Kurbelstative
Kurbelstative – Dein Experte für Veranstaltungstechnik
Kurbelstative sind unverzichtbare Helfer in der professionellen Veranstaltungstechnik, wenn es darum geht, Scheinwerfer, Lautsprecher oder Traversen präzise und sicher auf die gewünschte Arbeitshöhe zu bringen. Mit einem komfortablen Kurbelmechanismus lassen sich selbst schwere Lasten mühelos und exakt positionieren – ohne Kraftaufwand, ohne Kompromisse. Bei LTT findest Du eine große Auswahl an hochwertigen Kurbelstativen für jeden Einsatzbereich: vom kompakten Lichtstativ für mobile DJs bis zum schweren Traversenlift für anspruchsvolle Bühnenprojekte. Alle Modelle überzeugen durch robuste Verarbeitung, hohe Traglasten und maximale Standsicherheit – damit Du Dich voll auf Deine Show konzentrieren kannst.
Was ist ein Kurbelstativ? Funktion und technische Grundlagen
Ein Kurbelstativ ist ein höhenverstellbares Stativsystem, bei dem die Höheneinstellung nicht manuell durch Teleskoprohre, sondern über einen mechanischen Kurbelantrieb erfolgt. Dieser Antrieb kann direkt oder indirekt ausgeführt sein. Beim direkten Kurbelantrieb wirkt die Handkurbel unmittelbar auf die Zahnsäule – ideal für leichtere Lasten und schnelle Höhenanpassungen. Beim indirekten Kurbelantrieb wird die Kraft über ein Untersetzungsgetriebe übertragen, was eine feinfühlige Justierung auch bei schweren Geräten ermöglicht und ein unbeabsichtigtes Absenken verhindert. Die Konstruktion besteht in der Regel aus eloxiertem Aluminium oder verzinktem Stahl, je nach Anforderung an Gewicht und Belastbarkeit.
Im Vergleich zu herkömmlichen Handauszugsstativen bieten Kurbelstative deutlich mehr Komfort und Präzision: Die Arbeitshöhe lässt sich millimetergenau einstellen, selbst wenn bereits schwere Scheinwerfer oder Lautsprecher montiert sind. Typische Arbeitshöhen reichen von 0,60 m bis über 8 m, Traglasten von 85 kg bis 550 kg – abhängig vom Modell. Viele Kurbelstative verfügen über einen TV-Zapfen (28 mm oder 35 mm) sowie ein 5/8"-Gewinde für die Aufnahme von Scheinwerfern, Lautsprechern oder Traversen. Auslagestützen und Spreizstopps sorgen für sicheren Stand auch auf unebenem Untergrund oder glatten Böden.
Kurbelstative werden häufig mit Traversenliften verwechselt. Der Unterschied: Kurbelstative sind in erster Linie für die Aufnahme einzelner Geräte konzipiert, während Traversenlifte speziell für das Heben ganzer Traversenkonstruktionen ausgelegt sind und oft höhere Traglasten sowie größere Hubhöhen bieten. Beide Systeme ergänzen sich ideal in der professionellen Veranstaltungstechnik.
Anwendungsgebiete: Wo Kurbelstative zum Einsatz kommen
Kurbelstative sind echte Allrounder und kommen überall dort zum Einsatz, wo Geräte präzise und sicher in der Höhe positioniert werden müssen. In der Lichttechnik dienen sie als stabile Basis für Moving Heads, LED-Scheinwerfer oder Verfolger – besonders bei Konzerten, Theatern und Clubs. Mobile DJs und Bands schätzen Kurbelstative für den schnellen Aufbau von Lichtshows auf wechselnden Locations. Im Messebau werden Kurbelstative genutzt, um Beleuchtung, Monitore oder Präsentationsflächen auf die optimale Höhe zu bringen – flexibel und ohne aufwendige Rigging-Konstruktionen.
Auch in der Tontechnik sind Kurbelstative gefragt: Sie tragen Lautsprecher, Line-Arrays oder Delay-Speaker und ermöglichen eine exakte Ausrichtung des Schallfelds. In Hotels, Kongresszentren und Kirchen sorgen fest installierte Kurbelstative für flexible Beleuchtungs- und Beschallungslösungen, die sich schnell an unterschiedliche Veranstaltungsformate anpassen lassen. Für den Einsatz mit Traversen empfehlen wir einen Blick auf unsere Traversenlifte, die speziell für das Heben schwerer Traversenkonstruktionen ausgelegt sind.
Besonders praktisch: Dank variabel einstellbarer Beine lassen sich Kurbelstative auch auf Treppen, Podesten oder unebenem Gelände sicher aufstellen. Für den Schutz empfindlicher Böden – etwa in Veranstaltungshallen oder auf Parkettflächen – können viele Modelle mit Gummischuhen oder Stativsternen ausgerüstet werden. Ergänzendes Zubehör für Stative und Lifte findest Du ebenfalls in unserem Sortiment.
Qualität und Profi-Anspruch: Worauf Du beim Kauf achten solltest
Wer in der Veranstaltungstechnik arbeitet, weiß: Ein Kurbelstativ ist kein Wegwerfartikel, sondern eine Investition in Sicherheit und Effizienz. Achte beim Kauf auf folgende Kriterien:
Traglast und Arbeitshöhe
Die Traglast gibt an, wie viel Gewicht das Stativ sicher tragen kann – von 85 kg bei kompakten Lichtstativen bis zu 550 kg bei schweren Traversenliften. Die Arbeitshöhe beschreibt den nutzbaren Verstellbereich, typischerweise zwischen 0,60 m und 8 m. Für Meterrissarbeiten oder Deckenmontagen sind Modelle mit großem Hubbereich ideal, während für mobile DJ-Setups kompakte Stative mit schnellem Auf- und Abbau punkten.
Material und Verarbeitung
Hochwertige Kurbelstative bestehen aus eloxiertem Aluminium (leicht, korrosionsbeständig) oder verzinktem Stahl (extrem robust, für Dauereinsatz). Achte auf sauber verschweißte Nähte, stabile Teleskoprohre und präzise Kurbelmechanismen. Modelle mit Schnellklemmung ermöglichen zusätzliche manuelle Höhenanpassungen, ohne die Kurbel zu nutzen.
Sicherheit und Normen
Professionelle Kurbelstative sind nach TÜV/GS geprüft und erfüllen die DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1) für Veranstaltungs- und Produktionstechnik. Achte auf Sicherheitsmerkmale wie Sperrklinken gegen unbeabsichtigtes Absenken, Spreizstopps gegen Wegrutschen der Beine und stabile Auslagestützen für erhöhte Standsicherheit. Modelle mit Dosenlibelle in der Kopfplatte erleichtern die exakte Ausrichtung.
Marken und Hersteller
Bei LTT führen wir bewährte Marken wie EUROLITE (z. B. STT-400/85 mit TÜV/GS-Zertifizierung, Traglast 85 kg, Höhe bis 4 m, Preis ca. 280 €), Manfrotto (Wind-Up Serie 087NW, Traglast bis 30 kg, Höhe bis 3,7 m, Preis ca. 570 €), BLOCK AND BLOCK (DELTA-, SIGMA-, BETA-Serien, Traglasten 100–550 kg, Höhen bis 8 m, Preise 450–6.300 €) sowie Showgear und Adam Hall Stands. Für den Einsatz mit Naxpro-Truss Traversensystemen empfehlen wir Kurbelstative mit 35-mm-TV-Zapfen und passenden Adaptern.
Kurbelstative vs. Traversenlifte: Welches System ist das richtige?
Kurbelstative und Traversenlifte werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich jedoch in Konstruktion und Einsatzzweck. Kurbelstative sind primär für die Aufnahme einzelner Geräte konzipiert – Scheinwerfer, Lautsprecher, Kameras oder kleinere Traversen. Sie bieten Traglasten zwischen 85 kg und 300 kg und Arbeitshöhen bis etwa 5 m. Der Kurbelmechanismus ermöglicht eine präzise Höhenverstellung, die Konstruktion ist vergleichsweise kompakt und mobil. Typische Anwendungen: mobile DJ-Setups, Lichtstative für Clubs, Messebau, Meterrissarbeiten.
Traversenlifte hingegen sind speziell für das Heben schwerer Traversenkonstruktionen ausgelegt. Sie verfügen über verstärkte Teleskoprohre, breitere Standfüße und oft über zusätzliche Sicherheitsmechanismen wie das ALS (Auto Lock Security System), das ein unbeabsichtigtes Absenken auch bei Seilriss verhindert. Traglasten reichen von 150 kg bis 550 kg, Arbeitshöhen bis 8 m. Traversenlifte sind ideal für den Aufbau von Rigging-Punkten, Truss-Konstruktionen oder schweren Line-Arrays.
Die Wahl hängt von Deinem Einsatzszenario ab: Für mobile Anwendungen mit wechselnden Locations und moderaten Lasten sind Kurbelstative die erste Wahl – leicht, schnell aufgebaut, flexibel. Für stationäre Installationen oder große Bühnenproduktionen mit schweren Traversen empfehlen wir Traversenlifte. Viele Profis kombinieren beide Systeme: Kurbelstative für Frontlicht und Seitenlicht, Traversenlifte für zentrale Rigging-Punkte. Unsere Traversenlifte findest Du in einer eigenen Kategorie mit detaillierten technischen Daten.
Wichtig: Beide Systeme müssen regelmäßig nach DGUV Vorschrift 17 geprüft werden. Achte auf sichtbare Prüfplaketten und dokumentiere Wartungsintervalle – Deine Versicherung und die Berufsgenossenschaft verlangen das.
Sicherheit und Normen: DGUV Vorschrift 17, TÜV/GS und Prüfintervalle
Sicherheit hat in der Veranstaltungstechnik oberste Priorität – und das gilt besonders für Kurbelstative, die schwere Lasten über Köpfen von Besuchern und Technikern tragen. Die DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1) regelt den sicheren Betrieb von Veranstaltungs- und Produktionstechnik in Deutschland. Sie schreibt vor, dass alle lastaufnehmenden Einrichtungen – also auch Kurbelstative und Traversenlifte – vor der ersten Inbetriebnahme und anschließend mindestens einmal jährlich durch eine befähigte Person geprüft werden müssen.
Die Prüfung umfasst:
- Sichtprüfung auf Risse, Verformungen, Korrosion und Verschleiß
- Funktionsprüfung des Kurbelmechanismus, der Arretierungen und Sicherheitsklinken
- Belastungsprüfung mit definierter Prüflast (oft 125 % der Nennlast)
- Dokumentation mit Prüfplakette und Prüfprotokoll
Modelle mit TÜV/GS-Zertifizierung (z. B. EUROLITE STT-Serie) erfüllen bereits ab Werk die strengen Anforderungen der DGUV Vorschrift 17 und der DIN 15560-27 (Sicherheit von Bühnentechnik). Die Produktion wird vom TÜV überwacht, jedes Stativ trägt eine Seriennummer und ein Typenschild mit WLL-Angabe (Working Load Limit).
Statik und WLL-Werte
Die WLL (Working Load Limit) gibt die maximal zulässige Arbeitslast an – nicht zu verwechseln mit der Bruchlast, die deutlich höher liegt. Achte darauf, die WLL niemals zu überschreiten, auch nicht kurzzeitig. Bei der Planung von Bühnenaufbauten müssen zusätzlich dynamische Lasten (z. B. durch Bewegung von Moving Heads) und Windlasten (Outdoor-Events) berücksichtigt werden. Für statische Berechnungen größerer Rigging-Konstruktionen empfehlen wir die Zusammenarbeit mit einem Tragwerksplaner.
Wartung und Pflege
Zwischen den jährlichen Prüfungen solltest Du Kurbelstative regelmäßig selbst inspizieren: Kurbelmechanismus auf Leichtgängigkeit prüfen, Teleskoprohre auf Beschädigungen kontrollieren, Arretierungen testen. Reinige die Stative nach jedem Einsatz, besonders nach Outdoor-Events – Sand und Feuchtigkeit setzen den Mechanismen zu. Bewegliche Teile sollten gelegentlich mit einem trockenen Schmiermittel behandelt werden, um Korrosion vorzubeugen.
LTT – Dein Experte für Veranstaltungstechnik
Bei LTT findest Du nicht nur eine große Auswahl an hochwertigen Kurbelstativen, sondern auch die Expertise aus über 25 Jahren Veranstaltungstechnik. Als Hersteller mit eigener Produktion in Deutschland kennen wir die Anforderungen der Branche aus erster Hand – von der mobilen DJ-Anlage bis zur komplexen Bühnenkonstruktion. Unser Sortiment umfasst Modelle für jeden Einsatzbereich: kompakte Lichtstative für den schnellen Aufbau, schwere Traversenlifte für anspruchsvolle Rigging-Projekte und alles dazwischen.
Besonders praktisch: Viele unserer Kurbelstative lassen sich ideal mit unseren Eigenmarken kombinieren. Naxpro-Truss Traversensysteme passen perfekt auf Kurbelstative mit 35-mm-TV-Zapfen, Riggatec bietet passendes Zubehör wie Adapter, Sicherungsbolzen und Traversenverbinder. Für mobile Anwendungen empfehlen wir einen Blick auf unsere Lichtstative – leichter, schneller aufgebaut, ideal für wechselnde Locations.
Du profitierst von versandkostenfreier Lieferung ab 69 € innerhalb Deutschlands, Express-Versand für eilige Projekte und 3 Jahren LTT-Garantie auf alle Eigenmarken. Als B2B-Anbieter bieten wir zudem Großhandelskonditionen für Wiederverkäufer und betreiben ein internationales Händlernetz. Über 100.000 positive Kundenbewertungen sprechen für sich – LTT ist Dein zuverlässiger Partner für professionelle Veranstaltungstechnik.
Hast Du Fragen zur Auswahl des richtigen Kurbelstativs, zur Kombination mit Traversen oder zu Sicherheitsvorschriften? Unser Expertenteam berät Dich gerne – telefonisch, per E-Mail oder direkt in unserem Showroom in Bocholt. Gemeinsam finden wir die optimale Lösung für Dein Projekt.
FAQ – Fragen & Antworten
Ein Kurbelstativ mit einer angegebenen Arbeitshöhe von 5 m erreicht in der Regel eine maximale Höhe von etwa 5,0 m bis 5,3 m, gemessen von der Standfläche bis zur Oberkante des TV-Zapfens oder der Kopfplatte. Die tatsächliche Höhe hängt vom Modell ab: Kompakte Stative beginnen oft bei 0,80 m eingefahrener Höhe und erreichen ausgefahren 5 m, während schwere Traversenlifte mit größerem Hubbereich bei 1,0 m starten und bis 5,3 m reichen. Wichtig: Die Arbeitshöhe beschreibt den nutzbaren Verstellbereich, nicht die Gesamthöhe inklusive montiertem Gerät. Wenn Du beispielsweise einen Moving Head mit 0,5 m Bauhöhe montierst, liegt der höchste Punkt bei etwa 5,5 m. Für präzise Planung solltest Du immer die technischen Datenblätter des Herstellers konsultieren – dort findest Du Angaben zu Transporthöhe, Arbeitshöhe und maximalem Hubbereich.
Der Hauptunterschied zwischen Kurbelstativen mit 3 m, 4 m und 5 m Arbeitshöhe liegt in der maximalen Auszugshöhe und oft auch in der Traglast. 3-m-Kurbelstative sind kompakte Modelle mit Arbeitshöhen zwischen 0,60 m und 3,0 m, ideal für niedrige Räume, Meterrissarbeiten oder mobile DJ-Setups. Sie wiegen meist 3–5 kg und tragen Lasten bis 100 kg. 4-m-Kurbelstative bieten einen Verstellbereich von etwa 0,80 m bis 4,0 m und sind die Standardlösung für Clubs, kleinere Bühnen und Messestände. Traglasten liegen bei 85–150 kg, das Eigengewicht bei 5–8 kg. 5-m-Kurbelstative erreichen Arbeitshöhen von 0,90 m bis 5,3 m und sind für größere Veranstaltungshallen, Outdoor-Events oder Traversen-Setups konzipiert. Sie tragen oft 150–300 kg und wiegen 8–12 kg. Generell gilt: Je höher die Arbeitshöhe, desto stabiler muss die Konstruktion sein – achte auf verstärkte Teleskoprohre, breitere Standfüße und zusätzliche Auslagestützen bei Modellen über 4 m.
Gebrauchte Kurbelstative findest Du auf spezialisierten Plattformen für Veranstaltungstechnik wie Gebraucht.de, Thomann Cyberstore (Rubrik „B-Ware“), eBay Kleinanzeigen oder in Facebook-Gruppen für Event-Techniker. Viele Verleihfirmen verkaufen nach einigen Jahren ihre Mietflotte – hier kannst Du oft hochwertige Markenmodelle von EUROLITE, Manfrotto oder BLOCK AND BLOCK zu attraktiven Preisen finden. Achte beim Kauf gebrauchter Kurbelstative unbedingt auf den Zustand: Kurbelmechanismus auf Leichtgängigkeit prüfen, Teleskoprohre auf Risse oder Verformungen inspizieren, Arretierungen testen. Frage nach der letzten DGUV-Prüfung – gewerblich genutzte Stative müssen jährlich geprüft werden, die Prüfplakette sollte sichtbar sein. Ohne gültige Prüfung darfst Du das Stativ nicht gewerblich einsetzen. Bei LTT bieten wir regelmäßig B-Ware und Ausstellungsstücke zu reduzierten Preisen an – mit voller Gewährleistung und aktueller Sicherheitsprüfung.
Ja, Kurbelstative sind grundsätzlich für die Montage von Lasern geeignet, sofern einige Bedingungen erfüllt sind. Kompakte Showlaser mit Gewichten bis 10 kg lassen sich problemlos auf Standard-Kurbelstativen mit 5/8"-Gewinde montieren – viele Laser verfügen über eine entsprechende Gewindebuchse oder werden mit Montagebügeln geliefert. Für schwere Laser oder Laserscanner (z. B. für Vermessungsarbeiten) solltest Du Kurbelstative mit höherer Traglast (mindestens 85 kg) und stabiler Kopfplatte wählen. Wichtig: Laser reagieren empfindlich auf Vibrationen – achte auf einen festen, ebenen Untergrund und nutze bei Bedarf Auslagestützen für zusätzliche Stabilität. Für Outdoor-Laser-Shows empfehlen wir Kurbelstative mit Windlast-Berechnung und zusätzlicher Ballastierung. Bei präzisen Vermessungsarbeiten mit Rotationslasern sind spezielle Vermessungsstative mit Dosenlibelle und Feinverstellung oft die bessere Wahl – für Event-Laser sind Standard-Kurbelstative jedoch völlig ausreichend.
Für die Aufnahme von Traversen eignen sich Traversenlifte besser als Standard-Kurbelstative, da sie speziell für das Heben schwerer Truss-Konstruktionen ausgelegt sind. Traversenlifte wie die BLOCK AND BLOCK SIGMA-, BETA- oder GAMMA-Serien bieten Traglasten von 150 kg bis 550 kg und Arbeitshöhen bis 8 m. Sie verfügen über verstärkte Teleskoprohre, breitere Standfüße und oft über ein ALS (Auto Lock Security System), das ein unbeabsichtigtes Absenken verhindert. Wenn Du dennoch ein Kurbelstativ für leichtere Traversen nutzen möchtest, achte auf folgende Kriterien: Traglast mindestens 150 kg, 35-mm-TV-Zapfen für die Aufnahme von Traversenadaptern, stabile Auslagestützen und TÜV/GS-Zertifizierung. Modelle wie das EUROLITE STT-400/85 (Traglast 85 kg) sind nur für sehr leichte Traversen (z. B. Deko-Truss) geeignet. Für professionelle Rigging-Anwendungen mit Naxpro-Truss FD21 oder FD31 Traversen empfehlen wir unsere Traversenlifte – sie sind die sichere und normgerechte Lösung.
Ja, Kurbelstative sind eine beliebte Lösung für die Montage von Lautsprechern, insbesondere bei mobilen DJ-Setups, Beschallungen in Clubs oder Outdoor-Events. Viele Lautsprecher verfügen über ein 35-mm-Flansch oder eine M20-Gewindebuchse, die direkt auf den TV-Zapfen eines Kurbelstativs passen. Für Line-Array-Lautsprecher oder schwere Subwoofer solltest Du Kurbelstative mit hoher Traglast (mindestens 150 kg) und stabiler Konstruktion wählen – Modelle wie die BLOCK AND BLOCK DELTA-Serie oder schwere Traversenlifte sind hier die richtige Wahl. Wichtig: Achte auf die Schwerpunktlage – Lautsprecher mit hohem Gewicht und ungünstigem Schwerpunkt können das Stativ zum Kippen bringen. Nutze bei Bedarf zusätzliche Ballastierung oder Auslagestützen. Für den Einsatz mit Boxenhochständern bieten wir spezielle Boxenhochständer an, die leichter und schneller aufzubauen sind als Kurbelstative – ideal für mobile Anwendungen mit wechselnden Locations.
Der Unterschied zwischen TÜV/GS-geprüften und ungeprüften Kurbelstativen liegt in der Sicherheitszertifizierung und der rechtlichen Absicherung. TÜV/GS-geprüfte Stative (z. B. EUROLITE STT-Serie) erfüllen die strengen Anforderungen der DGUV Vorschrift 17 und der DIN 15560-27 für Veranstaltungs- und Produktionstechnik. Die Produktion wird vom TÜV überwacht, jedes Stativ trägt eine Seriennummer, ein Typenschild mit WLL-Angabe und eine CE-Kennzeichnung. Im Schadensfall – etwa wenn ein Stativ versagt und Personen verletzt werden – bist Du mit einem TÜV/GS-geprüften Modell rechtlich abgesichert, da Du nachweisen kannst, dass Du ein normgerechtes Produkt verwendet hast. Ungeprüfte Stative ohne TÜV/GS-Siegel erfüllen diese Anforderungen nicht zwingend – sie können technisch gleichwertig sein, bieten aber keine offizielle Zertifizierung. Für den gewerblichen Einsatz in der Veranstaltungstechnik sind TÜV/GS-geprüfte Stative daher dringend empfohlen – Deine Versicherung und die Berufsgenossenschaft verlangen das. Für den privaten Hobbybereich können auch ungeprüfte Modelle ausreichen, sofern sie von einem seriösen Hersteller stammen.
Für mobile DJ-Einsätze empfehlen wir kompakte Kurbelstative mit Arbeitshöhen zwischen 3 m und 4 m, geringem Eigengewicht (unter 6 kg) und schnellem Auf- und Abbau. Ideal sind Modelle wie das Adam Hall Stands SWU 400 T (Traglast 50 kg, Höhe bis 4 m, Gewicht ca. 5 kg, Preis ca. 230 €) oder das Showgear Basic 2800 (Traglast 80 kg, Höhe bis 2,8 m, Preis ca. 220 €). Beide verfügen über einen direkten Kurbelantrieb, der eine schnelle Höhenverstellung ermöglicht, und sind mit einem 35-mm-TV-Zapfen ausgestattet – passend für die meisten Scheinwerfer und Lautsprecher. Achte auf Schnellklemmungen für zusätzliche manuelle Höhenanpassungen und Trageriemen für den bequemen Transport. Wenn Du häufig auf wechselnden Locations arbeitest, lohnt sich ein Blick auf unsere Lichtstative – sie sind noch leichter und kompakter als Kurbelstative, bieten aber weniger Komfort bei der Höhenverstellung. Für den Transport empfehlen wir passende Cases oder Taschen – so bleiben Deine Stative auch nach vielen Einsätzen in Top-Zustand.