligente Steuerungsalgorithmen. Für dynamische Lichtshows mit schnellen Wechseln sind LED-Lampen besser geeignet, während Entladungslampen ihre Stärken bei konstanter, hochwertiger Grundbeleuchtung ausspielen.

Bei der Planung von Traversensystemen mit Naxpro-Truss ist die Wärmeentwicklung der Vorschaltgeräte zu berücksichtigen. EVG sollten ausreichend belüftet montiert werden und dürfen die zulässige Umgebungstemperatur nicht überschreiten. Riggatec bietet spezielle Montagelösungen für die sichere Installation von Vorschaltgeräten an Traversen.

Die richtige Watt-Klasse für Deine Veranstaltung

Die Auswahl der passenden Leistungsklasse ist entscheidend für optimale Beleuchtungsergebnisse. Zu schwache Lampen erzeugen unzureichende Beleuchtungsstärken, zu starke verschwenden Energie und können blenden.

35–70 Watt: Akzentbeleuchtung und kleine Messestände

Für Produktpräsentationen auf kleinen Messeständen (bis 9 m²) oder gezielte Akzentbeleuchtung sind kompakte 35W oder 70W CDM-Lampen ideal. Sie liefern 3.000–6.000 Lumen und erzeugen brillante Lichtakzente ohne übermäßige Wärmeentwicklung. Typische Sockel: G12, GX8.5.

150 Watt: Standardlösung für Messebau

Die 150W-Klasse ist der Klassiker für Messestände mittlerer Größe (10–25 m²). Mit 12.000–15.000 Lumen erzeugen diese Lampen ausreichend Licht für professionelle Produktpräsentationen. Sie sind in verschiedenen Farbtemperaturen erhältlich und bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Häufige Sockel: G12, RX7s.

250 Watt: Bühnen und große Messestände

Für Bühnenbeleuchtung in Clubs, kleineren Theatern oder große Messestände (25–50 m²) sind 250W HQI/CDM-Lampen die richtige Wahl. Sie liefern 20.000–25.000 Lumen und ermöglichen auch bei größeren Abständen ausreichende Beleuchtungsstärken. Sockel: E40, G22.

400 Watt: Konzertbühnen und Hallen

Die 400W-Klasse kommt bei professionellen Konzertbühnen, in Mehrzweckhallen und bei großen Events zum Einsatz. Mit 35.000–45.000 Lumen erzeugen sie beeindruckende Lichtleistungen für Räume bis 200 m². Typische Anwendung: Grundbeleuchtung in Kombination mit Moving Heads für Effekte.

1000 Watt und mehr: Stadien und Großveranstaltungen

Für Stadionbeleuchtung, Open-Air-Festivals und sehr große Hallen sind 1000W oder 2000W Entladungslampen erforderlich. Sie liefern 90.000–200.000 Lumen, benötigen aber entsprechend dimensionierte Kühlsysteme und Tragstrukturen. Bei LTT findest Du die passenden Naxpro-Truss HD-Traversen für sichere Montage auch schwerster Scheinwerfer.

Faustformel für die Praxis

Als Orientierung: Pro Quadratmeter Grundfläche solltest Du bei Veranstaltungen mit 300–500 Lux rechnen. Ein 150W HQI-Strahler mit 13.000 Lumen erzeugt in 3 Metern Abstand etwa 400 Lux auf einer Fläche von 4 m². Für präzise Lichtplanung empfehlen wir die Verwendung von Lichtberechnungssoftware oder die Beratung durch unsere Experten.

Sockeltypen und Kompatibilität

Entladungslampen sind mit verschiedenen Lampensockeln erhältlich. Die Wahl des richtigen Sockels bestimmt die Kompatibilität mit Deinen Leuchten und beeinflusst die Handhabung.

Schraubsockel E27 und E40 sind die klassischen Edison-Gewinde. E27-Entladungslampen mit 35–150W passen in Standard-Fassungen, während E40-Lampen ab 250W spezielle Hochleistungsfassungen benötigen. Vorteil: einfacher Lampenwechsel ohne Werkzeug. Nachteil: größere Bauform.

Stiftsockel G12, G22 und G38 sind kompakte Lösungen für professionelle Scheinwerfer. Der G12-Sockel ist Standard für 35–150W CDM-Lampen, während G22 und G38 für höhere Leistungen verwendet werden. Diese Sockel ermöglichen präzise Positionierung der Lichtquelle im optischen System.

Spezialsockel RX7s, GX8.5 und GX9.5 kommen in kompakten Hochleistungslampen zum Einsatz. Sie bieten optimale Wärmeableitung und sichere mechanische Fixierung. Der GX9.5-Sockel ist typisch für Moving-Head-Lampen und Verfolger.

Beim Lampenwechsel ist unbedingt die Abkühlzeit zu beachten: Entladungslampen erreichen Betriebstemperaturen bis 900°C. Nach dem Ausschalten mindestens 10 Minuten warten, bevor Du die Lampe berührst. Verwende bei Quarzglas-Lampen immer Handschuhe oder ein fusselfreies Tuch – Fingerabdrücke auf dem Kolben führen zu lokaler Überhitzung und vorzeitigem Ausfall.

Sicherheitsvorschriften nach DGUV Vorschrift 17

In der professionellen Veranstaltungstechnik unterliegen Beleuchtungsanlagen der DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1). Diese Vorschrift regelt den Einsatz von Veranstaltungs- und Produktionstechnik und gilt auch für Entladungslampen.

Explosionsschutz und UV-Strahlung

Hochdruckentladungslampen stehen unter erheblichem Innendruck. Bei mechanischer Beschädigung oder Überhitzung besteht Explosionsgefahr. Daher schreibt die DGUV vor: Scheinwerfer mit Entladungslampen müssen über Schutzgläser verfügen, die Splitter zurückhalten. Bei Defekt der Lampe darf kein heißes Glas oder Quecksilber austreten können.

Viele Entladungslampen emittieren UV-Strahlung. Für den Bühneneinsatz sind UV-Schutzgläser vorgeschrieben, die den UV-Anteil auf unbedenkliche Werte reduzieren. Beim Lampenwechsel ist darauf zu achten, dass Schutzgläser unbeschädigt sind.

Elektrische Sicherheit

Vorschaltgeräte müssen nach VDE-Normen installiert sein. Die Verkabelung ist gegen mechanische Beschädigung zu schützen, besonders bei mobilen Installationen. Bei Traversenmontage sind Kabel mit geeigneten Kabelbindern zu sichern – Riggatec bietet hierfür normgerechte Lösungen.

Prüfpflichten

Gewerblich genutzte Beleuchtungsanlagen müssen jährlich durch eine befähigte Person geprüft werden. Dies umfasst die Überprüfung von Leuchten, Vorschaltgeräten, Verkabelung und Befestigungen. LTT empfiehlt, Prüfprotokolle sorgfältig zu dokumentieren – bei Unfällen sind diese Nachweise entscheidend.

Bei der Planung von Traversensystemen mit Naxpro-Truss ist die Traglast zu beachten. Scheinwerfer mit Entladungslampen sind deutlich schwerer als LED-Spots. Die Statik muss von einem Sachkundigen berechnet werden, besonders bei größeren Installationen.

LTT – Dein Experte für Veranstaltungstechnik

Bei LTT erhältst Du nicht nur hochwertige Entladungslampen von Markenherstellern wie Osram, Philips und GE – Du profitierst von über 25 Jahren Erfahrung in der Veranstaltungstechnik. Als Hersteller mit eigener Produktion in Deutschland kennen wir die Anforderungen professioneller Anwender genau. Unsere Naxpro-Truss Traversensysteme und Riggatec Rigging-Komponenten setzen weltweit Maßstäbe in Qualität und Sicherheit.

Du bestellst versandkostenfrei ab 69 € und erhältst auf alle Produkte 3 Jahre LTT-Garantie. Express-Versand ist möglich, wenn es schnell gehen muss. Unser Sortiment umfasst nicht nur Entladungslampen in allen gängigen Sockeltypen, sondern auch die passenden Vorschaltgeräte, Scheinwerfer und Montagelösungen. Von der kompakten 35W CDM-Lampe für Messestände bis zur 2000W HQI für Stadionbeleuchtung – bei LTT findest Du die optimale Lösung.

Für Wiederverkäufer bieten wir attraktive Großhandelskonditionen. Mit über 100.000 positiven Kundenbewertungen und einem internationalen Händlernetz sind wir Dein zuverlässiger Partner für professionelle Veranstaltungstechnik. Entdecke auch unsere PAR-Lampen für klassische Bühnenscheinwerfer oder Speziallampen für besondere Anwendungen. Bei Fragen zur richtigen Lampenwahl oder zur Integration in Deine bestehende Anlage beraten Dich unsere Experten gerne – denn bei LTT bekommst Du nicht nur Produkte, sondern innovative Lösungen für Profis.

FAQ – Fragen & Antworten

Was sind Entladungslampen?

Entladungslampen sind Lichtquellen, die durch elektrische Gasentladung zwischen zwei Elektroden (Anode und Kathode) Licht erzeugen. Im Gegensatz zu Glühlampen mit Glühfaden nutzen Entladungslampen die Ionisation von Gasen oder Metalldämpfen. Beim Anlegen einer Spannung entsteht ein Lichtbogen, der das Füllgas zum Leuchten bringt. Je nach Gasgemisch und Betriebsdruck unterscheidet man Niederdruck-Entladungslampen (wie Leuchtstoffröhren), Hochdruck-Entladungslampen (wie HQI und CDM) und Höchstdruck-Lampen (wie Xenon-Kurzbogenlampen). Entladungslampen benötigen zwingend ein Vorschaltgerät zur Strombegrenzung und haben eine charakteristische Aufwärmphase von 30 Sekunden bis mehreren Minuten, bis die volle Lichtleistung erreicht ist.

Welche Beispiele gibt es für Entladungslampen?

Typische Beispiele für Entladungslampen in der Veranstaltungstechnik sind HQI-Lampen (Halogen-Quarz-Iodid) von Osram, CDM-Lampen (Ceramic Discharge Metal Halide) von Philips, Natriumdampf-Hochdrucklampen für Effektbeleuchtung und Xenon-Kurzbogenlampen für Moving Heads. Im Messebau kommen häufig 150W oder 250W CDM-Lampen mit G12-Sockel zum Einsatz, während für Konzertbühnen 400W oder 1000W HQI-Lampen mit E40-Sockel Standard sind. Auch Quecksilberdampflampen gehören zu den Entladungslampen, werden aber zunehmend durch effizientere HQI/CDM-Technologie ersetzt. Leuchtstoffröhren sind ebenfalls Entladungslampen, arbeiten aber im Niederdruckbereich und haben andere Anwendungsgebiete.

Was ist das Funktionsprinzip der Entladungslampe?

Das Funktionsprinzip der Entladungslampe basiert auf Stoßionisation: Eine elektrische Spannung zwischen Anode und Kathode beschleunigt Elektronen, die mit Gasatomen oder Metalldampf-Molekülen kollidieren. Diese Kollisionen bringen die Atome in einen energetisch angeregten Zustand. Beim Zurückfallen in den Grundzustand geben die Atome elektromagnetische Strahlung ab – entweder direkt als sichtbares Licht oder als UV-Strahlung, die durch Leuchtstoffe umgewandelt wird. Der Betriebsdruck im Entladungsrohr bestimmt die Eigenschaften: Niederdruck erzeugt linienförmige Spektren, Hochdruck kontinuierliche Spektren mit hoher Leuchtdichte. Ein Vorschaltgerät ist zwingend erforderlich, da die Gasentladung einen negativen differentiellen Widerstand aufweist und ohne Strombegrenzung zur Zerstörung der Lampe führen würde.

Welche Arten von Entladungslampen gibt es?

Entladungslampen werden nach Betriebsdruck kategorisiert: Niederdruck-Entladungslampen (unter 1 kPa) umfassen Leuchtstoffröhren und Kompaktleuchtstofflampen. Hochdruck-Entladungslampen (0,1–1 MPa) sind die wichtigste Kategorie für Veranstaltungstechnik und umfassen Quecksilberdampflampen (HQL), Halogen-Metalldampflampen (HQI/CDM) und Natriumdampf-Hochdrucklampen (NAV). Höchstdruck-Lampen (bis 10 MPa) wie Xenon-Kurzbogenlampen kommen in Projektoren und Verfolgern zum Einsatz. Nach Füllgas unterscheidet man Quecksilberdampflampen, Natriumdampflampen, Halogen-Metalldampflampen und Edelgaslampen. Für professionelle Bühnen- und Messebeleuchtung sind HQI und CDM die Standardtypen, da sie exzellente Farbwiedergabe (Ra 85–95) und hohe Lichtausbeute (80–100 lm/W) bieten.

Benötigen Entladungslampen ein Vorschaltgerät?

Ja, Entladungslampen benötigen zwingend ein Vorschaltgerät zum Betrieb. Ohne Strombegrenzung würde die Ladungsträgerdichte in der Gasentladung lawinenartig ansteigen und die Lampe innerhalb von Sekundenbruchteilen zerstören. Das Vorschaltgerät erfüllt mehrere Funktionen: Es begrenzt den Betriebsstrom, stellt die Zündspannung bereit und stabilisiert die Entladung. Man unterscheidet konventionelle Vorschaltgeräte (KVG) mit Drossel und elektronische Vorschaltgeräte (EVG) mit Hochfrequenzbetrieb. EVG bieten entscheidende Vorteile für die Veranstaltungstechnik: flackerfreies Licht, höhere Energieeffizienz, Dimmbarkeit und automatische Abschaltung defekter Lampen. Für DMX-gesteuerte Lichtanlagen sind spezielle dimmbare EVG erforderlich. Die Auswahl des richtigen Vorschaltgeräts ist ebenso wichtig wie die Lampenwahl selbst.

Was ist der Unterschied zwischen HQI und CDM Lampen?

HQI und CDM sind beide Halogen-Metalldampflampen, unterscheiden sich aber in der Brennertechnologie: HQI (Hydrargyrum Quartz Iodide) von Osram verwendet einen Quarzglasbrenner, während CDM (Ceramic Discharge Metal Halide) von Philips einen keramischen Brenner aus Aluminiumoxid einsetzt. Die Keramiktechnologie bietet mehrere Vorteile: höhere Farbstabilität über die Lebensdauer, bessere Farbwiedergabe (Ra bis 96 statt 85), konstantere Lichtfarbe und längere Brenndauer (12.000–20.000 statt 6.000–12.000 Stunden). CDM-Lampen sind ideal für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Farbgenauigkeit, etwa Messestände oder Produktpräsentationen. HQI-Lampen sind kostengünstiger und in höheren Leistungsklassen (bis 2000W) verfügbar. Beide Typen benötigen elektronische Vorschaltgeräte und sind für DMX-Steuerung geeignet.

Welche Watt-Klasse brauche ich für meinen Messestand?

Die richtige Watt-Klasse hängt von der Standgröße ab: Für kleine Messestände bis 9 m² reichen 35–70W CDM-Lampen mit 3.000–6.000 Lumen. Mittlere Stände (10–25 m²) benötigen 150W Lampen mit 12.000–15.000 Lumen – dies ist die Standardlösung im Messebau mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis. Große Stände (25–50 m²) erfordern 250W Lampen mit 20.000–25.000 Lumen. Als Faustformel gilt: Pro Quadratmeter Grundfläche sollten 300–500 Lux Beleuchtungsstärke erreicht werden. Ein 150W HQI-Strahler erzeugt in 3 Metern Abstand etwa 400 Lux auf 4 m². Berücksichtige auch die Deckenhöhe der Messehalle: Bei höherer Montage sind stärkere Lampen oder mehr Leuchten erforderlich. Für präzise Planung empfiehlt sich eine Lichtberechnung durch unsere Experten.

Wie lange ist die Lebensdauer von Entladungslampen?

Die Lebensdauer von Entladungslampen variiert je nach Typ und Qualität: Standard-HQI-Lampen erreichen 6.000–12.000 Betriebsstunden, hochwertige CDM-Lampen mit Keramikbrenner 12.000–20.000 Stunden. Natriumdampf-Hochdrucklampen können bis 24.000 Stunden erreichen. Wichtig zu wissen: Die Nennlebensdauer bezieht sich auf den Zeitpunkt, zu dem 50% der Lampen ausgefallen sind oder die Lichtleistung auf 70% des Anfangswerts gesunken ist. Für professionelle Anwendungen sollten Entladungslampen vorbeugend getauscht werden, bevor sie ausfallen – typisch nach 80% der Nennlebensdauer. Häufiges Ein- und Ausschalten verkürzt die Lebensdauer erheblich. Bei Veranstaltungen mit mehreren Betriebszyklen pro Tag kann die tatsächliche Lebensdauer um 30–50% niedriger ausfallen als die Herstellerangabe.

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Facts
Entladungslampen – Dein Experte für Veranstaltungstechnik: Entladungslampen sind die erste Wahl, wenn Du professionelle Lichtleistung für Bühnen, Messestände oder große Veranstaltungshallen benötigst. Bei LTT findest Du hochwertige Markenprodukte von Osram, Philips, GE und weiteren führenden Herstellern – speziell für den Einsatz in der Veranstaltungstechnik entwickelt. Ob HQI-Lampen für Messestände, CDM-Lampen für Theater oder... weiterlesen »
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Entladungslampen – Dein Experte für Veranstaltungstechnik

Entladungslampen sind die erste Wahl, wenn Du professionelle Lichtleistung für Bühnen, Messestände oder große Veranstaltungshallen benötigst. Bei LTT findest Du hochwertige Markenprodukte von Osram, Philips, GE und weiteren führenden Herstellern – speziell für den Einsatz in der Veranstaltungstechnik entwickelt. Ob HQI-Lampen für Messestände, CDM-Lampen für Theater oder Halogen-Metalldampflampen für Konzertbühnen: Wir liefern Dir die optimale Lösung für Deine Anwendung. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Veranstaltungstechnik und weltweitem Versand aus Bocholt bist Du bei LTT genau richtig.

Was sind Entladungslampen? Definition und Funktionsprinzip

Entladungslampen erzeugen Licht durch eine elektrische Gasentladung zwischen zwei Elektroden – der Anode und der Kathode. Im Gegensatz zu klassischen Glühlampen, die einen Glühfaden erhitzen, nutzen Entladungslampen die Ionisation von Gasen oder Metalldämpfen. Beim Anlegen einer Spannung entsteht zwischen den Elektroden ein Lichtbogen, der das Füllgas zum Leuchten bringt. Je nach Gasgemisch und Druck entstehen unterschiedliche Lichtfarben und Lichtausbeuten.

Das Funktionsprinzip basiert auf der Stoßionisation: Elektronen kollidieren mit Gasatomen, bringen diese in einen angeregten Zustand und erzeugen beim Zurückfallen in den Grundzustand elektromagnetische Strahlung. Bei vielen Entladungslampen wird zunächst UV-Strahlung erzeugt, die durch Leuchtstoffe auf der Kolbeninnenwand in sichtbares Licht umgewandelt wird. Bei Hochdruck-Entladungslampen wie HQI oder CDM entsteht das Licht direkt durch die Metalldampfentladung.

Ein wesentlicher Unterschied zu LED-Lampen oder Halogenlampen ist die Notwendigkeit eines Vorschaltgeräts. Ohne Strombegrenzung würde die Ladungsträgerdichte lawinenartig ansteigen und die Lampe zerstören. Das Vorschaltgerät – ob konventionell (KVG) oder elektronisch (EVG) – begrenzt den Strom und sorgt für einen stabilen Betrieb. Moderne elektronische Vorschaltgeräte ermöglichen zudem flackerfreies Licht und schalten defekte Lampen automatisch ab.

Die Aufwärmphase ist charakteristisch für Entladungslampen: Nach dem Einschalten ist die Lichtausbeute zunächst gering, da das Füllgas erst verdampfen und die Betriebstemperatur erreichen muss. Je nach Typ dauert dieser Vorgang zwischen 30 Sekunden und mehreren Minuten. Für Anwendungen, die sofortiges Licht erfordern, solltest Du dies bei der Planung berücksichtigen.

Typen von Entladungslampen für die Veranstaltungstechnik

In der professionellen Veranstaltungstechnik unterscheiden wir grundsätzlich zwischen Niederdruck-, Hochdruck- und Höchstdruck-Entladungslampen. Jeder Typ hat spezifische Eigenschaften, die ihn für bestimmte Anwendungen prädestinieren.

Niederdruckentladungslampen

Niederdruckentladungslampen wie Leuchtstoffröhren und Leuchtstäbe arbeiten mit Drücken unter 1 kPa. Sie erzeugen UV-Strahlung, die durch Leuchtstoffe in sichtbares Licht umgewandelt wird. Für die Veranstaltungstechnik spielen sie vor allem in der Hintergrundbeleuchtung und bei speziellen Effekten eine Rolle. Ihre Lichtausbeute ist hoch, aber die Leuchtdichte für Spotanwendungen meist zu gering.

Hochdruckentladungslampen – die Arbeitspferde der Veranstaltungstechnik

Hochdruckentladungslampen sind das Rückgrat professioneller Bühnen- und Messebeleuchtung. Mit Betriebsdrücken zwischen 0,1 und 1 MPa erzeugen sie enorme Lichtleistungen bei kompakter Bauform. Die wichtigsten Typen:

Quecksilberdampf-Hochdrucklampen (HQL) waren lange Zeit Standard in der Hallenbeleuchtung. Sie liefern ein kaltweißes Licht mit mäßiger Farbwiedergabe (Ra 40–60) und werden heute zunehmend durch effizientere Technologien ersetzt.

Halogen-Metalldampflampen (HQI/CDM) sind die professionelle Wahl für Veranstaltungstechnik. Durch Zugabe von Halogenverbindungen verschiedener Metalle (Scandium, Natrium, Thallium, Indium) erreichen sie exzellente Farbwiedergabewerte (Ra 85–95) und tageslichtähnliche Farbtemperaturen zwischen 3000 und 6500 Kelvin. Die Lichtausbeute liegt bei 80–100 Lumen pro Watt – deutlich höher als bei konventionellen Glühlampen.

Natriumdampf-Hochdrucklampen (NAV) erzeugen ein warmweißes bis gelbliches Licht und erreichen Lichtausbeuten bis 150 Lumen pro Watt. In der Veranstaltungstechnik werden sie vor allem für Effektbeleuchtung und historische Architekturbeleuchtung eingesetzt, wo ihre charakteristische Lichtfarbe gewünscht ist.

Höchstdruck-Entladungslampen

Xenon-Kurzbogenlampen und Quecksilberdampf-Höchstdrucklampen arbeiten mit Drücken bis 10 MPa. Sie kommen in Projektoren, Moving Heads und Verfolgerscheinwerfern zum Einsatz, wo extrem hohe Leuchtdichten erforderlich sind. Ihre kompakte Lichtquelle ermöglicht präzise optische Systeme und scharfe Lichtkegel.

HQI vs. CDM: Der große Vergleich für Profis

Die Begriffe HQI und CDM bezeichnen beide Halogen-Metalldampflampen, stammen aber von unterschiedlichen Herstellern und haben leicht unterschiedliche Eigenschaften. Für Deine Kaufentscheidung ist es wichtig, die Unterschiede zu kennen.

HQI (Hydrargyrum Quartz Iodide) ist die Bezeichnung von Osram für Halogen-Metalldampflampen. Diese Lampen verwenden einen Quarzglaskolben und Metallhalogenide zur Lichterzeugung. Typische HQI-Lampen gibt es in Leistungsklassen von 35 bis 2000 Watt, wobei für Veranstaltungstechnik meist 150W, 250W, 400W und 1000W zum Einsatz kommen. Die Farbtemperatur liegt üblicherweise zwischen 3000K (warmweiß) und 6000K (tageslichtweiß).

CDM (Ceramic Discharge Metal Halide) ist Philips' Bezeichnung für Keramik-Metalldampflampen. Der entscheidende Unterschied: Statt Quarzglas verwendet CDM einen keramischen Brenner aus Aluminiumoxid. Diese Keramiktechnologie bietet mehrere Vorteile: höhere Farbstabilität über die Lebensdauer, bessere Farbwiedergabe (Ra bis 96) und konstantere Lichtfarbe. CDM-Lampen sind besonders für Anwendungen geeignet, wo Farbgenauigkeit kritisch ist – etwa bei Produktpräsentationen auf Messen oder in Showrooms.

Technische Unterschiede im Detail

Die Brenndauer von HQI-Lampen liegt typisch bei 6.000–12.000 Stunden, CDM-Lampen erreichen oft 12.000–20.000 Stunden. Die höhere Lebensdauer der CDM-Technologie macht sich besonders bei Installationen bemerkbar, wo der Lampenwechsel aufwendig ist – etwa in hohen Messehallen oder an Traversen-Systemen.

Bei der Lichtausbeute liegen beide Technologien ähnlich: 80–100 Lumen pro Watt sind Standard. CDM-Lampen halten ihre Lichtleistung über die Lebensdauer konstanter, während HQI-Lampen gegen Ende der Brenndauer stärker nachlassen.

Für die Integration in DMX-gesteuerte Lichtanlagen sind beide Typen geeignet, sofern das Vorschaltgerät dimmbar ist. Elektronische Vorschaltgeräte (EVG) ermöglichen bei beiden Technologien eine Dimmung auf 50–100% der Nennleistung ohne signifikante Farbverschiebung. Tieferes Dimmen ist technisch möglich, führt aber zu Farbtemperaturänderungen und verkürzter Lebensdauer.

Vorschaltgeräte und DMX-Integration

Jede Entladungslampe benötigt zwingend ein Vorschaltgerät zur Strombegrenzung. Ohne diese Komponente würde der negative differentielle Widerstand der Gasentladung zu einem unkontrollierten Stromanstieg führen – die Lampe würde innerhalb von Sekundenbruchteilen zerstört.

Konventionelle vs. elektronische Vorschaltgeräte

Konventionelle Vorschaltgeräte (KVG) arbeiten mit einer Drossel und einem Starter. Sie sind robust und kostengünstig, haben aber Nachteile: 50-Hz-Flimmern, höherer Energieverbrauch durch Verlustleistung in der Drossel, keine Dimmbarkeit und langsamere Zündung. Für professionelle Veranstaltungstechnik sind KVG heute weitgehend überholt.

Elektronische Vorschaltgeräte (EVG) arbeiten mit Hochfrequenz (typisch 20–50 kHz) und bieten entscheidende Vorteile: flackerfreies Licht, höhere Energieeffizienz (bis 25% Ersparnis), sofortige Zündung, Dimmbarkeit und automatische Abschaltung defekter Lampen. Für Bühnen- und Studiobeleuchtung sind EVG der Standard.

DMX-Steuerung von Entladungslampen

Für die Integration in professionelle Lichtsteuerungen benötigst Du spezielle dimmbare EVG mit DMX-Schnittstelle oder separate DMX-Dimmer. Wichtig zu wissen: Entladungslampen können nicht beliebig schnell gedimmt werden. Die Gasentladung benötigt eine gewisse Mindestleistung zur Aufrechterhaltung, und schnelle Helligkeitsänderungen sind physikalisch begrenzt.

Moderne DMX-gesteuerte Systeme kompensieren dies durch intelligente Steuerungsalgorithmen. Für dynamische Lichtshows mit schnellen Wechseln sind LED-Lampen besser geeignet, während Entladungslampen ihre Stärken bei konstanter, hochwertiger Grundbeleuchtung ausspielen.

Bei der Planung von Traversensystemen mit Naxpro-Truss ist die Wärmeentwicklung der Vorschaltgeräte zu berücksichtigen. EVG sollten ausreichend belüftet montiert werden und dürfen die zulässige Umgebungstemperatur nicht überschreiten. Riggatec bietet spezielle Montagelösungen für die sichere Installation von Vorschaltgeräten an Traversen.

Die richtige Watt-Klasse für Deine Veranstaltung

Die Auswahl der passenden Leistungsklasse ist entscheidend für optimale Beleuchtungsergebnisse. Zu schwache Lampen erzeugen unzureichende Beleuchtungsstärken, zu starke verschwenden Energie und können blenden.

35–70 Watt: Akzentbeleuchtung und kleine Messestände

Für Produktpräsentationen auf kleinen Messeständen (bis 9 m²) oder gezielte Akzentbeleuchtung sind kompakte 35W oder 70W CDM-Lampen ideal. Sie liefern 3.000–6.000 Lumen und erzeugen brillante Lichtakzente ohne übermäßige Wärmeentwicklung. Typische Sockel: G12, GX8.5.

150 Watt: Standardlösung für Messebau

Die 150W-Klasse ist der Klassiker für Messestände mittlerer Größe (10–25 m²). Mit 12.000–15.000 Lumen erzeugen diese Lampen ausreichend Licht für professionelle Produktpräsentationen. Sie sind in verschiedenen Farbtemperaturen erhältlich und bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Häufige Sockel: G12, RX7s.

250 Watt: Bühnen und große Messestände

Für Bühnenbeleuchtung in Clubs, kleineren Theatern oder große Messestände (25–50 m²) sind 250W HQI/CDM-Lampen die richtige Wahl. Sie liefern 20.000–25.000 Lumen und ermöglichen auch bei größeren Abständen ausreichende Beleuchtungsstärken. Sockel: E40, G22.

400 Watt: Konzertbühnen und Hallen

Die 400W-Klasse kommt bei professionellen Konzertbühnen, in Mehrzweckhallen und bei großen Events zum Einsatz. Mit 35.000–45.000 Lumen erzeugen sie beeindruckende Lichtleistungen für Räume bis 200 m². Typische Anwendung: Grundbeleuchtung in Kombination mit Moving Heads für Effekte.

1000 Watt und mehr: Stadien und Großveranstaltungen

Für Stadionbeleuchtung, Open-Air-Festivals und sehr große Hallen sind 1000W oder 2000W Entladungslampen erforderlich. Sie liefern 90.000–200.000 Lumen, benötigen aber entsprechend dimensionierte Kühlsysteme und Tragstrukturen. Bei LTT findest Du die passenden Naxpro-Truss HD-Traversen für sichere Montage auch schwerster Scheinwerfer.

Faustformel für die Praxis

Als Orientierung: Pro Quadratmeter Grundfläche solltest Du bei Veranstaltungen mit 300–500 Lux rechnen. Ein 150W HQI-Strahler mit 13.000 Lumen erzeugt in 3 Metern Abstand etwa 400 Lux auf einer Fläche von 4 m². Für präzise Lichtplanung empfehlen wir die Verwendung von Lichtberechnungssoftware oder die Beratung durch unsere Experten.

Sockeltypen und Kompatibilität

Entladungslampen sind mit verschiedenen Lampensockeln erhältlich. Die Wahl des richtigen Sockels bestimmt die Kompatibilität mit Deinen Leuchten und beeinflusst die Handhabung.

Schraubsockel E27 und E40 sind die klassischen Edison-Gewinde. E27-Entladungslampen mit 35–150W passen in Standard-Fassungen, während E40-Lampen ab 250W spezielle Hochleistungsfassungen benötigen. Vorteil: einfacher Lampenwechsel ohne Werkzeug. Nachteil: größere Bauform.

Stiftsockel G12, G22 und G38 sind kompakte Lösungen für professionelle Scheinwerfer. Der G12-Sockel ist Standard für 35–150W CDM-Lampen, während G22 und G38 für höhere Leistungen verwendet werden. Diese Sockel ermöglichen präzise Positionierung der Lichtquelle im optischen System.

Spezialsockel RX7s, GX8.5 und GX9.5 kommen in kompakten Hochleistungslampen zum Einsatz. Sie bieten optimale Wärmeableitung und sichere mechanische Fixierung. Der GX9.5-Sockel ist typisch für Moving-Head-Lampen und Verfolger.

Beim Lampenwechsel ist unbedingt die Abkühlzeit zu beachten: Entladungslampen erreichen Betriebstemperaturen bis 900°C. Nach dem Ausschalten mindestens 10 Minuten warten, bevor Du die Lampe berührst. Verwende bei Quarzglas-Lampen immer Handschuhe oder ein fusselfreies Tuch – Fingerabdrücke auf dem Kolben führen zu lokaler Überhitzung und vorzeitigem Ausfall.

Sicherheitsvorschriften nach DGUV Vorschrift 17

In der professionellen Veranstaltungstechnik unterliegen Beleuchtungsanlagen der DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1). Diese Vorschrift regelt den Einsatz von Veranstaltungs- und Produktionstechnik und gilt auch für Entladungslampen.

Explosionsschutz und UV-Strahlung

Hochdruckentladungslampen stehen unter erheblichem Innendruck. Bei mechanischer Beschädigung oder Überhitzung besteht Explosionsgefahr. Daher schreibt die DGUV vor: Scheinwerfer mit Entladungslampen müssen über Schutzgläser verfügen, die Splitter zurückhalten. Bei Defekt der Lampe darf kein heißes Glas oder Quecksilber austreten können.

Viele Entladungslampen emittieren UV-Strahlung. Für den Bühneneinsatz sind UV-Schutzgläser vorgeschrieben, die den UV-Anteil auf unbedenkliche Werte reduzieren. Beim Lampenwechsel ist darauf zu achten, dass Schutzgläser unbeschädigt sind.

Elektrische Sicherheit

Vorschaltgeräte müssen nach VDE-Normen installiert sein. Die Verkabelung ist gegen mechanische Beschädigung zu schützen, besonders bei mobilen Installationen. Bei Traversenmontage sind Kabel mit geeigneten Kabelbindern zu sichern – Riggatec bietet hierfür normgerechte Lösungen.

Prüfpflichten

Gewerblich genutzte Beleuchtungsanlagen müssen jährlich durch eine befähigte Person geprüft werden. Dies umfasst die Überprüfung von Leuchten, Vorschaltgeräten, Verkabelung und Befestigungen. LTT empfiehlt, Prüfprotokolle sorgfältig zu dokumentieren – bei Unfällen sind diese Nachweise entscheidend.

Bei der Planung von Traversensystemen mit Naxpro-Truss ist die Traglast zu beachten. Scheinwerfer mit Entladungslampen sind deutlich schwerer als LED-Spots. Die Statik muss von einem Sachkundigen berechnet werden, besonders bei größeren Installationen.

LTT – Dein Experte für Veranstaltungstechnik

Bei LTT erhältst Du nicht nur hochwertige Entladungslampen von Markenherstellern wie Osram, Philips und GE – Du profitierst von über 25 Jahren Erfahrung in der Veranstaltungstechnik. Als Hersteller mit eigener Produktion in Deutschland kennen wir die Anforderungen professioneller Anwender genau. Unsere Naxpro-Truss Traversensysteme und Riggatec Rigging-Komponenten setzen weltweit Maßstäbe in Qualität und Sicherheit.

Du bestellst versandkostenfrei ab 69 € und erhältst auf alle Produkte 3 Jahre LTT-Garantie. Express-Versand ist möglich, wenn es schnell gehen muss. Unser Sortiment umfasst nicht nur Entladungslampen in allen gängigen Sockeltypen, sondern auch die passenden Vorschaltgeräte, Scheinwerfer und Montagelösungen. Von der kompakten 35W CDM-Lampe für Messestände bis zur 2000W HQI für Stadionbeleuchtung – bei LTT findest Du die optimale Lösung.

Für Wiederverkäufer bieten wir attraktive Großhandelskonditionen. Mit über 100.000 positiven Kundenbewertungen und einem internationalen Händlernetz sind wir Dein zuverlässiger Partner für professionelle Veranstaltungstechnik. Entdecke auch unsere PAR-Lampen für klassische Bühnenscheinwerfer oder Speziallampen für besondere Anwendungen. Bei Fragen zur richtigen Lampenwahl oder zur Integration in Deine bestehende Anlage beraten Dich unsere Experten gerne – denn bei LTT bekommst Du nicht nur Produkte, sondern innovative Lösungen für Profis.

FAQ – Fragen & Antworten

Was sind Entladungslampen?

Entladungslampen sind Lichtquellen, die durch elektrische Gasentladung zwischen zwei Elektroden (Anode und Kathode) Licht erzeugen. Im Gegensatz zu Glühlampen mit Glühfaden nutzen Entladungslampen die Ionisation von Gasen oder Metalldämpfen. Beim Anlegen einer Spannung entsteht ein Lichtbogen, der das Füllgas zum Leuchten bringt. Je nach Gasgemisch und Betriebsdruck unterscheidet man Niederdruck-Entladungslampen (wie Leuchtstoffröhren), Hochdruck-Entladungslampen (wie HQI und CDM) und Höchstdruck-Lampen (wie Xenon-Kurzbogenlampen). Entladungslampen benötigen zwingend ein Vorschaltgerät zur Strombegrenzung und haben eine charakteristische Aufwärmphase von 30 Sekunden bis mehreren Minuten, bis die volle Lichtleistung erreicht ist.

Welche Beispiele gibt es für Entladungslampen?

Typische Beispiele für Entladungslampen in der Veranstaltungstechnik sind HQI-Lampen (Halogen-Quarz-Iodid) von Osram, CDM-Lampen (Ceramic Discharge Metal Halide) von Philips, Natriumdampf-Hochdrucklampen für Effektbeleuchtung und Xenon-Kurzbogenlampen für Moving Heads. Im Messebau kommen häufig 150W oder 250W CDM-Lampen mit G12-Sockel zum Einsatz, während für Konzertbühnen 400W oder 1000W HQI-Lampen mit E40-Sockel Standard sind. Auch Quecksilberdampflampen gehören zu den Entladungslampen, werden aber zunehmend durch effizientere HQI/CDM-Technologie ersetzt. Leuchtstoffröhren sind ebenfalls Entladungslampen, arbeiten aber im Niederdruckbereich und haben andere Anwendungsgebiete.

Was ist das Funktionsprinzip der Entladungslampe?

Das Funktionsprinzip der Entladungslampe basiert auf Stoßionisation: Eine elektrische Spannung zwischen Anode und Kathode beschleunigt Elektronen, die mit Gasatomen oder Metalldampf-Molekülen kollidieren. Diese Kollisionen bringen die Atome in einen energetisch angeregten Zustand. Beim Zurückfallen in den Grundzustand geben die Atome elektromagnetische Strahlung ab – entweder direkt als sichtbares Licht oder als UV-Strahlung, die durch Leuchtstoffe umgewandelt wird. Der Betriebsdruck im Entladungsrohr bestimmt die Eigenschaften: Niederdruck erzeugt linienförmige Spektren, Hochdruck kontinuierliche Spektren mit hoher Leuchtdichte. Ein Vorschaltgerät ist zwingend erforderlich, da die Gasentladung einen negativen differentiellen Widerstand aufweist und ohne Strombegrenzung zur Zerstörung der Lampe führen würde.

Welche Arten von Entladungslampen gibt es?

Entladungslampen werden nach Betriebsdruck kategorisiert: Niederdruck-Entladungslampen (unter 1 kPa) umfassen Leuchtstoffröhren und Kompaktleuchtstofflampen. Hochdruck-Entladungslampen (0,1–1 MPa) sind die wichtigste Kategorie für Veranstaltungstechnik und umfassen Quecksilberdampflampen (HQL), Halogen-Metalldampflampen (HQI/CDM) und Natriumdampf-Hochdrucklampen (NAV). Höchstdruck-Lampen (bis 10 MPa) wie Xenon-Kurzbogenlampen kommen in Projektoren und Verfolgern zum Einsatz. Nach Füllgas unterscheidet man Quecksilberdampflampen, Natriumdampflampen, Halogen-Metalldampflampen und Edelgaslampen. Für professionelle Bühnen- und Messebeleuchtung sind HQI und CDM die Standardtypen, da sie exzellente Farbwiedergabe (Ra 85–95) und hohe Lichtausbeute (80–100 lm/W) bieten.

Benötigen Entladungslampen ein Vorschaltgerät?

Ja, Entladungslampen benötigen zwingend ein Vorschaltgerät zum Betrieb. Ohne Strombegrenzung würde die Ladungsträgerdichte in der Gasentladung lawinenartig ansteigen und die Lampe innerhalb von Sekundenbruchteilen zerstören. Das Vorschaltgerät erfüllt mehrere Funktionen: Es begrenzt den Betriebsstrom, stellt die Zündspannung bereit und stabilisiert die Entladung. Man unterscheidet konventionelle Vorschaltgeräte (KVG) mit Drossel und elektronische Vorschaltgeräte (EVG) mit Hochfrequenzbetrieb. EVG bieten entscheidende Vorteile für die Veranstaltungstechnik: flackerfreies Licht, höhere Energieeffizienz, Dimmbarkeit und automatische Abschaltung defekter Lampen. Für DMX-gesteuerte Lichtanlagen sind spezielle dimmbare EVG erforderlich. Die Auswahl des richtigen Vorschaltgeräts ist ebenso wichtig wie die Lampenwahl selbst.

Was ist der Unterschied zwischen HQI und CDM Lampen?

HQI und CDM sind beide Halogen-Metalldampflampen, unterscheiden sich aber in der Brennertechnologie: HQI (Hydrargyrum Quartz Iodide) von Osram verwendet einen Quarzglasbrenner, während CDM (Ceramic Discharge Metal Halide) von Philips einen keramischen Brenner aus Aluminiumoxid einsetzt. Die Keramiktechnologie bietet mehrere Vorteile: höhere Farbstabilität über die Lebensdauer, bessere Farbwiedergabe (Ra bis 96 statt 85), konstantere Lichtfarbe und längere Brenndauer (12.000–20.000 statt 6.000–12.000 Stunden). CDM-Lampen sind ideal für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Farbgenauigkeit, etwa Messestände oder Produktpräsentationen. HQI-Lampen sind kostengünstiger und in höheren Leistungsklassen (bis 2000W) verfügbar. Beide Typen benötigen elektronische Vorschaltgeräte und sind für DMX-Steuerung geeignet.

Welche Watt-Klasse brauche ich für meinen Messestand?

Die richtige Watt-Klasse hängt von der Standgröße ab: Für kleine Messestände bis 9 m² reichen 35–70W CDM-Lampen mit 3.000–6.000 Lumen. Mittlere Stände (10–25 m²) benötigen 150W Lampen mit 12.000–15.000 Lumen – dies ist die Standardlösung im Messebau mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis. Große Stände (25–50 m²) erfordern 250W Lampen mit 20.000–25.000 Lumen. Als Faustformel gilt: Pro Quadratmeter Grundfläche sollten 300–500 Lux Beleuchtungsstärke erreicht werden. Ein 150W HQI-Strahler erzeugt in 3 Metern Abstand etwa 400 Lux auf 4 m². Berücksichtige auch die Deckenhöhe der Messehalle: Bei höherer Montage sind stärkere Lampen oder mehr Leuchten erforderlich. Für präzise Planung empfiehlt sich eine Lichtberechnung durch unsere Experten.

Wie lange ist die Lebensdauer von Entladungslampen?

Die Lebensdauer von Entladungslampen variiert je nach Typ und Qualität: Standard-HQI-Lampen erreichen 6.000–12.000 Betriebsstunden, hochwertige CDM-Lampen mit Keramikbrenner 12.000–20.000 Stunden. Natriumdampf-Hochdrucklampen können bis 24.000 Stunden erreichen. Wichtig zu wissen: Die Nennlebensdauer bezieht sich auf den Zeitpunkt, zu dem 50% der Lampen ausgefallen sind oder die Lichtleistung auf 70% des Anfangswerts gesunken ist. Für professionelle Anwendungen sollten Entladungslampen vorbeugend getauscht werden, bevor sie ausfallen – typisch nach 80% der Nennlebensdauer. Häufiges Ein- und Ausschalten verkürzt die Lebensdauer erheblich. Bei Veranstaltungen mit mehreren Betriebszyklen pro Tag kann die tatsächliche Lebensdauer um 30–50% niedriger ausfallen als die Herstellerangabe.

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