Funkmasten

Funkmasten aus Aluminium-Traversen – mobile Antennenträger für Profis: Funkmasten von LTT sind keine schweren Stahlkonstruktionen, sondern modulare Hochleistungsträger aus hochwertigen Aluminium-Traversen der Eigenmarke Naxpro-Truss – gefertigt in Deutschland, geprüft nach EN 1090 und TÜV SÜD zugelassen. Du bekommst hier einen Antennenträger, der sich in wenigen Stunden aufbauen lässt, flexibel in der Höhe konfigurierbar ist und zuverlässig auch unter anspruchsvollen Bedingungen seinen Dienst tut. Ob...
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Funkmasten aus Aluminium-Traversen – mobile Antennenträger für Profis

Funkmasten von LTT sind keine schweren Stahlkonstruktionen, sondern modulare Hochleistungsträger aus hochwertigen Aluminium-Traversen der Eigenmarke Naxpro-Truss – gefertigt in Deutschland, geprüft nach EN 1090 und TÜV SÜD zugelassen. Du bekommst hier einen Antennenträger, der sich in wenigen Stunden aufbauen lässt, flexibel in der Höhe konfigurierbar ist und zuverlässig auch unter anspruchsvollen Bedingungen seinen Dienst tut.

Ob temporärer BOS-Funkmast für Behörden und Hilfsorganisationen, Antennenträger auf dem Open-Air-Festival oder professioneller Messestand mit integrierter Funkanbindung – LTT liefert Dir die passende Lösung aus einer Hand. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Veranstaltungstechnik und eigener Produktion in Bocholt bist Du bei LTT genau richtig.

Was ist ein Funkmast und wofür wird er eingesetzt?

Ein Funkmast ist ein Antennenträger, der dazu dient, Sende- und Empfangsantennen in einer definierten Höhe zu positionieren, um die Reichweite und Qualität von Funksignalen zu maximieren. Je höher die Antenne montiert ist, desto größer ist in der Regel die Versorgungsfläche – da Hindernisse wie Gebäude, Bäume oder Geländeerhebungen überwunden werden.

Funkmasten werden in der Praxis für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt:

  • Mobilfunk und 5G: Netzbetreiber errichten Funkmasten, um Mobilfunkstandorte zu betreiben und weiße Flecken in der Versorgung zu schließen. Die Bundesregierung verfolgt mit der Gigabitstrategie das Ziel, bis 2030 ein flächendeckendes 5G-Netz bereitzustellen.
  • BOS-Funk: Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Polizei, Feuerwehr, THW, Rettungsdienste) nutzen Funkmasten für ihren Digitalfunk.
  • Veranstaltungs- und Eventtechnik: Temporäre Antennenträger ermöglichen zuverlässige Funkkommunikation auf Festivals, Konzerten und Großveranstaltungen.
  • Messebau: Auf Messen und Ausstellungen sorgen Funkmasten für stabile WLAN- und Funkverbindungen.

Im Unterschied zu permanenten Stahlgitter- oder Betonmasten, die für den Dauerbetrieb konzipiert sind, bieten modulare Aluminium-Traversenmasten den entscheidenden Vorteil der Mobilität: Sie lassen sich schnell auf- und abbauen, mehrfach verwenden und ohne aufwendige Fundamentarbeiten aufstellen. Damit sind sie die ideale Lösung für alle temporären Funkanwendungen in der Veranstaltungstechnik, im Katastrophenschutz und im mobilen Einsatz.

Bauarten im Vergleich: Stahlgitter, Beton, Hybrid und Aluminium-Truss

Funkmasten werden in verschiedenen Bauweisen realisiert, die sich in Gewicht, Mobilität, Aufbauzeit und Einsatzzweck erheblich unterscheiden.

Stahlgittermast

Der klassische Stahlgittermast besteht aus verschweißten oder verschraubten Stahlprofilen und erreicht Höhen von bis zu 80 Metern. Er ist robust, langlebig und für den Dauerbetrieb ausgelegt – erfordert aber ein aufwendiges Fundament, eine Baugenehmigung und eine lange Planungsphase.

Stahlvollwandmast und Schleuderbeton

Stahlvollwandmasten und Schleuderbetonmasten (Polygonmasten) bieten hohe Lastaufnahmen und sind vandalismussicher. Bauhöhen von 10 bis 130 Metern sind möglich. Auch hier sind Fundament, Statikgutachten und behördliche Genehmigungen zwingend erforderlich.

Hybridmast

Der Hybridmast kombiniert Betonunterteile mit einem Stahlaufsatz. Er ermöglicht schnellere Montagezeiten als reine Betonlösungen und ist prädestiniert für den 5G-Ausbau – bleibt aber ein permanentes Bauwerk.

Aluminium-Traversenmast (Truss)

Hier liegt die klare Stärke des LTT-Sortiments: Funkmasten aus Aluminium-Traversen (z. B. Naxpro-Truss) sind leicht, korrosionsbeständig und modular aufgebaut. Ein typischer Traversenmast wiegt einen Bruchteil eines vergleichbaren Stahlmastes, lässt sich von einem kleinen Team in wenigen Stunden aufbauen und ist als fliegendes Bauwerk ohne langwierige Baugenehmigung einsetzbar – sofern die Aufstellbedingungen der TÜV-SÜD-Zulassung eingehalten werden.

Merkmal Stahlgitter/Beton Aluminium-Truss Gewicht Sehr hoch Gering Mobilität Stationär Hoch Aufbauzeit Tage bis Wochen Stunden Wiederverwendbarkeit Eingeschränkt Sehr hoch Baugenehmigung Ja (ab ca. 10 m) Nein (fliegendes Bauwerk) Korrosionsschutz Verzinkung nötig Aluminium nativ

Für temporäre Funkanwendungen in der Veranstaltungstechnik, bei BOS-Einsätzen oder auf Messen ist der Aluminium-Traversenmast die überlegene Wahl.

Funkmasten aus Naxpro-Truss – Made in Germany

Die Funkmasten im LTT-Sortiment basieren auf dem bewährten Naxpro-Truss-Traversensystem – einer Eigenentwicklung von LTT, die in Bocholt, Deutschland, produziert wird. Naxpro-Truss steht für präzise gefertigte Aluminium-Traversen mit lückenlosen Materialnachweisen, Schweißnähten nach EN 1090 und einer Qualitätssicherung, die den Anforderungen professioneller Veranstaltungstechnik und sicherheitskritischer Funkanwendungen gerecht wird.

Warum Naxpro-Truss für Funkmasten?

  • Leichtbau mit hoher Traglast (WLL): Aluminium bietet ein hervorragendes Verhältnis von Eigengewicht zu zulässiger Arbeitslast. Typische Traversenquerschnitte ermöglichen Traglastwerte, die für Antennen, Richtfunkantennen und Sektorantennen ausreichend sind.
  • Modulares Baukastensystem: Höhenkonfigurationen von 6 m über 9 m bis 12 m und mehr sind durch Kombination standardisierter Traversenelemente realisierbar. Jede Höhenklasse lässt sich exakt auf den Anwendungsfall abstimmen.
  • TÜV SÜD Zulassung: Traversenkonstruktionen von Naxpro-Truss, die als fliegende Bauten eingesetzt werden, können mit einer TÜV-SÜD-Zulassung betrieben werden – ein entscheidender Vorteil gegenüber improvisierten Lösungen.
  • BGV C1 konform: Die Konstruktionen erfüllen die Anforderungen der Unfallverhütungsvorschrift BGV C1 für Veranstaltungs- und Produktionsstätten.
  • Korrosionsbeständigkeit: Aluminium rostet nicht – ein klarer Vorteil gegenüber Stahlkonstruktionen im Außeneinsatz bei Regen, Feuchtigkeit und wechselnden Witterungsbedingungen.

Die Kombination aus Made-in-Germany-Qualität, lückenlosen Prüfnachweisen und dem modularen Aufbausystem macht Naxpro-Truss-Funkmasten zur ersten Wahl für professionelle Anwender, die auf Zuverlässigkeit und Planungssicherheit angewiesen sind. Entdecke das gesamte Naxpro-Truss Sortiment und konfiguriere Deinen Funkmast nach Maß.

Anwendungsszenarien: Events, BOS-Funk, Messen, Baustellen

Aluminium-Traversenmasten von LTT sind vielseitig einsetzbar – überall dort, wo eine temporäre, zuverlässige Antennenposition benötigt wird und ein permanenter Stahlmast weder wirtschaftlich noch logistisch sinnvoll ist.

Open-Air-Events und Festivals

Auf Großveranstaltungen mit Tausenden von Besuchern ist eine stabile Funkkommunikation zwischen Bühne, Sicherheitspersonal und Technikteam unverzichtbar. Ein Traversenmast als Antennenträger sorgt dafür, dass Richtfunkantennen und Sektorantennen optimal ausgerichtet sind und das gesamte Veranstaltungsgelände abgedeckt wird. Die schnelle Auf- und Abbauzeit passt perfekt in den engen Zeitplan von Eventproduktionen.

BOS-Funk und Katastrophenschutz

Behörden, Feuerwehr, THW und Rettungsdienste benötigen bei Großlagen, Katastropheneinsätzen oder in funktechnisch schwierigem Gelände temporäre Relaispunkte. Ein mobiler Traversenmast lässt sich innerhalb weniger Stunden aufstellen, ohne dass eine Baugenehmigung erforderlich ist – als fliegendes Bauwerk mit TÜV-SÜD-Zulassung ist er sofort einsatzbereit.

Messebau und Ausstellungen

Auf Messen und Ausstellungen sind stabile WLAN- und Funkverbindungen für Präsentationen, interaktive Exponate und die Kommunikation zwischen Messeständen essenziell. Traversenmasten lassen sich nahtlos in Messestände und Traversenkonstruktionen integrieren und nach der Veranstaltung vollständig demontieren und wiederverwenden.

Baustellen und temporäre Infrastruktur

Auf Großbaustellen, bei Infrastrukturprojekten oder in Gebieten ohne ausreichende Mobilfunkversorgung ermöglichen mobile Traversenmasten eine schnelle Funkanbindung für Koordination und Sicherheitskommunikation – ohne den Aufwand einer dauerhaften Installation.

Technische Spezifikationen, Statik und Normen (EN 1090, TÜV SÜD, BGV C1)

Wer einen Funkmast professionell betreibt, muss nicht nur die Antennentechnik im Blick haben, sondern auch die statischen und normativen Anforderungen an die Trägerkonstruktion. LTT liefert Dir hier die vollständige Grundlage.

Normen und Zertifizierungen

  • EN 1090: Die europäische Norm für die Ausführung von Stahl- und Aluminiumtragwerken regelt Schweißnähte, Materialnachweise und Fertigungsprozesse. Naxpro-Truss-Traversen werden nach EN 1090 gefertigt – das garantiert lückenlose Dokumentation und Rückverfolgbarkeit.
  • BGV C1: Die Unfallverhütungsvorschrift für Veranstaltungs- und Produktionsstätten schreibt vor, dass Traversenkonstruktionen regelmäßig geprüft und mit einem Standsicherheitsnachweis betrieben werden müssen.
  • TÜV SÜD Zulassung: Traversenmasten, die als fliegende Bauten eingesetzt werden, benötigen eine Zulassung als fliegendes Bauwerk. LTT-Konstruktionen auf Basis von Naxpro-Truss können mit einer TÜV-SÜD-Zulassung betrieben werden.

Windzone und Standsicherheit

Die meisten temporären Funkmasten werden für Windzone 2 ausgelegt – diese deckt ca. 85 % der Fläche Deutschlands ab. Für Standorte in Windzone 3 oder 4 (Küstengebiete, Mittelgebirge) sind angepasste Statikberechnungen erforderlich. Die zulässige Antennenbelegungsfläche hängt von Masthöhe, Windzone und Abspannung ab.

Traglast (WLL) und Antennenbelegung

Die Working Load Limit (WLL) gibt an, welche Last eine Traverse sicher tragen darf. Für Funkmasten relevant ist insbesondere die horizontale Windlast auf montierte Antennen. Multibandantennen, Sektorantennen und Richtfunkantennen haben unterschiedliche Windangriffsflächen – diese müssen bei der Statikberechnung berücksichtigt werden.

Standortbescheinigung und BEMFV

Ortsfeste Funkanlagen mit einer äquivalenten isotropen Strahlungsleistung (EIRP) von 10 Watt oder mehr benötigen gemäß § 4 BEMFV (Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder) eine Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur. Der Betreiber muss technische Daten, eine Montageskizze und einen Lageplan einreichen. Die Bundesnetzagentur legt auf dieser Basis den Sicherheitsabstand fest – berechnet unter Annahme der maximalen Anlagenauslastung. Innerhalb dieses Sicherheitsabstands dürfen sich keine unbefugten Personen aufhalten.

Aufbau, Sicherheit und Sicherheitsabstände nach BEMFV

Der Aufbau eines modularen Aluminium-Traversenmastes folgt einem klaren Schema, das auch von kleinen Teams in kurzer Zeit umgesetzt werden kann. Hier sind die wichtigsten Schritte und Sicherheitsaspekte:

Schritt-für-Schritt-Aufbau

  1. Standortauswahl und Untergrundprüfung: Der Untergrund muss tragfähig sein. Auf weichem Boden sind Unterlegplatten oder ein Ballastrahmen erforderlich.
  2. Mastfuß und Bodenplatte: Die Bodenplatte oder der Ballastrahmen wird ausgerichtet und gesichert. Ballastgewichte (z. B. Betonfertigteile oder Wassertanks) verhindern das Kippen.
  3. Traversenelemente montieren: Die einzelnen Traversenabschnitte werden von unten nach oben zusammengesteckt und gesichert. Naxpro-Truss nutzt ein bewährtes Konussystem für schnelle und spielfreie Verbindungen.
  4. Abspannseile: Ab einer bestimmten Höhe sind Abspannseile in mindestens drei Richtungen erforderlich. Die Abspannpunkte müssen auf tragfähigem Untergrund verankert werden.
  5. Antennenhalterung montieren: Am Mastkopf wird der Antennenadapter befestigt. Die Ausrichtung (Azimut, Elevation) wird gemäß Standortbescheinigung eingestellt.
  6. Kabelführung und Erdung: Koaxialkabel und Steuerleitungen werden geordnet am Mast geführt. Eine fachgerechte Erdung schützt vor Blitzschlag.

Grenzwerte und Sicherheitsabstände

Die in der Standortbescheinigung festgelegten Sicherheitsabstände basieren auf den Grenzwerten der 26. BImSchV, die den ICNIRP-Empfehlungen entsprechen. Beispielwerte: LTE 800 MHz = 38,89 V/m, 5G 3600 MHz = 61 V/m. Der Sicherheitsabstand liegt bei reinen Mobilfunksendeanlagen üblicherweise nur wenige Meter in Abstrahlrichtung der Antenne. Der Betreiber muss sicherstellen, dass sich keine unbefugten Personen innerhalb des kontrollierbaren Bereichs aufhalten. Aktuelle Standortinformationen und Sicherheitsabstände lassen sich über die EMF-Karte der Bundesnetzagentur per PLZ oder Adresse recherchieren – dunkelblaue Dreiecke markieren dort ortsfeste Funkanlagen mit Standortbescheinigung.

Zubehör für Funkmasten: Adapter, Ballast, Abspannung und Höhenkonfiguration

Ein professioneller Funkmast ist mehr als die Traverse allein – das richtige Zubehör entscheidet über Standsicherheit, Flexibilität und Einsatzdauer. Im LTT-Sortiment findest Du alles, was Du für eine vollständige Funkmasten-Konfiguration benötigst.

Bodenplatten und Ballastrahmen

Für den Aufbau ohne Bodendübel oder Fundament sind Bodenplatten und Ballastrahmen unverzichtbar. Sie verteilen die Last gleichmäßig und nehmen Ballastgewichte auf, die das Kippen des Mastes verhindern. Die Dimensionierung richtet sich nach Masthöhe, Windzone und Antennenlast.

Abspannsets

Abspannseile und -sets sichern den Mast gegen Windlasten. LTT bietet passende Abspannsets aus dem Zubehör für Traversen Sortiment, die auf die Naxpro-Truss-Geometrien abgestimmt sind.

Antennenadapter und Halterungen

Für die Montage von Sektorantennen, Richtfunkantennen oder Multibandantennen werden passende Adapter und Halterungen benötigt. Riggatec-Zubehör von LTT bietet hier kompatible Lösungen für unterschiedliche Antennentypen und -gewichte.

Höhenkonfigurationen

Durch die modulare Bauweise lassen sich Funkmasten in verschiedenen Höhenklassen konfigurieren:

  • 6 m: Kompakte Lösung für kleine Events und kurzreichweitige Funkanwendungen.
  • 9 m: Standardkonfiguration für mittlere Veranstaltungen und BOS-Einsätze.
  • 12 m und mehr: Für große Veranstaltungsgelände, weitreichende Richtfunkverbindungen und anspruchsvolle BOS-Szenarien.

Die Wahl der Höhenklasse hängt von der benötigten Reichweite, der Antennenlast und den örtlichen Windbedingungen ab. LTT berät Dich gerne bei der optimalen Konfiguration – nutze dafür den Kontakt & Service oder lass Dich von unseren Experten im Rahmen der Beratung und Planung individuell begleiten.

FAQ – Fragen & Antworten

Was macht ein Funkmast?

Ein Funkmast trägt Sende- und Empfangsantennen in einer definierten Höhe, um die Reichweite und Qualität von Funksignalen zu maximieren. Je höher die Antenne positioniert ist, desto größer ist die versorgbare Fläche, da Hindernisse wie Gebäude oder Geländeerhebungen überwunden werden. Funkmasten werden für Mobilfunk, BOS-Funk (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben), WLAN-Versorgung auf Events sowie für Richtfunkverbindungen eingesetzt. Modulare Aluminium-Traversenmasten wie die Naxpro-Truss-Lösungen von LTT eignen sich besonders für temporäre Anwendungen in der Veranstaltungstechnik.

Sind Funkmasten ein Gesundheitsrisiko?

Funkmasten sind bei Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte nach der 26. BImSchV (Bundes-Immissionsschutzverordnung) kein Gesundheitsrisiko. Die Grenzwerte basieren auf den internationalen ICNIRP-Empfehlungen und werden von der Bundesnetzagentur überwacht. Vor Inbetriebnahme einer ortsfesten Funkanlage mit 10 Watt EIRP oder mehr ist eine Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur erforderlich, die den Sicherheitsabstand festlegt. Innerhalb dieses Abstands dürfen sich keine unbefugten Personen aufhalten. Obergerichtliche Rechtsprechung und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte haben bestätigt, dass bei Einhaltung der Grenzwerte keine Gesundheitsgefährdung vorliegt.

Wie weit strahlt ein 5G-Mast?

Die Reichweite eines 5G-Mastes hängt von der verwendeten Frequenz, der Sendeleistung und der Umgebung ab. 5G im 3600-MHz-Band hat eine kürzere Reichweite als ältere Frequenzen wie LTE 800 MHz, bietet dafür aber höhere Datenraten. Der Grenzwert für 5G bei 3600 MHz beträgt gemäß 26. BImSchV 61 V/m (Leistungsflussdichte: 9,87 W/m²). Der Sicherheitsabstand in Abstrahlrichtung liegt bei modernen Anlagen meist nur wenige Meter. Für temporäre Funkanwendungen auf Events oder bei BOS-Einsätzen sind Aluminium-Traversenmasten von LTT eine flexible und schnell einsetzbare Lösung.

Wo finde ich den nächsten Funkmast (EMF-Karte)?

Den nächsten Funkmast findest Du über die EMF-Karte der Bundesnetzagentur unter emf3.bundesnetzagentur.de. Dort kannst Du per Postleitzahl oder genaue Adresse suchen. Dunkelblaue Dreiecke markieren ortsfeste Funkanlagen mit Standortbescheinigung – darunter Mobilfunkmasten, Antennenträger auf Gebäuden und Small Cells. Durch Anklicken eines Symbols erhältst Du Standortinformationen wie Antennenhöhe, Abstrahlrichtung und den festgelegten Sicherheitsabstand. Die Karte zeigt alle Standorte, für die eine Standortbescheinigung erteilt wurde, unabhängig vom Netzbetreiber oder Mobilfunkstandard.

Welche Grenzwerte gelten für Funkmasten?

Die Grenzwerte für Funkmasten sind in der 26. BImSchV (Verordnung über elektromagnetische Felder) festgelegt und entsprechen den ICNIRP-Empfehlungen. Die Grenzwerte sind frequenzabhängig: LTE 800 MHz = 38,89 V/m (4,01 W/m²), GSM 900 MHz = 41,25 V/m, LTE/GSM 1800 MHz = 58,34 V/m, 5G 3600 MHz = 61 V/m (9,87 W/m²). Die Einhaltung dieser Grenzwerte wird von der Bundesnetzagentur durch das BEMFV-Standortverfahren sichergestellt. Für ortsfeste Funkanlagen ab 10 Watt EIRP ist eine Standortbescheinigung Pflicht, bevor die Anlage in Betrieb genommen werden darf.

Wann braucht ein Funkmast eine Baugenehmigung?

Ob ein Funkmast eine Baugenehmigung benötigt, richtet sich nach dem jeweiligen Landesbaurecht. In der Regel sind Antennenträger bis zu einer Gesamthöhe von 10 Metern (einschließlich Mast) baugenehmigungsfrei. Darüber hinaus ist in den meisten Bundesländern eine Baugenehmigung erforderlich. Modulare Aluminium-Traversenmasten wie die Naxpro-Truss-Konstruktionen von LTT können als fliegende Bauten eingestuft werden – sie benötigen keine Baugenehmigung, sondern eine Zulassung als fliegendes Bauwerk (z. B. TÜV SÜD), sofern sie temporär aufgestellt und regelmäßig abgebaut werden. Das spart erheblich Zeit und Planungsaufwand.

Wie schnell lässt sich ein mobiler Funkmast aufbauen?

Ein modularer Aluminium-Traversenmast von LTT auf Basis von Naxpro-Truss lässt sich von einem erfahrenen Team in wenigen Stunden aufbauen und in Betrieb nehmen. Im Gegensatz zu Stahlgitter- oder Betonmasten, deren Montage Tage bis Wochen dauert, sind Traversenmasten für den schnellen Einsatz konzipiert. Die einzelnen Traversenelemente werden gesteckt und gesichert, Bodenplatte und Ballast positioniert, Abspannseile gespannt und die Antenne montiert. Für BOS-Einsätze, Katastrophenschutz und zeitkritische Eventproduktionen ist diese kurze Aufbauzeit ein entscheidender Vorteil gegenüber allen anderen Mastbauarten.

Welcher Funkmast eignet sich für BOS-Funk und Katastrophenschutz?

Für BOS-Funk (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) und Katastrophenschutzeinsätze eignen sich modulare Aluminium-Traversenmasten besonders gut. Sie lassen sich ohne Baugenehmigung als fliegende Bauten aufstellen, sind in wenigen Stunden einsatzbereit und können nach dem Einsatz vollständig demontiert und wiederverwendet werden. Naxpro-Truss-Masten von LTT sind nach EN 1090 gefertigt, TÜV-SÜD-geprüft und BGV-C1-konform – das garantiert die nötige Standsicherheit auch unter anspruchsvollen Bedingungen. Höhenkonfigurationen von 6 m bis 12 m und mehr decken die typischen Anforderungen im BOS-Bereich ab. LTT berät Dich gerne unter Kontakt & Service.

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Funkmasten aus Aluminium-Traversen – mobile Antennenträger für Profis

Funkmasten von LTT sind keine schweren Stahlkonstruktionen, sondern modulare Hochleistungsträger aus hochwertigen Aluminium-Traversen der Eigenmarke Naxpro-Truss – gefertigt in Deutschland, geprüft nach EN 1090 und TÜV SÜD zugelassen. Du bekommst hier einen Antennenträger, der sich in wenigen Stunden aufbauen lässt, flexibel in der Höhe konfigurierbar ist und zuverlässig auch unter anspruchsvollen Bedingungen seinen Dienst tut.

Ob temporärer BOS-Funkmast für Behörden und Hilfsorganisationen, Antennenträger auf dem Open-Air-Festival oder professioneller Messestand mit integrierter Funkanbindung – LTT liefert Dir die passende Lösung aus einer Hand. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Veranstaltungstechnik und eigener Produktion in Bocholt bist Du bei LTT genau richtig.

Was ist ein Funkmast und wofür wird er eingesetzt?

Ein Funkmast ist ein Antennenträger, der dazu dient, Sende- und Empfangsantennen in einer definierten Höhe zu positionieren, um die Reichweite und Qualität von Funksignalen zu maximieren. Je höher die Antenne montiert ist, desto größer ist in der Regel die Versorgungsfläche – da Hindernisse wie Gebäude, Bäume oder Geländeerhebungen überwunden werden.

Funkmasten werden in der Praxis für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt:

  • Mobilfunk und 5G: Netzbetreiber errichten Funkmasten, um Mobilfunkstandorte zu betreiben und weiße Flecken in der Versorgung zu schließen. Die Bundesregierung verfolgt mit der Gigabitstrategie das Ziel, bis 2030 ein flächendeckendes 5G-Netz bereitzustellen.
  • BOS-Funk: Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Polizei, Feuerwehr, THW, Rettungsdienste) nutzen Funkmasten für ihren Digitalfunk.
  • Veranstaltungs- und Eventtechnik: Temporäre Antennenträger ermöglichen zuverlässige Funkkommunikation auf Festivals, Konzerten und Großveranstaltungen.
  • Messebau: Auf Messen und Ausstellungen sorgen Funkmasten für stabile WLAN- und Funkverbindungen.

Im Unterschied zu permanenten Stahlgitter- oder Betonmasten, die für den Dauerbetrieb konzipiert sind, bieten modulare Aluminium-Traversenmasten den entscheidenden Vorteil der Mobilität: Sie lassen sich schnell auf- und abbauen, mehrfach verwenden und ohne aufwendige Fundamentarbeiten aufstellen. Damit sind sie die ideale Lösung für alle temporären Funkanwendungen in der Veranstaltungstechnik, im Katastrophenschutz und im mobilen Einsatz.

Bauarten im Vergleich: Stahlgitter, Beton, Hybrid und Aluminium-Truss

Funkmasten werden in verschiedenen Bauweisen realisiert, die sich in Gewicht, Mobilität, Aufbauzeit und Einsatzzweck erheblich unterscheiden.

Stahlgittermast

Der klassische Stahlgittermast besteht aus verschweißten oder verschraubten Stahlprofilen und erreicht Höhen von bis zu 80 Metern. Er ist robust, langlebig und für den Dauerbetrieb ausgelegt – erfordert aber ein aufwendiges Fundament, eine Baugenehmigung und eine lange Planungsphase.

Stahlvollwandmast und Schleuderbeton

Stahlvollwandmasten und Schleuderbetonmasten (Polygonmasten) bieten hohe Lastaufnahmen und sind vandalismussicher. Bauhöhen von 10 bis 130 Metern sind möglich. Auch hier sind Fundament, Statikgutachten und behördliche Genehmigungen zwingend erforderlich.

Hybridmast

Der Hybridmast kombiniert Betonunterteile mit einem Stahlaufsatz. Er ermöglicht schnellere Montagezeiten als reine Betonlösungen und ist prädestiniert für den 5G-Ausbau – bleibt aber ein permanentes Bauwerk.

Aluminium-Traversenmast (Truss)

Hier liegt die klare Stärke des LTT-Sortiments: Funkmasten aus Aluminium-Traversen (z. B. Naxpro-Truss) sind leicht, korrosionsbeständig und modular aufgebaut. Ein typischer Traversenmast wiegt einen Bruchteil eines vergleichbaren Stahlmastes, lässt sich von einem kleinen Team in wenigen Stunden aufbauen und ist als fliegendes Bauwerk ohne langwierige Baugenehmigung einsetzbar – sofern die Aufstellbedingungen der TÜV-SÜD-Zulassung eingehalten werden.

Merkmal Stahlgitter/Beton Aluminium-Truss Gewicht Sehr hoch Gering Mobilität Stationär Hoch Aufbauzeit Tage bis Wochen Stunden Wiederverwendbarkeit Eingeschränkt Sehr hoch Baugenehmigung Ja (ab ca. 10 m) Nein (fliegendes Bauwerk) Korrosionsschutz Verzinkung nötig Aluminium nativ

Für temporäre Funkanwendungen in der Veranstaltungstechnik, bei BOS-Einsätzen oder auf Messen ist der Aluminium-Traversenmast die überlegene Wahl.

Funkmasten aus Naxpro-Truss – Made in Germany

Die Funkmasten im LTT-Sortiment basieren auf dem bewährten Naxpro-Truss-Traversensystem – einer Eigenentwicklung von LTT, die in Bocholt, Deutschland, produziert wird. Naxpro-Truss steht für präzise gefertigte Aluminium-Traversen mit lückenlosen Materialnachweisen, Schweißnähten nach EN 1090 und einer Qualitätssicherung, die den Anforderungen professioneller Veranstaltungstechnik und sicherheitskritischer Funkanwendungen gerecht wird.

Warum Naxpro-Truss für Funkmasten?

  • Leichtbau mit hoher Traglast (WLL): Aluminium bietet ein hervorragendes Verhältnis von Eigengewicht zu zulässiger Arbeitslast. Typische Traversenquerschnitte ermöglichen Traglastwerte, die für Antennen, Richtfunkantennen und Sektorantennen ausreichend sind.
  • Modulares Baukastensystem: Höhenkonfigurationen von 6 m über 9 m bis 12 m und mehr sind durch Kombination standardisierter Traversenelemente realisierbar. Jede Höhenklasse lässt sich exakt auf den Anwendungsfall abstimmen.
  • TÜV SÜD Zulassung: Traversenkonstruktionen von Naxpro-Truss, die als fliegende Bauten eingesetzt werden, können mit einer TÜV-SÜD-Zulassung betrieben werden – ein entscheidender Vorteil gegenüber improvisierten Lösungen.
  • BGV C1 konform: Die Konstruktionen erfüllen die Anforderungen der Unfallverhütungsvorschrift BGV C1 für Veranstaltungs- und Produktionsstätten.
  • Korrosionsbeständigkeit: Aluminium rostet nicht – ein klarer Vorteil gegenüber Stahlkonstruktionen im Außeneinsatz bei Regen, Feuchtigkeit und wechselnden Witterungsbedingungen.

Die Kombination aus Made-in-Germany-Qualität, lückenlosen Prüfnachweisen und dem modularen Aufbausystem macht Naxpro-Truss-Funkmasten zur ersten Wahl für professionelle Anwender, die auf Zuverlässigkeit und Planungssicherheit angewiesen sind. Entdecke das gesamte Naxpro-Truss Sortiment und konfiguriere Deinen Funkmast nach Maß.

Anwendungsszenarien: Events, BOS-Funk, Messen, Baustellen

Aluminium-Traversenmasten von LTT sind vielseitig einsetzbar – überall dort, wo eine temporäre, zuverlässige Antennenposition benötigt wird und ein permanenter Stahlmast weder wirtschaftlich noch logistisch sinnvoll ist.

Open-Air-Events und Festivals

Auf Großveranstaltungen mit Tausenden von Besuchern ist eine stabile Funkkommunikation zwischen Bühne, Sicherheitspersonal und Technikteam unverzichtbar. Ein Traversenmast als Antennenträger sorgt dafür, dass Richtfunkantennen und Sektorantennen optimal ausgerichtet sind und das gesamte Veranstaltungsgelände abgedeckt wird. Die schnelle Auf- und Abbauzeit passt perfekt in den engen Zeitplan von Eventproduktionen.

BOS-Funk und Katastrophenschutz

Behörden, Feuerwehr, THW und Rettungsdienste benötigen bei Großlagen, Katastropheneinsätzen oder in funktechnisch schwierigem Gelände temporäre Relaispunkte. Ein mobiler Traversenmast lässt sich innerhalb weniger Stunden aufstellen, ohne dass eine Baugenehmigung erforderlich ist – als fliegendes Bauwerk mit TÜV-SÜD-Zulassung ist er sofort einsatzbereit.

Messebau und Ausstellungen

Auf Messen und Ausstellungen sind stabile WLAN- und Funkverbindungen für Präsentationen, interaktive Exponate und die Kommunikation zwischen Messeständen essenziell. Traversenmasten lassen sich nahtlos in Messestände und Traversenkonstruktionen integrieren und nach der Veranstaltung vollständig demontieren und wiederverwenden.

Baustellen und temporäre Infrastruktur

Auf Großbaustellen, bei Infrastrukturprojekten oder in Gebieten ohne ausreichende Mobilfunkversorgung ermöglichen mobile Traversenmasten eine schnelle Funkanbindung für Koordination und Sicherheitskommunikation – ohne den Aufwand einer dauerhaften Installation.

Technische Spezifikationen, Statik und Normen (EN 1090, TÜV SÜD, BGV C1)

Wer einen Funkmast professionell betreibt, muss nicht nur die Antennentechnik im Blick haben, sondern auch die statischen und normativen Anforderungen an die Trägerkonstruktion. LTT liefert Dir hier die vollständige Grundlage.

Normen und Zertifizierungen

  • EN 1090: Die europäische Norm für die Ausführung von Stahl- und Aluminiumtragwerken regelt Schweißnähte, Materialnachweise und Fertigungsprozesse. Naxpro-Truss-Traversen werden nach EN 1090 gefertigt – das garantiert lückenlose Dokumentation und Rückverfolgbarkeit.
  • BGV C1: Die Unfallverhütungsvorschrift für Veranstaltungs- und Produktionsstätten schreibt vor, dass Traversenkonstruktionen regelmäßig geprüft und mit einem Standsicherheitsnachweis betrieben werden müssen.
  • TÜV SÜD Zulassung: Traversenmasten, die als fliegende Bauten eingesetzt werden, benötigen eine Zulassung als fliegendes Bauwerk. LTT-Konstruktionen auf Basis von Naxpro-Truss können mit einer TÜV-SÜD-Zulassung betrieben werden.

Windzone und Standsicherheit

Die meisten temporären Funkmasten werden für Windzone 2 ausgelegt – diese deckt ca. 85 % der Fläche Deutschlands ab. Für Standorte in Windzone 3 oder 4 (Küstengebiete, Mittelgebirge) sind angepasste Statikberechnungen erforderlich. Die zulässige Antennenbelegungsfläche hängt von Masthöhe, Windzone und Abspannung ab.

Traglast (WLL) und Antennenbelegung

Die Working Load Limit (WLL) gibt an, welche Last eine Traverse sicher tragen darf. Für Funkmasten relevant ist insbesondere die horizontale Windlast auf montierte Antennen. Multibandantennen, Sektorantennen und Richtfunkantennen haben unterschiedliche Windangriffsflächen – diese müssen bei der Statikberechnung berücksichtigt werden.

Standortbescheinigung und BEMFV

Ortsfeste Funkanlagen mit einer äquivalenten isotropen Strahlungsleistung (EIRP) von 10 Watt oder mehr benötigen gemäß § 4 BEMFV (Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder) eine Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur. Der Betreiber muss technische Daten, eine Montageskizze und einen Lageplan einreichen. Die Bundesnetzagentur legt auf dieser Basis den Sicherheitsabstand fest – berechnet unter Annahme der maximalen Anlagenauslastung. Innerhalb dieses Sicherheitsabstands dürfen sich keine unbefugten Personen aufhalten.

Aufbau, Sicherheit und Sicherheitsabstände nach BEMFV

Der Aufbau eines modularen Aluminium-Traversenmastes folgt einem klaren Schema, das auch von kleinen Teams in kurzer Zeit umgesetzt werden kann. Hier sind die wichtigsten Schritte und Sicherheitsaspekte:

Schritt-für-Schritt-Aufbau

  1. Standortauswahl und Untergrundprüfung: Der Untergrund muss tragfähig sein. Auf weichem Boden sind Unterlegplatten oder ein Ballastrahmen erforderlich.
  2. Mastfuß und Bodenplatte: Die Bodenplatte oder der Ballastrahmen wird ausgerichtet und gesichert. Ballastgewichte (z. B. Betonfertigteile oder Wassertanks) verhindern das Kippen.
  3. Traversenelemente montieren: Die einzelnen Traversenabschnitte werden von unten nach oben zusammengesteckt und gesichert. Naxpro-Truss nutzt ein bewährtes Konussystem für schnelle und spielfreie Verbindungen.
  4. Abspannseile: Ab einer bestimmten Höhe sind Abspannseile in mindestens drei Richtungen erforderlich. Die Abspannpunkte müssen auf tragfähigem Untergrund verankert werden.
  5. Antennenhalterung montieren: Am Mastkopf wird der Antennenadapter befestigt. Die Ausrichtung (Azimut, Elevation) wird gemäß Standortbescheinigung eingestellt.
  6. Kabelführung und Erdung: Koaxialkabel und Steuerleitungen werden geordnet am Mast geführt. Eine fachgerechte Erdung schützt vor Blitzschlag.

Grenzwerte und Sicherheitsabstände

Die in der Standortbescheinigung festgelegten Sicherheitsabstände basieren auf den Grenzwerten der 26. BImSchV, die den ICNIRP-Empfehlungen entsprechen. Beispielwerte: LTE 800 MHz = 38,89 V/m, 5G 3600 MHz = 61 V/m. Der Sicherheitsabstand liegt bei reinen Mobilfunksendeanlagen üblicherweise nur wenige Meter in Abstrahlrichtung der Antenne. Der Betreiber muss sicherstellen, dass sich keine unbefugten Personen innerhalb des kontrollierbaren Bereichs aufhalten. Aktuelle Standortinformationen und Sicherheitsabstände lassen sich über die EMF-Karte der Bundesnetzagentur per PLZ oder Adresse recherchieren – dunkelblaue Dreiecke markieren dort ortsfeste Funkanlagen mit Standortbescheinigung.

Zubehör für Funkmasten: Adapter, Ballast, Abspannung und Höhenkonfiguration

Ein professioneller Funkmast ist mehr als die Traverse allein – das richtige Zubehör entscheidet über Standsicherheit, Flexibilität und Einsatzdauer. Im LTT-Sortiment findest Du alles, was Du für eine vollständige Funkmasten-Konfiguration benötigst.

Bodenplatten und Ballastrahmen

Für den Aufbau ohne Bodendübel oder Fundament sind Bodenplatten und Ballastrahmen unverzichtbar. Sie verteilen die Last gleichmäßig und nehmen Ballastgewichte auf, die das Kippen des Mastes verhindern. Die Dimensionierung richtet sich nach Masthöhe, Windzone und Antennenlast.

Abspannsets

Abspannseile und -sets sichern den Mast gegen Windlasten. LTT bietet passende Abspannsets aus dem Zubehör für Traversen Sortiment, die auf die Naxpro-Truss-Geometrien abgestimmt sind.

Antennenadapter und Halterungen

Für die Montage von Sektorantennen, Richtfunkantennen oder Multibandantennen werden passende Adapter und Halterungen benötigt. Riggatec-Zubehör von LTT bietet hier kompatible Lösungen für unterschiedliche Antennentypen und -gewichte.

Höhenkonfigurationen

Durch die modulare Bauweise lassen sich Funkmasten in verschiedenen Höhenklassen konfigurieren:

  • 6 m: Kompakte Lösung für kleine Events und kurzreichweitige Funkanwendungen.
  • 9 m: Standardkonfiguration für mittlere Veranstaltungen und BOS-Einsätze.
  • 12 m und mehr: Für große Veranstaltungsgelände, weitreichende Richtfunkverbindungen und anspruchsvolle BOS-Szenarien.

Die Wahl der Höhenklasse hängt von der benötigten Reichweite, der Antennenlast und den örtlichen Windbedingungen ab. LTT berät Dich gerne bei der optimalen Konfiguration – nutze dafür den Kontakt & Service oder lass Dich von unseren Experten im Rahmen der Beratung und Planung individuell begleiten.

FAQ – Fragen & Antworten

Was macht ein Funkmast?

Ein Funkmast trägt Sende- und Empfangsantennen in einer definierten Höhe, um die Reichweite und Qualität von Funksignalen zu maximieren. Je höher die Antenne positioniert ist, desto größer ist die versorgbare Fläche, da Hindernisse wie Gebäude oder Geländeerhebungen überwunden werden. Funkmasten werden für Mobilfunk, BOS-Funk (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben), WLAN-Versorgung auf Events sowie für Richtfunkverbindungen eingesetzt. Modulare Aluminium-Traversenmasten wie die Naxpro-Truss-Lösungen von LTT eignen sich besonders für temporäre Anwendungen in der Veranstaltungstechnik.

Sind Funkmasten ein Gesundheitsrisiko?

Funkmasten sind bei Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte nach der 26. BImSchV (Bundes-Immissionsschutzverordnung) kein Gesundheitsrisiko. Die Grenzwerte basieren auf den internationalen ICNIRP-Empfehlungen und werden von der Bundesnetzagentur überwacht. Vor Inbetriebnahme einer ortsfesten Funkanlage mit 10 Watt EIRP oder mehr ist eine Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur erforderlich, die den Sicherheitsabstand festlegt. Innerhalb dieses Abstands dürfen sich keine unbefugten Personen aufhalten. Obergerichtliche Rechtsprechung und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte haben bestätigt, dass bei Einhaltung der Grenzwerte keine Gesundheitsgefährdung vorliegt.

Wie weit strahlt ein 5G-Mast?

Die Reichweite eines 5G-Mastes hängt von der verwendeten Frequenz, der Sendeleistung und der Umgebung ab. 5G im 3600-MHz-Band hat eine kürzere Reichweite als ältere Frequenzen wie LTE 800 MHz, bietet dafür aber höhere Datenraten. Der Grenzwert für 5G bei 3600 MHz beträgt gemäß 26. BImSchV 61 V/m (Leistungsflussdichte: 9,87 W/m²). Der Sicherheitsabstand in Abstrahlrichtung liegt bei modernen Anlagen meist nur wenige Meter. Für temporäre Funkanwendungen auf Events oder bei BOS-Einsätzen sind Aluminium-Traversenmasten von LTT eine flexible und schnell einsetzbare Lösung.

Wo finde ich den nächsten Funkmast (EMF-Karte)?

Den nächsten Funkmast findest Du über die EMF-Karte der Bundesnetzagentur unter emf3.bundesnetzagentur.de. Dort kannst Du per Postleitzahl oder genaue Adresse suchen. Dunkelblaue Dreiecke markieren ortsfeste Funkanlagen mit Standortbescheinigung – darunter Mobilfunkmasten, Antennenträger auf Gebäuden und Small Cells. Durch Anklicken eines Symbols erhältst Du Standortinformationen wie Antennenhöhe, Abstrahlrichtung und den festgelegten Sicherheitsabstand. Die Karte zeigt alle Standorte, für die eine Standortbescheinigung erteilt wurde, unabhängig vom Netzbetreiber oder Mobilfunkstandard.

Welche Grenzwerte gelten für Funkmasten?

Die Grenzwerte für Funkmasten sind in der 26. BImSchV (Verordnung über elektromagnetische Felder) festgelegt und entsprechen den ICNIRP-Empfehlungen. Die Grenzwerte sind frequenzabhängig: LTE 800 MHz = 38,89 V/m (4,01 W/m²), GSM 900 MHz = 41,25 V/m, LTE/GSM 1800 MHz = 58,34 V/m, 5G 3600 MHz = 61 V/m (9,87 W/m²). Die Einhaltung dieser Grenzwerte wird von der Bundesnetzagentur durch das BEMFV-Standortverfahren sichergestellt. Für ortsfeste Funkanlagen ab 10 Watt EIRP ist eine Standortbescheinigung Pflicht, bevor die Anlage in Betrieb genommen werden darf.

Wann braucht ein Funkmast eine Baugenehmigung?

Ob ein Funkmast eine Baugenehmigung benötigt, richtet sich nach dem jeweiligen Landesbaurecht. In der Regel sind Antennenträger bis zu einer Gesamthöhe von 10 Metern (einschließlich Mast) baugenehmigungsfrei. Darüber hinaus ist in den meisten Bundesländern eine Baugenehmigung erforderlich. Modulare Aluminium-Traversenmasten wie die Naxpro-Truss-Konstruktionen von LTT können als fliegende Bauten eingestuft werden – sie benötigen keine Baugenehmigung, sondern eine Zulassung als fliegendes Bauwerk (z. B. TÜV SÜD), sofern sie temporär aufgestellt und regelmäßig abgebaut werden. Das spart erheblich Zeit und Planungsaufwand.

Wie schnell lässt sich ein mobiler Funkmast aufbauen?

Ein modularer Aluminium-Traversenmast von LTT auf Basis von Naxpro-Truss lässt sich von einem erfahrenen Team in wenigen Stunden aufbauen und in Betrieb nehmen. Im Gegensatz zu Stahlgitter- oder Betonmasten, deren Montage Tage bis Wochen dauert, sind Traversenmasten für den schnellen Einsatz konzipiert. Die einzelnen Traversenelemente werden gesteckt und gesichert, Bodenplatte und Ballast positioniert, Abspannseile gespannt und die Antenne montiert. Für BOS-Einsätze, Katastrophenschutz und zeitkritische Eventproduktionen ist diese kurze Aufbauzeit ein entscheidender Vorteil gegenüber allen anderen Mastbauarten.

Welcher Funkmast eignet sich für BOS-Funk und Katastrophenschutz?

Für BOS-Funk (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) und Katastrophenschutzeinsätze eignen sich modulare Aluminium-Traversenmasten besonders gut. Sie lassen sich ohne Baugenehmigung als fliegende Bauten aufstellen, sind in wenigen Stunden einsatzbereit und können nach dem Einsatz vollständig demontiert und wiederverwendet werden. Naxpro-Truss-Masten von LTT sind nach EN 1090 gefertigt, TÜV-SÜD-geprüft und BGV-C1-konform – das garantiert die nötige Standsicherheit auch unter anspruchsvollen Bedingungen. Höhenkonfigurationen von 6 m bis 12 m und mehr decken die typischen Anforderungen im BOS-Bereich ab. LTT berät Dich gerne unter Kontakt & Service.

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