Geräte-Cases
Geräte-Cases bei LTT – Transportcases für DJ-, Licht- und Tontechnik
Geräte-Cases sind stabile Transport- und Aufbewahrungslösungen für empfindliches Equipment aus der Veranstaltungstechnik. Bei LTT findest Du sowohl passgenaue Flightcases für bestimmte Gerätemodelle als auch Universal-Cases, die sich anhand ihrer Innenmaße oder durch eine anpassbare Schaumstoffeinlage für unterschiedliche Geräte verwenden lassen.
Das Sortiment umfasst unter anderem Geräte-Cases für DJ-Controller, Mixer, Mediaplayer, Plattenspieler, Laptops, Moving Heads, LED-Leisten, Scheinwerfer, Spiegelkugeln und weiteres Veranstaltungsequipment. Je nach Modell verfügen die Cases über gepolsterte Gerätefächer, Zubehörfächer, herausnehmbare Deckel, Trennwände, Tragegriffe, Trolleyfunktionen oder Lenkrollen.
Welche Geräte-Cases gibt es?
Die passende Bauform hängt davon ab, welches Gerät transportiert werden soll, wie häufig das Equipment bewegt wird und ob das Gerät während des Einsatzes im Case verbleiben soll. Grundsätzlich lassen sich mehrere Arten von Geräte-Cases unterscheiden.
Modellspezifische Flightcases
Modellspezifische Geräte-Cases sind für ein bestimmtes Gerät oder eine klar definierte Modellreihe vorgesehen. Die Innenmaße und Polsterungen sind auf das jeweilige Equipment abgestimmt. Solche Cases werden beispielsweise für DJ-Controller, Mixer, Mediaplayer, Moving Heads oder Effektgeräte angeboten.
Bei der Auswahl muss die vollständige Modellbezeichnung beachtet werden. Ähnlich benannte Geräte können sich in ihren Abmessungen, Anschlüssen oder Bedienelementen unterscheiden. Ein Case für ein bestimmtes Modell passt deshalb nicht automatisch zu dessen Vorgänger oder Nachfolger.
Universal-Koffer-Cases
Universal-Cases besitzen keinen fest vorgegebenen Geräteausschnitt. Entscheidend sind hier die nutzbaren Innenmaße und die vorhandene Innenausstattung. Einige Modelle sind mit Trennwänden ausgestattet, andere verfügen über Schaumstoff, der an die Form des Geräts angepasst werden kann.
Universal-Koffer-Cases eignen sich insbesondere für wechselndes Equipment, Werkzeug, Messgeräte, Controller, Kleingeräte und Zubehör. Sie sind auch dann eine sinnvolle Lösung, wenn für ein Gerät kein modellspezifisches Case angeboten wird.
Geräte-Cases mit Pick-&-Pluck-Schaumstoff
Bei Pick-&-Pluck-Schaumstoff, auch Würfelschaum oder Zupfschaum genannt, ist das Material in kleine Segmente unterteilt. Einzelne Segmente können herausgenommen werden, sodass ein an das Equipment angepasster Ausschnitt entsteht. Ein separater Zuschnitt ist bei dieser Art der Einlage nicht erforderlich.
Pick-&-Pluck-Cases eignen sich für Geräte und Zubehör mit unterschiedlichen Formen. Vor dem Anpassen sollte die Position aller Bestandteile geplant werden, damit zwischen Gerät, Zubehör und Außenwand ausreichend Schaumstoff stehen bleibt.
DJ-Controller-Cases und Workstations
DJ-Cases werden für Controller, Mixer, Mediaplayer und weitere Komponenten eines DJ-Setups angeboten. Neben klassischen Transportcases gibt es Workstation-Ausführungen, die nach dem Öffnen als Arbeitsplatz genutzt werden können.
Einige DJ-Workstations verfügen über eine ausziehbare oder abnehmbare Laptop-Ablage, herausnehmbare Frontblenden und Kabeldurchführungen. Dadurch kann das eingesetzte Gerät abhängig vom jeweiligen Case-Modell im Case angeschlossen und bedient werden. Bei anderen DJ-Cases muss das Gerät vor der Nutzung vollständig herausgenommen werden.
Truhen-Cases für mehrere Geräte
Truhen-Cases werden von oben geöffnet und können ein oder mehrere Gerätefächer besitzen. Im LTT-Sortiment finden sich beispielsweise Ausführungen für mehrere Scheinwerfer, Moving Heads oder LED-Leisten. Einige Modelle besitzen zusätzlich ein separates Fach für Kabel, Halterungen oder anderes Zubehör.
Durch die feste Facheinteilung bleiben mehrere Geräte während des Transports voneinander getrennt. Vor dem Kauf muss geprüft werden, für welche Geräte oder Innenabmessungen die jeweiligen Fächer vorgesehen sind.
Trolley- und Rollen-Cases
Für schweres oder umfangreiches Equipment sind Geräte-Cases mit Transporthilfen erhältlich. Trolley-Cases verfügen je nach Modell über Rollen und einen ausziehbaren Teleskopgriff. Größere Truhen- und Flightcases können mit mehreren Lenkrollen ausgestattet sein, teilweise auch mit Feststellbremsen.
Ob eine Transporthilfe erforderlich ist, hängt vom Eigengewicht des Cases, dem Gewicht der Ausrüstung und den zurückzulegenden Wegen ab. Auch Schwellen, Treppen, unebene Flächen und die verfügbare Ladefläche sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden.
Leichte Formcases und EVA-Cases
Neben klassischen Flightcases aus Holzwerkstoffen werden leichte Formcases angeboten. Einige dieser Modelle bestehen aus geformtem EVA-Hartschaum und besitzen eine textile Außenhülle, einen Reißverschluss sowie eine gepolsterte Innenseite.
Solche Cases sind leichter und kompakter als viele klassische Flightcases. Welche Schutzwirkung sie gegen Feuchtigkeit, Druck oder Stöße bieten, hängt jedoch vom konkreten Produkt ab. Eine bestimmte Schutzart darf nur angenommen werden, wenn sie in den technischen Daten des Herstellers ausdrücklich genannt wird.
Für welche Geräte gibt es passende Cases?
Geräte-Cases kommen in nahezu allen Bereichen der Veranstaltungstechnik zum Einsatz. Die Konstruktion und Innenausstattung unterscheiden sich entsprechend dem jeweiligen Gerätetyp.
Cases für DJ-Equipment
Für DJ-Equipment sind unter anderem Cases für DJ-Controller, Mixer, CDJs, Mediaplayer und Plattenspieler erhältlich. Modellspezifische Ausführungen bieten definierte Gerätefächer, während Multi-Format- und Universal-Cases durch zusätzliche Polster oder anpassbaren Schaumstoff für verschiedene Controllergrößen vorbereitet werden können.
Bei DJ-Workstations können Ausstattungsmerkmale wie Laptop-Ablagen, herausnehmbare Frontblenden und Kabelöffnungen den Aufbau am Einsatzort erleichtern. Entscheidend ist, dass diese Funktionen beim ausgewählten Modell ausdrücklich aufgeführt sind.
Cases für Licht- und Showtechnik
Moving Heads, Scheinwerfer, LED-Leisten, Spiegelkugeln und andere Geräte der Lichttechnik benötigen ein Case, dessen Innenraum zur jeweiligen Geräteform passt. Im Bereich bewegtes Licht kommen häufig modellspezifische Einzel- oder Doppel-Cases zum Einsatz.
Für mehrere baugleiche Scheinwerfer oder LED-Leisten sind Truhen-Cases mit getrennten Gerätefächern erhältlich. Je nach Modell können zusätzlich Zubehörfächer für Kabel, Montagebügel oder weiteres Equipment vorhanden sein.
Cases für Tontechnik und Zuspielgeräte
Auch Mixer, Laptops, Abspielgeräte und andere Komponenten der Tontechnik lassen sich in passenden Geräte-Cases transportieren. Für Mixer werden beispielsweise Cases angeboten, bei denen das Gerät in einer bestimmten Position eingesetzt wird und von oben bedient werden kann.
Geräte im standardisierten 19-Zoll-Format gehören dagegen in ein passendes Rack oder Rack-Case. Hier sind neben der Anzahl der Höheneinheiten auch die Einbautiefe und der benötigte Zugang zur Vorder- und Rückseite entscheidend.
Cases für Werkzeug und Zubehör
Universal-Cases eignen sich außerdem für Werkzeug, Kabel, Adapter, Traversenzubehör und andere Kleinteile. Modelle mit Trennwänden, Dokumentenfach, Stiftehaltern oder separaten Zubehörfächern helfen dabei, unterschiedliche Bestandteile geordnet zu transportieren.
Für häufig wechselnde Inhalte bietet sich eine flexible Facheinteilung an. Bei dauerhaft gleichbleibendem Equipment kann ein individuell angepasster Schaumstoffeinsatz für eine eindeutig festgelegte Anordnung sorgen.
Materialien und Konstruktion von Geräte-Cases
Geräte-Cases unterscheiden sich deutlich in Material, Gewicht und Aufbau. Nicht jedes Case besitzt dieselben Beschläge oder dieselbe Innenausstattung. Deshalb sollten die technischen Angaben des jeweiligen Artikels immer einzeln geprüft werden.
Flightcases aus Holzwerkstoffen
Viele klassische Flightcases bestehen aus laminierten Holzwerkstoffen wie mehrschichtig verleimtem Schichtholz, Sperrholz oder MDF. Je nach Ausführung werden die Kanten mit Aluminiumprofilen eingefasst und die Ecken durch Metallbeschläge oder Kugelecken verstärkt.
Die konkrete Materialstärke ist produktspezifisch. Eine größere Materialstärke bedeutet außerdem nicht automatisch, dass jedes Bauteil des Cases für eine beliebige Belastung geeignet ist. Für die zulässige Last sind ausschließlich die Angaben des Herstellers maßgeblich.
Verschlüsse, Scharniere und Griffe
Je nach Case kommen Butterfly-Verschlüsse, Schnappschlösser oder andere Verschlusssysteme zum Einsatz. Einige Schnappschlösser verfügen über eine Absperrfunktion. Abnehmbare Deckel, Feststellscharniere und herausnehmbare Frontblenden können den Zugang zum Gerät erleichtern.
Tragegriffe können außen angebracht oder in das Gehäuse eingelassen sein. Bei größeren Cases werden häufig mehrere Griffe verwendet, damit das Case von zwei Personen bewegt werden kann. Die Anzahl und Position der Griffe muss zum Gewicht und zur Bauform des jeweiligen Cases passen.
Innenausstattung und Polsterung
Die Innenausstattung kann unter anderem aus Schaumstoff, Moosgummi, Gummipolsterung oder Filz bestehen. Welche Ausführung geeignet ist, hängt von Form, Oberfläche und Empfindlichkeit des zu transportierenden Geräts ab.
- Feste Schaumstoffpolsterung: Für Cases mit vorgegebener Geräteform oder definierter Facheinteilung.
- Pick-&-Pluck-Schaumstoff: Für eine selbst anpassbare Einteilung ohne klassischen Zuschnitt.
- Variable Polsterstreifen: Zur Anpassung eines Multi-Format-Cases an unterschiedliche Gerätegrößen.
- Trennwände: Für Zubehör, Werkzeug oder mehrere getrennte Bestandteile.
- Deckelpolsterung: Zur zusätzlichen Abstützung der Geräteoberseite und ihrer Bedienelemente.
Rollen, Trolleyfunktion und Stapelhilfen
Größere Geräte-Cases können mit Lenkrollen, gebremsten Rollen oder Eckrollen ausgestattet sein. Trolley-Cases kombinieren Rollen mit einem ausziehbaren Griff. Einige Flightcases besitzen zusätzlich Stapelschalen oder stapelbare Kugelecken.
Stapelbarkeit darf nur angenommen werden, wenn sie beim jeweiligen Artikel ausdrücklich angegeben ist. Auch die maximale Last, die Tragfähigkeit der Rollen und die richtige Position beim Stapeln richten sich nach den Herstellerangaben.
Worauf solltest Du beim Kauf eines Geräte-Cases achten?
Ein passender Produktname allein reicht nicht immer aus. Vor der Bestellung sollten Gerät, Case und geplanter Einsatzzweck miteinander verglichen werden.
Exakte Gerätebezeichnung prüfen
Bei einem modellspezifischen Case muss die Modellbezeichnung des Geräts exakt mit der Kompatibilitätsangabe des Cases übereinstimmen. Dabei sind auch Zusätze, Modellgenerationen und Varianten zu beachten.
Ist ein Case laut Hersteller für mehrere Modelle geeignet, sollte trotzdem geprüft werden, ob zusätzliche Polster, Adapter oder Einsätze erforderlich sind.
Innenmaße mit dem Gerät vergleichen
Bei Universal-Cases müssen Breite, Tiefe und Höhe des Geräts mit den nutzbaren Innenmaßen verglichen werden. Gemessen werden sollten auch hervorstehende Regler, Füße, Griffe, Buchsen und fest montierte Kabeldurchführungen.
Bei einer geplanten Schaumstoffpolsterung darf das Case nicht exakt so groß wie das Gerät gewählt werden. Es muss ausreichend Platz für die vorgesehene Polsterung und für das sichere Einsetzen und Herausnehmen vorhanden sein.
Platz für Zubehör einplanen
Netzteile, Anschlusskabel, Fernbedienungen, Montagebügel und weiteres Zubehör benötigen zusätzlichen Platz. Einige Cases verfügen über ein separates Zubehörfach. Bei Universal-Cases kann je nach Innenausstattung ein eigener Bereich im Schaumstoff oder zwischen den Trennwänden eingerichtet werden.
Zubehör sollte nicht lose auf empfindlichen Displays, Fadern, Linsen oder anderen Bedienelementen liegen.
Transportweg und Gewicht berücksichtigen
Für kurze Wege kann ein Case mit Tragegriff ausreichen. Bei schwerem Equipment oder längeren Wegen sind Rollen oder eine Trolleyfunktion häufig praktischer. Dabei müssen auch das Eigengewicht des leeren Cases und das Gesamtgewicht mit eingesetztem Gerät berücksichtigt werden.
Bei Transporten im Fahrzeug ist zusätzlich wichtig, ob das Case in die vorgesehene Ladefläche passt und wie es gegen Verrutschen gesichert werden kann.
Bedienung im Case prüfen
Einige Geräte-Cases sind als Workstation oder als von oben bedienbares Case konstruiert. Andere dienen ausschließlich dem Transport. Soll ein Gerät im Case betrieben werden, müssen Bedienelemente, Anschlüsse, Kabelwege und erforderliche Lüftungsöffnungen zugänglich bleiben.
Ob ein Betrieb im Case vorgesehen ist, ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung und den Angaben des Geräteherstellers.
Schutzart nicht voraussetzen
Ein geschlossenes Case ist nicht automatisch wasser- oder staubdicht. Besitzt ein Produkt eine geprüfte IP-Schutzart, wird diese in den technischen Angaben des jeweiligen Modells ausgewiesen. Fehlt eine solche Angabe, sollte keine bestimmte Schutzwirkung gegen Wasser oder Staub angenommen werden.
Flightcase, Hartschalen-Case, Rack oder Tasche?
Für Veranstaltungsequipment stehen unterschiedliche Transportlösungen zur Verfügung. Welche Variante geeignet ist, hängt von Gerät, Schutzbedarf, Gewicht und Transportweg ab.
Klassisches Flightcase
Ein klassisches Flightcase besitzt eine feste Konstruktion und ist häufig mit Profilen, Metallbeschlägen, stabilen Verschlüssen und einer gepolsterten Innenausstattung versehen. Es eignet sich für Geräte, die regelmäßig gelagert oder transportiert werden und dabei formstabil im Case sitzen sollen.
Hartschalen-Case
Hartschalen-Cases bestehen aus einer geformten, festen Außenschale. Je nach Modell werden sie mit Schaumstoff, Zupfschaum, Trennwänden oder einer Trolleyfunktion angeboten. Einzelne Produkte besitzen eine ausgewiesene IP-Schutzart, diese gilt jedoch nicht automatisch für die gesamte Kategorie.
Rack und Rack-Case
Ein Rack-Case ist für Geräte im standardisierten Rack-Format vorgesehen. Es wird vor allem für Endstufen, Signalprozessoren, Funkempfänger und andere rackfähige Komponenten verwendet. Geräte ohne Rackwinkel benötigen dagegen ein Geräte- oder Universal-Case.
Gepolsterte Tasche
Gerätetaschen und Soft-Bags sind leichter und flexibler als starre Cases. Je nach Modell bieten sie eine Polsterung, Tragegriffe, Schultergurte oder zusätzliche Fächer. Sie ersetzen jedoch nicht automatisch die formstabile Außenkonstruktion eines Flightcases oder Hartschalenkoffers.
Kaufberatung: Welches Geräte-Case passt zu welchem Einsatz?
Die folgenden Beispiele helfen dabei, die passende Case-Art für unterschiedliche Anwendungen einzugrenzen.
Szenario 1: Ein bestimmter DJ-Controller soll regelmäßig transportiert werden
Empfehlung: modellspezifisches DJ-Flightcase oder Controller-Workstation. Prüfe die exakte Controllerbezeichnung und die Kompatibilitätsliste des Herstellers. Soll das Case zugleich als Arbeitsplatz dienen, achte auf eine Laptop-Ablage, zugängliche Anschlüsse und herausnehmbare Frontblenden.
Szenario 2: Unterschiedliche Kleingeräte werden abwechselnd transportiert
Empfehlung: Universal-Case mit Pick-&-Pluck-Schaumstoff oder variablen Trennwänden. Die Innenaufteilung kann an das jeweilige Equipment angepasst werden. Entscheidend sind ausreichend große Innenmaße und eine sinnvolle Verteilung der Polsterung.
Szenario 3: Mehrere baugleiche Scheinwerfer oder Moving Heads werden gemeinsam transportiert
Empfehlung: Truhen-Case mit getrennten Gerätefächern. Die einzelnen Fächer verhindern den direkten Kontakt der Geräte untereinander. Bei schwerer Beladung können Rollen den Transport erleichtern. Zubehörfächer bieten zusätzlichen Platz für Kabel und Halterungen.
Szenario 4: Mixer, Plattenspieler oder Laptop benötigen eine feste Transportlösung
Empfehlung: gerätespezifisches Koffer- oder Flightcase. Bei Mischpult-Cases sollte geprüft werden, ob das Gerät von oben bedient werden kann. Bei Laptop- und Plattenspieler-Cases sind die maximalen Geräteabmessungen entscheidend.
Szenario 5: Werkzeug und Zubehör sollen geordnet transportiert werden
Empfehlung: Universal- oder Trolley-Case mit Fächern und Trennwänden. Dokumentenfächer, Stiftehalter oder getrennte Zubehörbereiche können die Organisation erleichtern. Für längere Wege ist eine Trolleyfunktion sinnvoll.
Szenario 6: Ein möglichst leichtes Controller-Case wird benötigt
Empfehlung: kompaktes Formcase oder EVA-Case. Vergleiche das geringere Eigengewicht mit dem benötigten Schutzumfang. Material, Polsterung, Verschluss und eine eventuell angegebene wasserabweisende Ausführung müssen beim konkreten Modell geprüft werden.
Zubehör, Ersatzteile und Casebau-Material
Beschädigte oder abgenutzte Bestandteile eines Cases lassen sich je nach Konstruktion austauschen. Im Bereich Case- und Rack-Zubehör findest Du unter anderem Ergänzungen für bestehende Transport- und Racksysteme.
Für Reparaturen oder den individuellen Bau eines Transportcases bietet LTT außerdem Casebau-Material wie Aluminiumprofile, Ecken, Verschlüsse, Scharniere, Griffe, Rollen und weiteres Zubehör an. Vor dem Austausch müssen Maße, Lochbilder und Belastbarkeit der Komponenten mit dem vorhandenen Case verglichen werden.
Geräte-Cases verschiedener Hersteller bei LTT
Bei LTT findest Du Geräte-Cases verschiedener Hersteller, darunter Roadinger, Magma, Showgear, Showtec und Power Dynamics. Das Sortiment reicht von kompakten Controller-Cases und Universal-Koffern bis zu größeren Flightcases für mehrere Geräte.
Als Anbieter für Veranstaltungstechnik verfügt LTT über mehr als 25 Jahre Erfahrung. Bei Fragen zur Kompatibilität, zu Innenmaßen oder zur passenden Transportlösung kannst Du Dich über Kontakt & Service an das LTT-Team wenden. Informationen zu den Bedingungen findest Du außerdem auf der Seite zur 3 Jahre LTT-Garantie.
Weitere Transportlösungen findest Du im vollständigen Bereich Cases, Racks und Taschen.
FAQ – Fragen & Antworten
Ein Geräte-Case ist ein fester Transport- und Aufbewahrungsbehälter für technisches Equipment. Je nach Ausführung handelt es sich um ein modellspezifisches Flightcase, ein Universal-Case, ein Truhen-Case, eine DJ-Workstation oder ein kompaktes Formcase. Geräte-Cases werden unter anderem für DJ-, Licht-, Ton- und Veranstaltungstechnik verwendet.
Bei einem modellspezifischen Case muss die vollständige Gerätebezeichnung mit der Kompatibilitätsangabe des Herstellers übereinstimmen. Bei einem Universal-Case werden die Außenmaße des Geräts mit den nutzbaren Innenmaßen des Cases verglichen. Dabei müssen hervorstehende Bedienelemente, Anschlüsse, Füße und der benötigte Platz für Polsterung berücksichtigt werden.
Ein modellspezifisches Case ist für ein bestimmtes Gerät oder eine definierte Modellreihe konstruiert. Ein Universal-Case wird anhand seiner Innenmaße ausgewählt und kann durch Trennwände, Polsterstreifen oder Pick-&-Pluck-Schaumstoff an unterschiedliche Geräte angepasst werden. Die größere Flexibilität eines Universal-Cases ersetzt jedoch nicht die Prüfung der tatsächlichen Passform.
Pick-&-Pluck-Schaumstoff ist in kleine, herausnehmbare Segmente unterteilt. Diese Segmente werden entsprechend der Geräteform entfernt, sodass ein individueller Ausschnitt entsteht. Der Schaumstoff wird deshalb auch als Würfel- oder Zupfschaum bezeichnet. Vor dem Herausnehmen sollte die geplante Position von Gerät und Zubehör vollständig festgelegt werden.
Das hängt von der Konstruktion des Cases und den Vorgaben des Geräteherstellers ab. Einige DJ-Workstations und Mixer-Cases besitzen herausnehmbare Blenden, zugängliche Anschlüsse oder Laptop-Ablagen und sind für die Bedienung im Case vorbereitet. Andere Cases sind ausschließlich für Transport und Lagerung vorgesehen. Auch die erforderliche Belüftung des Geräts muss berücksichtigt werden.
Geräte-Cases sind nicht automatisch wasserdicht. Eine bestimmte Schutzwirkung gegen Wasser oder Staub darf nur angenommen werden, wenn der Hersteller für das konkrete Modell eine entsprechende Eigenschaft oder IP-Schutzart angibt. Bezeichnungen wie Flightcase, Hartschalenkoffer oder wasserabweisende Außenhülle sind nicht mit einer pauschalen Wasserdichtigkeit gleichzusetzen.
Rollen oder eine Trolleyfunktion sind besonders dann sinnvoll, wenn das Case zusammen mit dem Equipment nur schwer getragen werden kann oder regelmäßig über längere Wege bewegt wird. Berücksichtigt werden sollten das Gesamtgewicht, der Transportweg, Treppen, Schwellen und der verfügbare Stauraum. Die zulässige Belastung der Rollen richtet sich nach den Herstellerangaben des jeweiligen Cases.
Nein. Der Begriff Flightcase bedeutet nicht automatisch, dass ein Case die Gepäckbestimmungen einer Fluggesellschaft erfüllt. Vor einer Flugreise müssen Außenmaße, Gesamtgewicht, Verschlüsse und die jeweiligen Transportbedingungen der Airline geprüft werden. Für empfindliche oder wertvolle Geräte können zusätzlich besondere Vorgaben für Aufgabe- oder Spezialgepäck gelten.