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Griffe für Flightcases und Racks – Professionelle Hardware für Deine Veranstaltungstechnik: Griffe sind unverzichtbare Komponenten im professionellen Casebau und bilden die Schnittstelle zwischen Equipment und Techniker. Bei LTT findest Du hochwertige Griffe für Flightcases, Racks und Transportcases in unterschiedlichen Ausführungen – von robusten Bügelgriffen über platzsparende Klappgriffe bis hin zu eleganten Einlassgriffen. Ob für Touring-Equipment, Messebau oder Festinstallationen: Unsere Griffe erfüllen...
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Griffe für Flightcases und Racks – Professionelle Hardware für Deine Veranstaltungstechnik

Griffe sind unverzichtbare Komponenten im professionellen Casebau und bilden die Schnittstelle zwischen Equipment und Techniker. Bei LTT findest Du hochwertige Griffe für Flightcases, Racks und Transportcases in unterschiedlichen Ausführungen – von robusten Bügelgriffen über platzsparende Klappgriffe bis hin zu eleganten Einlassgriffen. Ob für Touring-Equipment, Messebau oder Festinstallationen: Unsere Griffe erfüllen die hohen Anforderungen der Veranstaltungstechnik und überzeugen durch Langlebigkeit, Belastbarkeit und durchdachtes Design. Wir beraten Dich gerne bei der Auswahl der optimalen Lösung für Dein Projekt.

Was sind Griffe im Casebau und welche Funktion erfüllen sie?

Griffe im Casebau sind speziell entwickelte Tragegriffe und Handhabungselemente für Flightcases, Racks und Transportbehälter in der Veranstaltungstechnik. Im Gegensatz zu herkömmlichen Möbelgriffen müssen Case-Griffe deutlich höhere mechanische Belastungen aushalten und sind für den rauen Touring-Alltag konzipiert. Sie ermöglichen den sicheren Transport schwerer Equipment-Cases und erleichtern das Handling bei Auf- und Abbau.

Ein professioneller Case-Griff besteht typischerweise aus hochfestem Metall – meist Aluminium, Edelstahl oder verzinktem Stahl – und ist für Traglasten zwischen 15 und 50 kg pro Griff ausgelegt. Die Befestigung erfolgt über M4- oder M5-Schrauben mit Unterlegscheiben, die die Kräfte auf eine größere Fläche des Case-Materials verteilen. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen verschiedenen Grifftypen: Bügelgriffe stehen dauerhaft ab und bieten maximale Griffsicherheit, Klappgriffe lassen sich bei Nichtgebrauch umlegen und sparen Platz beim Stapeln, während Einlassgriffe vollständig in der Case-Oberfläche versenkt werden können.

Im Vergleich zu Standard-Möbelgriffen zeichnen sich Case-Griffe durch verstärkte Befestigungspunkte, ergonomisch geformte Griffprofile und korrosionsbeständige Oberflächen aus. Die Einbautiefe variiert je nach Grifftyp zwischen 8 und 25 mm, was bei der Planung der Case-Konstruktion berücksichtigt werden muss. Hochwertige Griffe verfügen über abgerundete Kanten, die Verletzungen beim Handling verhindern, und sind oft mit Gummierungen versehen, die den Tragekomfort erhöhen und ein Abrutschen verhindern.

Anwendungsgebiete für Case-Griffe in der Veranstaltungstechnik

Griffe kommen überall dort zum Einsatz, wo professionelles Equipment sicher transportiert und gehandhabt werden muss. In der Veranstaltungstechnik sind sie unverzichtbare Bestandteile von Flightcases für Licht- und Tontechnik, Mischpulte, Effektgeräte und DJ-Equipment. Touring-Cases für Bands und Produktionen werden mit mehreren Griffen ausgestattet, um auch schwere Lasten zu zweit sicher bewegen zu können.

Im Messebau ermöglichen robuste Griffe den schnellen Auf- und Abbau von Präsentationssystemen und Exponaten. Racks für 19-Zoll-Equipment werden standardmäßig mit seitlichen Griffen versehen, die das Herausziehen aus Transportfahrzeugen und das Positionieren am Einsatzort erleichtern. Besonders bei Rackwagen mit integrierter Technik sind ergonomische Griffe entscheidend für die Arbeitssicherheit.

Für Festinstallationen in Theatern, Clubs und Konzerthallen werden häufig Einlassgriffe bevorzugt, da sie nicht abstehen und somit keine Stolpergefahr darstellen. Bei mobilen DJ-Setups und Bandequipment haben sich Klappgriffe bewährt, die beim Transport platzsparend umgelegt werden können. Auch im Bereich der Broadcast-Technik und bei Außenübertragungen sind belastbare Griffe Standard, um empfindliche Kamera- und Sendetechnik sicher zu transportieren.

Zusätzlich finden spezialisierte Griffe Anwendung im Casebau-Zubehör für Spezialanfertigungen, etwa bei klimatisierten Cases für temperaturempfindliche Technik oder bei wasserdichten Transportkoffern für Outdoor-Events. Die richtige Griffauswahl trägt maßgeblich zur Langlebigkeit des gesamten Case-Systems bei.

Qualitätskriterien und Profi-Anspruch bei Case-Griffen

Die Qualität eines Case-Griffs entscheidet über Sicherheit, Langlebigkeit und Handling-Komfort im professionellen Einsatz. Entscheidende Kaufkriterien sind Material, Verarbeitung, Traglast und Befestigungssystem. Hochwertige Griffe von Herstellern wie Adam Hall, Penn Elcom und Riggatec werden aus stranggepresstem Aluminium oder Edelstahl gefertigt und erreichen Traglasten von 30 bis 50 kg pro Griff bei sachgemäßer Montage.

Die Oberflächenbehandlung spielt eine zentrale Rolle für die Haltbarkeit: Eloxierte Aluminiumgriffe sind leicht und korrosionsbeständig, pulverbeschichtete Stahlgriffe bieten maximale Robustheit, während verchromte oder vernickelte Ausführungen besonders in repräsentativen Bereichen eingesetzt werden. Schwarze, matt eloxierte Griffe sind im Touring-Bereich Standard, da sie unempfindlich gegen Kratzer sind und optisch dezent wirken.

Bei der Befestigung ist auf ausreichend dimensionierte Schrauben zu achten: M4-Schrauben sind für leichte Cases bis 20 kg Gesamtgewicht ausreichend, bei schwereren Konstruktionen sollten M5- oder M6-Schrauben mit großflächigen Unterlegscheiben verwendet werden. Die Einbautiefe variiert zwischen 8 mm bei flachen Einlassgriffen und 25 mm bei verstärkten Bügelgriffen – ein wichtiger Faktor bei der Planung der Case-Wandstärke.

Professionelle Griffe verfügen über ergonomisch geformte Profile mit einem Durchmesser von 18 bis 25 mm, die sicheren Halt auch mit Handschuhen ermöglichen. Gummierte Griffeinlagen erhöhen den Komfort bei längeren Tragezeiten erheblich. Die Preise bewegen sich zwischen 3 Euro für einfache Kunststoffgriffe bis 25 Euro für hochwertige Edelstahl-Klappgriffe mit Federmechanismus. Markengriffe von Eurotruss, Doughty oder Global Truss bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für den professionellen Dauereinsatz und sind oft mit Ersatzteilgarantie erhältlich.

Grifftypen im Detail: Bügelgriffe, Klappgriffe und Einlassgriffe

Die Wahl des richtigen Grifftyps hängt von Einsatzzweck, Platzverhältnissen und Handling-Anforderungen ab. Bügelgriffe sind die klassische Lösung für Flightcases und zeichnen sich durch ihre robuste, fest montierte Bauweise aus. Sie stehen permanent vom Case ab und bieten jederzeit optimalen Zugriff. Typische Maße sind Bohrlochabstände von 96 mm, 128 mm, 160 mm und 192 mm, wobei die Gesamtlänge entsprechend größer ausfällt. Bügelgriffe werden bevorzugt an den Längsseiten schwerer Cases montiert und ermöglichen das Tragen zu zweit. Ihr Nachteil: Sie benötigen zusätzlichen Platz beim Stapeln und können bei unsachgemäßer Lagerung verbogen werden.

Klappgriffe vereinen die Vorteile von Bügelgriffen mit platzsparender Funktionalität. Sie lassen sich bei Nichtgebrauch um 180 Grad umlegen und liegen dann flach auf der Case-Oberfläche. Ein integrierter Federmechanismus hält den Griff in beiden Positionen sicher. Klappgriffe sind ideal für Cases, die häufig gestapelt oder in engen Transportfahrzeugen verstaut werden müssen. Die Federkraft sollte so dimensioniert sein, dass der Griff nicht ungewollt aufklappt, aber dennoch leicht zu bedienen ist. Hochwertige Modelle verfügen über austauschbare Federn und verstärkte Scharniere.

Einlassgriffe (auch Muschelgriffe genannt) werden in eine gefräste Aussparung der Case-Wand eingelassen und schließen nahezu bündig mit der Oberfläche ab. Sie bieten maximale Platzersparnis und eignen sich besonders für Cases, die in Regalsystemen oder engen Schränken gelagert werden. Der Griff wird durch Einhaken der Finger in die Mulde betätigt. Einlassgriffe erfordern eine Mindest-Wandstärke von 12 mm und eine präzise Fräsarbeit für die Aussparung. Sie sind weniger ergonomisch als Bügel- oder Klappgriffe, punkten aber durch ihre unauffällige Optik und absolute Stapelsicherheit.

Für spezielle Anwendungen gibt es zudem Teleskopgriffe, die sich ausziehen lassen und bei Trolley-Cases zum Einsatz kommen, sowie Butterfly-Verschlüsse mit integriertem Griff, die gleichzeitig als Verschlusssystem dienen. Die Kombination verschiedener Grifftypen an einem Case ist üblich: Bügelgriffe an den Seiten für den Transport, Einlassgriffe an der Oberseite für das Herausziehen aus Stapeln.

Montage und technische Einbauhinweise für Case-Griffe

Die fachgerechte Montage von Case-Griffen ist entscheidend für die Sicherheit und Langlebigkeit des gesamten Systems. Vor der Montage muss die Tragfähigkeit der Case-Wand geprüft werden: Standard-Multiplex mit 9 mm Stärke eignet sich für leichte Griffe bis 15 kg Belastung, für schwerere Anwendungen sollten 12 mm oder 15 mm starke Platten verwendet werden. Bei Sandwich-Konstruktionen mit Schaumkern ist eine Verstärkung durch Einlegen von Vollholz- oder Aluminiumplatten im Griffbereich zwingend erforderlich.

Der Bohrlochabstand muss exakt eingehalten werden – bereits 1 mm Abweichung kann bei manchen Griffen zu Montageproblemen führen. Profis verwenden Bohrschablonen oder CNC-gefräste Bohrbilder. Die Bohrlöcher sollten 0,5 mm größer als der Schraubendurchmesser sein, um Spannungen im Material zu vermeiden. Bei Aluminium-Profilen als Casebau-Material werden häufig Gewindeeinsätze (Rampa-Muffen) verwendet, die eine deutlich höhere Ausreißfestigkeit als Holzschrauben bieten.

Die Befestigung erfolgt standardmäßig mit M4- oder M5-Senkkopfschrauben aus Edelstahl. Auf der Innenseite des Cases müssen großflächige Unterlegscheiben (mindestens 20 mm Durchmesser) verwendet werden, um die Zugkräfte zu verteilen. Bei besonders beanspruchten Griffen empfiehlt sich der Einsatz von selbstsichernden Muttern (Stopmuttern) statt einfacher Muttern, um ein Lösen durch Vibrationen während des Transports zu verhindern.

Bei der Positionierung ist auf ergonomische Aspekte zu achten: Seitengriffe sollten in einer Höhe montiert werden, die ein Tragen mit leicht angewinkelten Armen ermöglicht – typischerweise 15 bis 20 cm unterhalb der Oberkante des Cases. Der Abstand zwischen zwei Griffen an einer Seite sollte 40 bis 60 cm betragen, um eine gleichmäßige Lastverteilung beim Tragen zu zweit zu gewährleisten. Bei Klappgriffen muss der Schwenkbereich frei von Hindernissen sein, insbesondere bei Cases mit Ecken oder Schlössern in unmittelbarer Nähe.

Nach der Montage sollte eine Belastungsprobe durchgeführt werden: Der Griff wird mit dem 1,5-fachen der geplanten Arbeitslast belastet, während die Befestigungspunkte auf Verformungen oder Lockerungen kontrolliert werden. Professionelle Case-Bauer dokumentieren die verwendeten Griffe und deren Traglasten für spätere Wartungsarbeiten.

Normen und Sicherheitsvorschriften für Griffe in der Veranstaltungstechnik

Obwohl es keine spezifische DIN-Norm ausschließlich für Case-Griffe gibt, unterliegen sie den allgemeinen Sicherheitsanforderungen der DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1) für Veranstaltungs- und Produktionstechnik. Diese Vorschrift fordert, dass alle Arbeitsmittel so beschaffen sein müssen, dass sie bei bestimmungsgemäßer Verwendung keine Gefahr für Sicherheit und Gesundheit darstellen.

Für Griffe bedeutet dies konkret: Die Traglast muss ausreichend dimensioniert und dokumentiert sein, scharfe Kanten sind zu vermeiden, und die Befestigung muss so ausgeführt werden, dass ein Versagen auch bei unsachgemäßer Handhabung unwahrscheinlich ist. Bei gewerblich genutzten Cases ist eine regelmäßige Sichtprüfung der Griffe auf Beschädigungen, Risse oder gelockerte Befestigungen vorgeschrieben.

Die EN 1090 für tragende Bauteile aus Stahl und Aluminium kann bei der Auslegung von Griffen für besonders schwere Cases herangezogen werden, insbesondere wenn diese als Teil einer Bühnenkonstruktion gelten. Hier sind Sicherheitsfaktoren und Materialkennwerte genau definiert. Professionelle Hersteller wie Adam Hall und Penn Elcom lassen ihre Griffe nach diesen Normen prüfen und geben die Working Load Limit (WLL) an – die maximale Arbeitslast, die dauerhaft sicher getragen werden kann.

Bei der Verwendung von Griffen an Cases, die mit Hebezeugen bewegt werden (etwa bei Rigging-Anwendungen), gelten zusätzlich die Anforderungen der DGUV Vorschrift 54 für Lastaufnahmemittel. In diesem Fall müssen die Griffe als Teil des Lastaufnahmesystems betrachtet und entsprechend höher dimensioniert werden – typischerweise mit einem Sicherheitsfaktor von mindestens 5:1.

Für den internationalen Einsatz sind die Richtlinien der Machinery Directive 2006/42/EC relevant, die CE-Konformität für in der EU in Verkehr gebrachte Produkte fordert. Hochwertige Case-Griffe tragen entsprechende Kennzeichnungen und werden mit Konformitätserklärungen ausgeliefert. Bei der Planung von Cases für den Export sollten zusätzlich länderspezifische Vorschriften beachtet werden.

LTT – Dein Experte für Casebau und Veranstaltungstechnik

Bei LTT findest Du ein umfassendes Sortiment professioneller Griffe für alle Anforderungen im Casebau. Von robusten Bügelgriffen über platzsparende Klappgriffe bis hin zu eleganten Einlassgriffen – wir führen ausschließlich Markenqualität von bewährten Herstellern wie Adam Hall, Penn Elcom, Riggatec und Doughty. Alle Griffe in unserem Sortiment sind für den harten Touring-Einsatz konzipiert und erfüllen die Anforderungen der DGUV Vorschrift 17.

Als Spezialist für Veranstaltungstechnik mit über 25 Jahren Erfahrung beraten wir Dich kompetent bei der Auswahl der optimalen Griff-Lösung für Dein Projekt. Ob Du ein einzelnes Flightcase ausstattest oder eine komplette Touring-Produktion planst – unser Team kennt die Anforderungen aus der Praxis und hilft Dir, die richtige Entscheidung zu treffen. Profitiere von unserem Fachwissen und unserer 3-jährigen LTT-Garantie auf alle Produkte.

Neben Griffen findest Du bei uns auch alle weiteren Komponenten für den professionellen Casebau: Aluminium-Profile für stabile Rahmen, Rollen für mobile Cases und Gummifüße für sicheren Stand. Versandkostenfrei ab 69 Euro liefern wir Deine Bestellung schnell und zuverlässig aus unserem Lager in Bocholt – auf Wunsch auch per Express. Für Großprojekte und Wiederverkäufer bieten wir attraktive Konditionen und internationalen Versand.

FAQ – Fragen & Antworten

Welche Arten von Griffen gibt es für Flightcases und Racks?

Für Flightcases und Racks gibt es hauptsächlich drei Grifftypen: Bügelgriffe sind fest montiert und stehen permanent vom Case ab, sie bieten maximale Stabilität und eignen sich für schwere Lasten. Klappgriffe lassen sich bei Nichtgebrauch umlegen und sparen Platz beim Stapeln, sie verfügen über einen Federmechanismus und sind ideal für Touring-Cases. Einlassgriffe werden in die Case-Wand eingelassen und schließen bündig ab, sie sind besonders platzsparend und eignen sich für Cases in Regalsystemen. Zusätzlich gibt es Spezialformen wie Teleskopgriffe für Trolley-Cases und Butterfly-Verschlüsse mit integriertem Griff. Die Wahl hängt von Einsatzzweck, Traglast und Platzverhältnissen ab – häufig werden verschiedene Grifftypen an einem Case kombiniert.

Was bedeutet der Bohrlochabstand bei Case-Griffen?

Der Bohrlochabstand (BA) bei Case-Griffen bezeichnet die Entfernung zwischen den Mittelpunkten der beiden Befestigungslöcher und ist das wichtigste Maß für die Montage. Standard-Bohrlochabstände in der Veranstaltungstechnik sind 96 mm, 128 mm, 160 mm und 192 mm, wobei die Gesamtlänge des Griffs entsprechend größer ausfällt. Der Bohrlochabstand muss exakt eingehalten werden, da bereits 1 mm Abweichung zu Montageproblemen führen kann. Bei der Planung eines Cases sollte der Bohrlochabstand zur Größe und zum Gewicht des Equipments passen: Kleinere Cases kommen mit 96 mm oder 128 mm aus, während schwere Touring-Cases oft 160 mm oder 192 mm erfordern. Professionelle Case-Bauer verwenden Bohrschablonen oder CNC-gefräste Bohrbilder, um präzise Abstände zu gewährleisten.

Wie hoch ist die Traglast von professionellen Case-Griffen?

Professionelle Case-Griffe für die Veranstaltungstechnik sind für Traglasten zwischen 15 und 50 kg pro Griff ausgelegt, abhängig von Material, Bauweise und Befestigungsart. Einfache Kunststoffgriffe erreichen etwa 15 kg, während hochwertige Aluminium-Bügelgriffe von Herstellern wie Adam Hall oder Penn Elcom bis zu 30 kg tragen können. Verstärkte Edelstahl-Griffe mit M6-Befestigung schaffen bei sachgemäßer Montage sogar 50 kg. Wichtig ist, dass die angegebene Traglast nur bei korrekter Montage mit ausreichend dimensionierten Schrauben und Unterlegscheiben erreicht wird. Die Tragfähigkeit der Case-Wand muss ebenfalls berücksichtigt werden – Standard-Multiplex mit 9 mm Stärke eignet sich nur für leichte Griffe, während schwere Anwendungen 12 mm oder 15 mm starke Platten erfordern. Bei gewerblicher Nutzung sollte ein Sicherheitsfaktor von mindestens 2:1 eingeplant werden.

Welche Griffe eignen sich am besten für schwere Touring-Cases?

Für schwere Touring-Cases eignen sich am besten robuste Bügelgriffe aus stranggepresstem Aluminium oder Edelstahl mit einem Bohrlochabstand von 160 mm oder 192 mm. Diese Griffe sollten über verstärkte Befestigungspunkte verfügen und mit M5- oder M6-Schrauben montiert werden. Markengriffe von Adam Hall, Penn Elcom oder Riggatec bieten Traglasten von 30 bis 50 kg pro Griff und sind für den harten Touring-Alltag konzipiert. Ergonomisch geformte Profile mit 20 bis 25 mm Durchmesser und gummierte Griffeinlagen erhöhen den Tragekomfort bei schweren Lasten erheblich. An den Längsseiten sollten mindestens zwei Griffe im Abstand von 40 bis 60 cm montiert werden, um das Tragen zu zweit zu ermöglichen. Für maximale Sicherheit empfiehlt sich die Verwendung von selbstsichernden Muttern und großflächigen Unterlegscheiben auf der Innenseite des Cases.

Was ist der Unterschied zwischen Klappgriffen und Bügelgriffen?

Der Hauptunterschied zwischen Klappgriffen und Bügelgriffen liegt in ihrer Funktionalität und Bauweise: Bügelgriffe sind fest montiert und stehen permanent vom Case ab, sie bieten jederzeit optimalen Zugriff und maximale Stabilität, benötigen aber zusätzlichen Platz beim Stapeln. Klappgriffe lassen sich bei Nichtgebrauch um 180 Grad umlegen und liegen dann flach auf der Case-Oberfläche, ein integrierter Federmechanismus hält sie in beiden Positionen sicher. Klappgriffe sind ideal für Cases, die häufig gestapelt oder in engen Transportfahrzeugen verstaut werden müssen, während Bügelgriffe für maximale Belastbarkeit und schnelles Handling bevorzugt werden. Preislich liegen Klappgriffe durch die aufwendigere Mechanik etwa 30 bis 50 Prozent über vergleichbaren Bügelgriffen. In der Praxis werden oft beide Typen kombiniert: Bügelgriffe an den Seiten für den Transport, Klappgriffe an der Oberseite für platzsparendes Stapeln.

Wie montiere ich Case-Griffe fachgerecht und sicher?

Die fachgerechte Montage von Case-Griffen erfordert präzise Vorbereitung und hochwertige Befestigungsmittel: Zunächst muss die Tragfähigkeit der Case-Wand geprüft werden – für schwere Griffe sind mindestens 12 mm starke Multiplexplatten erforderlich. Der Bohrlochabstand wird exakt angezeichnet, idealerweise mit einer Bohrschablone, und die Löcher werden 0,5 mm größer als der Schraubendurchmesser gebohrt. Die Befestigung erfolgt mit M4- oder M5-Senkkopfschrauben aus Edelstahl, auf der Innenseite müssen großflächige Unterlegscheiben (mindestens 20 mm Durchmesser) verwendet werden, um die Zugkräfte zu verteilen. Selbstsichernde Muttern verhindern ein Lösen durch Vibrationen während des Transports. Bei Sandwich-Konstruktionen mit Schaumkern ist eine Verstärkung durch Einlegen von Vollholz- oder Aluminiumplatten im Griffbereich zwingend erforderlich. Nach der Montage sollte eine Belastungsprobe mit dem 1,5-fachen der geplanten Arbeitslast durchgeführt werden.

Welche Materialien werden für professionelle Case-Griffe verwendet?

Professionelle Case-Griffe für die Veranstaltungstechnik werden hauptsächlich aus drei Materialien gefertigt: Aluminium ist das am häufigsten verwendete Material, da es leicht, korrosionsbeständig und hochfest ist. Stranggepresstes Aluminium mit eloxierter Oberfläche bietet optimale Eigenschaften für den Touring-Einsatz. Edelstahl wird für besonders beanspruchte Griffe eingesetzt und bietet maximale Robustheit und Langlebigkeit, ist aber schwerer als Aluminium. Verzinkter oder pulverbeschichteter Stahl kommt bei kostengünstigen Lösungen zum Einsatz und bietet gute Festigkeit bei moderatem Gewicht. Die Oberflächenbehandlung spielt eine zentrale Rolle: Eloxierte Oberflächen sind kratzfest und wartungsfrei, pulverbeschichtete Griffe sind unempfindlich gegen Stöße, während verchromte oder vernickelte Ausführungen besonders in repräsentativen Bereichen eingesetzt werden. Hochwertige Griffe verfügen zusätzlich über gummierte Griffeinlagen aus TPE oder Neopren, die den Tragekomfort erhöhen.

Was kostet ein hochwertiger Griff für Flightcases?

Die Preise für hochwertige Case-Griffe variieren je nach Typ, Material und Hersteller: Einfache Kunststoff-Bügelgriffe sind ab etwa 3 Euro erhältlich, bieten aber nur begrenzte Belastbarkeit. Aluminium-Bügelgriffe von Markenherstellern wie Adam Hall oder Penn Elcom kosten zwischen 5 und 12 Euro, abhängig von Größe und Ausführung. Klappgriffe mit Federmechanismus liegen preislich zwischen 8 und 18 Euro, während hochwertige Edelstahl-Klappgriffe bis zu 25 Euro kosten können. Einlassgriffe bewegen sich im Bereich von 6 bis 15 Euro. Für ein komplettes Flightcase mittlerer Größe sollten etwa 40 bis 80 Euro für Griffe eingeplant werden, abhängig von Anzahl und Qualität. Bei Großabnahmen bieten viele Händler Mengenrabatte von 10 bis 20 Prozent. Professionelle Case-Bauer investieren bevorzugt in Markengriffe, da diese durch längere Haltbarkeit und bessere Ergonomie die Mehrkosten rechtfertigen.

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Griffe für Flightcases und Racks – Professionelle Hardware für Deine Veranstaltungstechnik: Griffe sind unverzichtbare Komponenten im professionellen Casebau und bilden die Schnittstelle zwischen Equipment und Techniker. Bei LTT findest Du hochwertige Griffe für Flightcases, Racks und Transportcases in unterschiedlichen Ausführungen – von robusten Bügelgriffen über platzsparende Klappgriffe bis hin zu eleganten Einlassgriffen. Ob für... weiterlesen »
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Griffe für Flightcases und Racks – Professionelle Hardware für Deine Veranstaltungstechnik

Griffe sind unverzichtbare Komponenten im professionellen Casebau und bilden die Schnittstelle zwischen Equipment und Techniker. Bei LTT findest Du hochwertige Griffe für Flightcases, Racks und Transportcases in unterschiedlichen Ausführungen – von robusten Bügelgriffen über platzsparende Klappgriffe bis hin zu eleganten Einlassgriffen. Ob für Touring-Equipment, Messebau oder Festinstallationen: Unsere Griffe erfüllen die hohen Anforderungen der Veranstaltungstechnik und überzeugen durch Langlebigkeit, Belastbarkeit und durchdachtes Design. Wir beraten Dich gerne bei der Auswahl der optimalen Lösung für Dein Projekt.

Was sind Griffe im Casebau und welche Funktion erfüllen sie?

Griffe im Casebau sind speziell entwickelte Tragegriffe und Handhabungselemente für Flightcases, Racks und Transportbehälter in der Veranstaltungstechnik. Im Gegensatz zu herkömmlichen Möbelgriffen müssen Case-Griffe deutlich höhere mechanische Belastungen aushalten und sind für den rauen Touring-Alltag konzipiert. Sie ermöglichen den sicheren Transport schwerer Equipment-Cases und erleichtern das Handling bei Auf- und Abbau.

Ein professioneller Case-Griff besteht typischerweise aus hochfestem Metall – meist Aluminium, Edelstahl oder verzinktem Stahl – und ist für Traglasten zwischen 15 und 50 kg pro Griff ausgelegt. Die Befestigung erfolgt über M4- oder M5-Schrauben mit Unterlegscheiben, die die Kräfte auf eine größere Fläche des Case-Materials verteilen. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen verschiedenen Grifftypen: Bügelgriffe stehen dauerhaft ab und bieten maximale Griffsicherheit, Klappgriffe lassen sich bei Nichtgebrauch umlegen und sparen Platz beim Stapeln, während Einlassgriffe vollständig in der Case-Oberfläche versenkt werden können.

Im Vergleich zu Standard-Möbelgriffen zeichnen sich Case-Griffe durch verstärkte Befestigungspunkte, ergonomisch geformte Griffprofile und korrosionsbeständige Oberflächen aus. Die Einbautiefe variiert je nach Grifftyp zwischen 8 und 25 mm, was bei der Planung der Case-Konstruktion berücksichtigt werden muss. Hochwertige Griffe verfügen über abgerundete Kanten, die Verletzungen beim Handling verhindern, und sind oft mit Gummierungen versehen, die den Tragekomfort erhöhen und ein Abrutschen verhindern.

Anwendungsgebiete für Case-Griffe in der Veranstaltungstechnik

Griffe kommen überall dort zum Einsatz, wo professionelles Equipment sicher transportiert und gehandhabt werden muss. In der Veranstaltungstechnik sind sie unverzichtbare Bestandteile von Flightcases für Licht- und Tontechnik, Mischpulte, Effektgeräte und DJ-Equipment. Touring-Cases für Bands und Produktionen werden mit mehreren Griffen ausgestattet, um auch schwere Lasten zu zweit sicher bewegen zu können.

Im Messebau ermöglichen robuste Griffe den schnellen Auf- und Abbau von Präsentationssystemen und Exponaten. Racks für 19-Zoll-Equipment werden standardmäßig mit seitlichen Griffen versehen, die das Herausziehen aus Transportfahrzeugen und das Positionieren am Einsatzort erleichtern. Besonders bei Rackwagen mit integrierter Technik sind ergonomische Griffe entscheidend für die Arbeitssicherheit.

Für Festinstallationen in Theatern, Clubs und Konzerthallen werden häufig Einlassgriffe bevorzugt, da sie nicht abstehen und somit keine Stolpergefahr darstellen. Bei mobilen DJ-Setups und Bandequipment haben sich Klappgriffe bewährt, die beim Transport platzsparend umgelegt werden können. Auch im Bereich der Broadcast-Technik und bei Außenübertragungen sind belastbare Griffe Standard, um empfindliche Kamera- und Sendetechnik sicher zu transportieren.

Zusätzlich finden spezialisierte Griffe Anwendung im Casebau-Zubehör für Spezialanfertigungen, etwa bei klimatisierten Cases für temperaturempfindliche Technik oder bei wasserdichten Transportkoffern für Outdoor-Events. Die richtige Griffauswahl trägt maßgeblich zur Langlebigkeit des gesamten Case-Systems bei.

Qualitätskriterien und Profi-Anspruch bei Case-Griffen

Die Qualität eines Case-Griffs entscheidet über Sicherheit, Langlebigkeit und Handling-Komfort im professionellen Einsatz. Entscheidende Kaufkriterien sind Material, Verarbeitung, Traglast und Befestigungssystem. Hochwertige Griffe von Herstellern wie Adam Hall, Penn Elcom und Riggatec werden aus stranggepresstem Aluminium oder Edelstahl gefertigt und erreichen Traglasten von 30 bis 50 kg pro Griff bei sachgemäßer Montage.

Die Oberflächenbehandlung spielt eine zentrale Rolle für die Haltbarkeit: Eloxierte Aluminiumgriffe sind leicht und korrosionsbeständig, pulverbeschichtete Stahlgriffe bieten maximale Robustheit, während verchromte oder vernickelte Ausführungen besonders in repräsentativen Bereichen eingesetzt werden. Schwarze, matt eloxierte Griffe sind im Touring-Bereich Standard, da sie unempfindlich gegen Kratzer sind und optisch dezent wirken.

Bei der Befestigung ist auf ausreichend dimensionierte Schrauben zu achten: M4-Schrauben sind für leichte Cases bis 20 kg Gesamtgewicht ausreichend, bei schwereren Konstruktionen sollten M5- oder M6-Schrauben mit großflächigen Unterlegscheiben verwendet werden. Die Einbautiefe variiert zwischen 8 mm bei flachen Einlassgriffen und 25 mm bei verstärkten Bügelgriffen – ein wichtiger Faktor bei der Planung der Case-Wandstärke.

Professionelle Griffe verfügen über ergonomisch geformte Profile mit einem Durchmesser von 18 bis 25 mm, die sicheren Halt auch mit Handschuhen ermöglichen. Gummierte Griffeinlagen erhöhen den Komfort bei längeren Tragezeiten erheblich. Die Preise bewegen sich zwischen 3 Euro für einfache Kunststoffgriffe bis 25 Euro für hochwertige Edelstahl-Klappgriffe mit Federmechanismus. Markengriffe von Eurotruss, Doughty oder Global Truss bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für den professionellen Dauereinsatz und sind oft mit Ersatzteilgarantie erhältlich.

Grifftypen im Detail: Bügelgriffe, Klappgriffe und Einlassgriffe

Die Wahl des richtigen Grifftyps hängt von Einsatzzweck, Platzverhältnissen und Handling-Anforderungen ab. Bügelgriffe sind die klassische Lösung für Flightcases und zeichnen sich durch ihre robuste, fest montierte Bauweise aus. Sie stehen permanent vom Case ab und bieten jederzeit optimalen Zugriff. Typische Maße sind Bohrlochabstände von 96 mm, 128 mm, 160 mm und 192 mm, wobei die Gesamtlänge entsprechend größer ausfällt. Bügelgriffe werden bevorzugt an den Längsseiten schwerer Cases montiert und ermöglichen das Tragen zu zweit. Ihr Nachteil: Sie benötigen zusätzlichen Platz beim Stapeln und können bei unsachgemäßer Lagerung verbogen werden.

Klappgriffe vereinen die Vorteile von Bügelgriffen mit platzsparender Funktionalität. Sie lassen sich bei Nichtgebrauch um 180 Grad umlegen und liegen dann flach auf der Case-Oberfläche. Ein integrierter Federmechanismus hält den Griff in beiden Positionen sicher. Klappgriffe sind ideal für Cases, die häufig gestapelt oder in engen Transportfahrzeugen verstaut werden müssen. Die Federkraft sollte so dimensioniert sein, dass der Griff nicht ungewollt aufklappt, aber dennoch leicht zu bedienen ist. Hochwertige Modelle verfügen über austauschbare Federn und verstärkte Scharniere.

Einlassgriffe (auch Muschelgriffe genannt) werden in eine gefräste Aussparung der Case-Wand eingelassen und schließen nahezu bündig mit der Oberfläche ab. Sie bieten maximale Platzersparnis und eignen sich besonders für Cases, die in Regalsystemen oder engen Schränken gelagert werden. Der Griff wird durch Einhaken der Finger in die Mulde betätigt. Einlassgriffe erfordern eine Mindest-Wandstärke von 12 mm und eine präzise Fräsarbeit für die Aussparung. Sie sind weniger ergonomisch als Bügel- oder Klappgriffe, punkten aber durch ihre unauffällige Optik und absolute Stapelsicherheit.

Für spezielle Anwendungen gibt es zudem Teleskopgriffe, die sich ausziehen lassen und bei Trolley-Cases zum Einsatz kommen, sowie Butterfly-Verschlüsse mit integriertem Griff, die gleichzeitig als Verschlusssystem dienen. Die Kombination verschiedener Grifftypen an einem Case ist üblich: Bügelgriffe an den Seiten für den Transport, Einlassgriffe an der Oberseite für das Herausziehen aus Stapeln.

Montage und technische Einbauhinweise für Case-Griffe

Die fachgerechte Montage von Case-Griffen ist entscheidend für die Sicherheit und Langlebigkeit des gesamten Systems. Vor der Montage muss die Tragfähigkeit der Case-Wand geprüft werden: Standard-Multiplex mit 9 mm Stärke eignet sich für leichte Griffe bis 15 kg Belastung, für schwerere Anwendungen sollten 12 mm oder 15 mm starke Platten verwendet werden. Bei Sandwich-Konstruktionen mit Schaumkern ist eine Verstärkung durch Einlegen von Vollholz- oder Aluminiumplatten im Griffbereich zwingend erforderlich.

Der Bohrlochabstand muss exakt eingehalten werden – bereits 1 mm Abweichung kann bei manchen Griffen zu Montageproblemen führen. Profis verwenden Bohrschablonen oder CNC-gefräste Bohrbilder. Die Bohrlöcher sollten 0,5 mm größer als der Schraubendurchmesser sein, um Spannungen im Material zu vermeiden. Bei Aluminium-Profilen als Casebau-Material werden häufig Gewindeeinsätze (Rampa-Muffen) verwendet, die eine deutlich höhere Ausreißfestigkeit als Holzschrauben bieten.

Die Befestigung erfolgt standardmäßig mit M4- oder M5-Senkkopfschrauben aus Edelstahl. Auf der Innenseite des Cases müssen großflächige Unterlegscheiben (mindestens 20 mm Durchmesser) verwendet werden, um die Zugkräfte zu verteilen. Bei besonders beanspruchten Griffen empfiehlt sich der Einsatz von selbstsichernden Muttern (Stopmuttern) statt einfacher Muttern, um ein Lösen durch Vibrationen während des Transports zu verhindern.

Bei der Positionierung ist auf ergonomische Aspekte zu achten: Seitengriffe sollten in einer Höhe montiert werden, die ein Tragen mit leicht angewinkelten Armen ermöglicht – typischerweise 15 bis 20 cm unterhalb der Oberkante des Cases. Der Abstand zwischen zwei Griffen an einer Seite sollte 40 bis 60 cm betragen, um eine gleichmäßige Lastverteilung beim Tragen zu zweit zu gewährleisten. Bei Klappgriffen muss der Schwenkbereich frei von Hindernissen sein, insbesondere bei Cases mit Ecken oder Schlössern in unmittelbarer Nähe.

Nach der Montage sollte eine Belastungsprobe durchgeführt werden: Der Griff wird mit dem 1,5-fachen der geplanten Arbeitslast belastet, während die Befestigungspunkte auf Verformungen oder Lockerungen kontrolliert werden. Professionelle Case-Bauer dokumentieren die verwendeten Griffe und deren Traglasten für spätere Wartungsarbeiten.

Normen und Sicherheitsvorschriften für Griffe in der Veranstaltungstechnik

Obwohl es keine spezifische DIN-Norm ausschließlich für Case-Griffe gibt, unterliegen sie den allgemeinen Sicherheitsanforderungen der DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1) für Veranstaltungs- und Produktionstechnik. Diese Vorschrift fordert, dass alle Arbeitsmittel so beschaffen sein müssen, dass sie bei bestimmungsgemäßer Verwendung keine Gefahr für Sicherheit und Gesundheit darstellen.

Für Griffe bedeutet dies konkret: Die Traglast muss ausreichend dimensioniert und dokumentiert sein, scharfe Kanten sind zu vermeiden, und die Befestigung muss so ausgeführt werden, dass ein Versagen auch bei unsachgemäßer Handhabung unwahrscheinlich ist. Bei gewerblich genutzten Cases ist eine regelmäßige Sichtprüfung der Griffe auf Beschädigungen, Risse oder gelockerte Befestigungen vorgeschrieben.

Die EN 1090 für tragende Bauteile aus Stahl und Aluminium kann bei der Auslegung von Griffen für besonders schwere Cases herangezogen werden, insbesondere wenn diese als Teil einer Bühnenkonstruktion gelten. Hier sind Sicherheitsfaktoren und Materialkennwerte genau definiert. Professionelle Hersteller wie Adam Hall und Penn Elcom lassen ihre Griffe nach diesen Normen prüfen und geben die Working Load Limit (WLL) an – die maximale Arbeitslast, die dauerhaft sicher getragen werden kann.

Bei der Verwendung von Griffen an Cases, die mit Hebezeugen bewegt werden (etwa bei Rigging-Anwendungen), gelten zusätzlich die Anforderungen der DGUV Vorschrift 54 für Lastaufnahmemittel. In diesem Fall müssen die Griffe als Teil des Lastaufnahmesystems betrachtet und entsprechend höher dimensioniert werden – typischerweise mit einem Sicherheitsfaktor von mindestens 5:1.

Für den internationalen Einsatz sind die Richtlinien der Machinery Directive 2006/42/EC relevant, die CE-Konformität für in der EU in Verkehr gebrachte Produkte fordert. Hochwertige Case-Griffe tragen entsprechende Kennzeichnungen und werden mit Konformitätserklärungen ausgeliefert. Bei der Planung von Cases für den Export sollten zusätzlich länderspezifische Vorschriften beachtet werden.

LTT – Dein Experte für Casebau und Veranstaltungstechnik

Bei LTT findest Du ein umfassendes Sortiment professioneller Griffe für alle Anforderungen im Casebau. Von robusten Bügelgriffen über platzsparende Klappgriffe bis hin zu eleganten Einlassgriffen – wir führen ausschließlich Markenqualität von bewährten Herstellern wie Adam Hall, Penn Elcom, Riggatec und Doughty. Alle Griffe in unserem Sortiment sind für den harten Touring-Einsatz konzipiert und erfüllen die Anforderungen der DGUV Vorschrift 17.

Als Spezialist für Veranstaltungstechnik mit über 25 Jahren Erfahrung beraten wir Dich kompetent bei der Auswahl der optimalen Griff-Lösung für Dein Projekt. Ob Du ein einzelnes Flightcase ausstattest oder eine komplette Touring-Produktion planst – unser Team kennt die Anforderungen aus der Praxis und hilft Dir, die richtige Entscheidung zu treffen. Profitiere von unserem Fachwissen und unserer 3-jährigen LTT-Garantie auf alle Produkte.

Neben Griffen findest Du bei uns auch alle weiteren Komponenten für den professionellen Casebau: Aluminium-Profile für stabile Rahmen, Rollen für mobile Cases und Gummifüße für sicheren Stand. Versandkostenfrei ab 69 Euro liefern wir Deine Bestellung schnell und zuverlässig aus unserem Lager in Bocholt – auf Wunsch auch per Express. Für Großprojekte und Wiederverkäufer bieten wir attraktive Konditionen und internationalen Versand.

FAQ – Fragen & Antworten

Welche Arten von Griffen gibt es für Flightcases und Racks?

Für Flightcases und Racks gibt es hauptsächlich drei Grifftypen: Bügelgriffe sind fest montiert und stehen permanent vom Case ab, sie bieten maximale Stabilität und eignen sich für schwere Lasten. Klappgriffe lassen sich bei Nichtgebrauch umlegen und sparen Platz beim Stapeln, sie verfügen über einen Federmechanismus und sind ideal für Touring-Cases. Einlassgriffe werden in die Case-Wand eingelassen und schließen bündig ab, sie sind besonders platzsparend und eignen sich für Cases in Regalsystemen. Zusätzlich gibt es Spezialformen wie Teleskopgriffe für Trolley-Cases und Butterfly-Verschlüsse mit integriertem Griff. Die Wahl hängt von Einsatzzweck, Traglast und Platzverhältnissen ab – häufig werden verschiedene Grifftypen an einem Case kombiniert.

Was bedeutet der Bohrlochabstand bei Case-Griffen?

Der Bohrlochabstand (BA) bei Case-Griffen bezeichnet die Entfernung zwischen den Mittelpunkten der beiden Befestigungslöcher und ist das wichtigste Maß für die Montage. Standard-Bohrlochabstände in der Veranstaltungstechnik sind 96 mm, 128 mm, 160 mm und 192 mm, wobei die Gesamtlänge des Griffs entsprechend größer ausfällt. Der Bohrlochabstand muss exakt eingehalten werden, da bereits 1 mm Abweichung zu Montageproblemen führen kann. Bei der Planung eines Cases sollte der Bohrlochabstand zur Größe und zum Gewicht des Equipments passen: Kleinere Cases kommen mit 96 mm oder 128 mm aus, während schwere Touring-Cases oft 160 mm oder 192 mm erfordern. Professionelle Case-Bauer verwenden Bohrschablonen oder CNC-gefräste Bohrbilder, um präzise Abstände zu gewährleisten.

Wie hoch ist die Traglast von professionellen Case-Griffen?

Professionelle Case-Griffe für die Veranstaltungstechnik sind für Traglasten zwischen 15 und 50 kg pro Griff ausgelegt, abhängig von Material, Bauweise und Befestigungsart. Einfache Kunststoffgriffe erreichen etwa 15 kg, während hochwertige Aluminium-Bügelgriffe von Herstellern wie Adam Hall oder Penn Elcom bis zu 30 kg tragen können. Verstärkte Edelstahl-Griffe mit M6-Befestigung schaffen bei sachgemäßer Montage sogar 50 kg. Wichtig ist, dass die angegebene Traglast nur bei korrekter Montage mit ausreichend dimensionierten Schrauben und Unterlegscheiben erreicht wird. Die Tragfähigkeit der Case-Wand muss ebenfalls berücksichtigt werden – Standard-Multiplex mit 9 mm Stärke eignet sich nur für leichte Griffe, während schwere Anwendungen 12 mm oder 15 mm starke Platten erfordern. Bei gewerblicher Nutzung sollte ein Sicherheitsfaktor von mindestens 2:1 eingeplant werden.

Welche Griffe eignen sich am besten für schwere Touring-Cases?

Für schwere Touring-Cases eignen sich am besten robuste Bügelgriffe aus stranggepresstem Aluminium oder Edelstahl mit einem Bohrlochabstand von 160 mm oder 192 mm. Diese Griffe sollten über verstärkte Befestigungspunkte verfügen und mit M5- oder M6-Schrauben montiert werden. Markengriffe von Adam Hall, Penn Elcom oder Riggatec bieten Traglasten von 30 bis 50 kg pro Griff und sind für den harten Touring-Alltag konzipiert. Ergonomisch geformte Profile mit 20 bis 25 mm Durchmesser und gummierte Griffeinlagen erhöhen den Tragekomfort bei schweren Lasten erheblich. An den Längsseiten sollten mindestens zwei Griffe im Abstand von 40 bis 60 cm montiert werden, um das Tragen zu zweit zu ermöglichen. Für maximale Sicherheit empfiehlt sich die Verwendung von selbstsichernden Muttern und großflächigen Unterlegscheiben auf der Innenseite des Cases.

Was ist der Unterschied zwischen Klappgriffen und Bügelgriffen?

Der Hauptunterschied zwischen Klappgriffen und Bügelgriffen liegt in ihrer Funktionalität und Bauweise: Bügelgriffe sind fest montiert und stehen permanent vom Case ab, sie bieten jederzeit optimalen Zugriff und maximale Stabilität, benötigen aber zusätzlichen Platz beim Stapeln. Klappgriffe lassen sich bei Nichtgebrauch um 180 Grad umlegen und liegen dann flach auf der Case-Oberfläche, ein integrierter Federmechanismus hält sie in beiden Positionen sicher. Klappgriffe sind ideal für Cases, die häufig gestapelt oder in engen Transportfahrzeugen verstaut werden müssen, während Bügelgriffe für maximale Belastbarkeit und schnelles Handling bevorzugt werden. Preislich liegen Klappgriffe durch die aufwendigere Mechanik etwa 30 bis 50 Prozent über vergleichbaren Bügelgriffen. In der Praxis werden oft beide Typen kombiniert: Bügelgriffe an den Seiten für den Transport, Klappgriffe an der Oberseite für platzsparendes Stapeln.

Wie montiere ich Case-Griffe fachgerecht und sicher?

Die fachgerechte Montage von Case-Griffen erfordert präzise Vorbereitung und hochwertige Befestigungsmittel: Zunächst muss die Tragfähigkeit der Case-Wand geprüft werden – für schwere Griffe sind mindestens 12 mm starke Multiplexplatten erforderlich. Der Bohrlochabstand wird exakt angezeichnet, idealerweise mit einer Bohrschablone, und die Löcher werden 0,5 mm größer als der Schraubendurchmesser gebohrt. Die Befestigung erfolgt mit M4- oder M5-Senkkopfschrauben aus Edelstahl, auf der Innenseite müssen großflächige Unterlegscheiben (mindestens 20 mm Durchmesser) verwendet werden, um die Zugkräfte zu verteilen. Selbstsichernde Muttern verhindern ein Lösen durch Vibrationen während des Transports. Bei Sandwich-Konstruktionen mit Schaumkern ist eine Verstärkung durch Einlegen von Vollholz- oder Aluminiumplatten im Griffbereich zwingend erforderlich. Nach der Montage sollte eine Belastungsprobe mit dem 1,5-fachen der geplanten Arbeitslast durchgeführt werden.

Welche Materialien werden für professionelle Case-Griffe verwendet?

Professionelle Case-Griffe für die Veranstaltungstechnik werden hauptsächlich aus drei Materialien gefertigt: Aluminium ist das am häufigsten verwendete Material, da es leicht, korrosionsbeständig und hochfest ist. Stranggepresstes Aluminium mit eloxierter Oberfläche bietet optimale Eigenschaften für den Touring-Einsatz. Edelstahl wird für besonders beanspruchte Griffe eingesetzt und bietet maximale Robustheit und Langlebigkeit, ist aber schwerer als Aluminium. Verzinkter oder pulverbeschichteter Stahl kommt bei kostengünstigen Lösungen zum Einsatz und bietet gute Festigkeit bei moderatem Gewicht. Die Oberflächenbehandlung spielt eine zentrale Rolle: Eloxierte Oberflächen sind kratzfest und wartungsfrei, pulverbeschichtete Griffe sind unempfindlich gegen Stöße, während verchromte oder vernickelte Ausführungen besonders in repräsentativen Bereichen eingesetzt werden. Hochwertige Griffe verfügen zusätzlich über gummierte Griffeinlagen aus TPE oder Neopren, die den Tragekomfort erhöhen.

Was kostet ein hochwertiger Griff für Flightcases?

Die Preise für hochwertige Case-Griffe variieren je nach Typ, Material und Hersteller: Einfache Kunststoff-Bügelgriffe sind ab etwa 3 Euro erhältlich, bieten aber nur begrenzte Belastbarkeit. Aluminium-Bügelgriffe von Markenherstellern wie Adam Hall oder Penn Elcom kosten zwischen 5 und 12 Euro, abhängig von Größe und Ausführung. Klappgriffe mit Federmechanismus liegen preislich zwischen 8 und 18 Euro, während hochwertige Edelstahl-Klappgriffe bis zu 25 Euro kosten können. Einlassgriffe bewegen sich im Bereich von 6 bis 15 Euro. Für ein komplettes Flightcase mittlerer Größe sollten etwa 40 bis 80 Euro für Griffe eingeplant werden, abhängig von Anzahl und Qualität. Bei Großabnahmen bieten viele Händler Mengenrabatte von 10 bis 20 Prozent. Professionelle Case-Bauer investieren bevorzugt in Markengriffe, da diese durch längere Haltbarkeit und bessere Ergonomie die Mehrkosten rechtfertigen.

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