Fangseile / Sicherungsseile

Fangseile / Sicherungsseile – Unverzichtbare Sicherheit für die Veranstaltungstechnik: In der professionellen Veranstaltungstechnik ist Sicherheit das oberste Gebot. Fangseile und Sicherungsseile – im Fachjargon auch „Safetys“ genannt – bilden die zweite, unabhängige Sicherungsebene für alle über Kopf installierten Geräte und Lasten. Bei LTT findest Du hochwertige Sicherungsseile von Riggatec und weiteren Premium-Herstellern, die den strengen Anforderungen der DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1) und der DIN...
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Fangseile / Sicherungsseile

Fangseile / Sicherungsseile – Unverzichtbare Sicherheit für die Veranstaltungstechnik

In der professionellen Veranstaltungstechnik ist Sicherheit das oberste Gebot. Fangseile und Sicherungsseile – im Fachjargon auch „Safetys“ genannt – bilden die zweite, unabhängige Sicherungsebene für alle über Kopf installierten Geräte und Lasten. Bei LTT findest Du hochwertige Sicherungsseile von Riggatec und weiteren Premium-Herstellern, die den strengen Anforderungen der DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1) und der DIN 56927 entsprechen. Ob Moving Lights, Scheinwerfer, Lautsprecher oder andere Bühnentechnik – jedes ortsveränderliche Element muss mit einer Sekundärsicherung versehen sein, um Personen und Material zuverlässig zu schützen. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Veranstaltungstechnik bietet Dir LTT nicht nur erstklassige Produkte, sondern auch die Kompetenz, die richtige Lösung für Deine Anwendung zu finden.

Was sind Fangseile und Sicherungsseile?

Fangseile und Sicherungsseile sind speziell konstruierte Stahlseile, die als Sekundärsicherung für über Kopf installierte Lasten dienen. Sie bestehen aus hochfestem, legiertem Stahl und sind mit Schnellverbindungsgliedern oder Kettbinern ausgestattet, die eine schnelle und sichere Befestigung ermöglichen. Im Gegensatz zur Primärbefestigung – etwa einem Coupler, C-Haken oder Traversenklemme – greift das Fangseil nur im Versagensfall der Hauptbefestigung. Es fängt die Last ab, bevor sie zu Boden fällt, und verhindert so schwere Unfälle.

Die DGUV Vorschrift 17 (früher BGV C1) schreibt vor, dass alle ortsveränderlichen Gegenstände im Produktions- und Veranstaltungsbetrieb mit einer zweiten, unabhängigen Sicherung versehen sein müssen. Diese Vorschrift gilt für Scheinwerfer, Moving Lights, Lautsprecher, Traversen-Zubehör und alle anderen Komponenten, die über Personen installiert werden. Das Fangseil muss so angebracht werden, dass es keinen oder nur einen minimalen Fallweg zulässt – maximal 20 cm nach DIN 56927. Dadurch wird die Impulskraft im Fangfall auf ein erträgliches Maß begrenzt.

Ein wesentlicher Unterschied zu improvisierten Lösungen wie Kabelbindern oder kunststoffummantelten Seilen: Fangseile nach Norm dürfen keine Kunststoffummantelung besitzen, da diese bei erhöhten Temperaturen – etwa durch Abwärme von Scheinwerfern oder im Brandfall – ihre Festigkeit verlieren kann. Zudem kann sich unter einer Ummantelung Schwitzwasser bilden, das zusammen mit PVC-Bestandteilen eine Säure bildet und das Stahlseil von innen korrodiert. Normgerechte Sicherungsseile sind daher aus blankem oder verzinktem Stahl gefertigt und mit einem integrierten Dämpfungselement ausgestattet, das die Impulskraft im Fangfall reduziert.

DIN 56927 und DGUV Vorschrift 17 – Die rechtlichen Grundlagen

Die rechtliche Grundlage für den Einsatz von Fangseilen bildet die DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1), die Unfallverhütungsvorschrift für Veranstaltungs- und Produktionsstätten. Paragraph 7 dieser Vorschrift fordert explizit den Schutz vor herabfallenden Gegenständen und schreibt eine zweite, unabhängige Sicherung für alle ortsveränderlichen Lasten vor. Diese Regelung hat Gesetzescharakter und ist für alle Betreiber, Veranstalter und Dienstleister in der Eventbranche bindend.

Die technische Ausführung dieser Sekundärsicherung wird in der DIN 56927 konkretisiert. Diese Norm legt fest, welche Anforderungen an Material, Dimensionierung und Befestigung von Sicherungsseilen gestellt werden. Zentrale Punkte sind:

  • Maximale Fallhöhe: 20 cm – das Seil muss so kurz sein oder so befestigt werden, dass die Last im Versagensfall der Primärbefestigung nur minimal fallen kann.
  • Material: Stahlseil aus legiertem Stahl, keine Kunststoffummantelung erlaubt.
  • Dämpfungselement: Zur Reduzierung der Impulskraft im Fangfall.
  • Schnellverbindungsglied: Nach DIN 56927 dimensioniert, gegen Selbstlösen gesichert.
  • Traglast-Tabelle: Die zulässige Masse richtet sich nach Seildurchmesser und Seillänge.

Die DGUV Information 215-313 ergänzt diese Norm um praktische Hinweise zur Anwendung und Dimensionierung. Sie zeigt auf, dass auch alternative Verbindungsglieder wie Kettbiner oder Bergsteigerkarabiner verwendet werden dürfen, sofern ihre Bruchkraft mindestens der Bemessungsbruchkraft nach DIN 56927 entspricht. Die Dimensionierung erfolgt dann durch Multiplikation der zu sichernden Masse mit dem Faktor 78 (bei 0,6 m Seillänge) bzw. Faktor 48 (bei 1,0 m Seillänge).

Für ortsfeste Einrichtungen – etwa fest installierte Traversenkonstruktionen in Theatern oder Konzerthallen – kann auf die zweite Sicherung verzichtet werden, wenn die Befestigung ausreichend bemessen, nur mit Werkzeug zu lösen und gegen Selbstlockerung gesichert ist. In der temporären Veranstaltungstechnik, wo Auf- und Abbauzeiten kurz sind und Bedienungsfehler nicht ausgeschlossen werden können, ist die Sekundärsicherung jedoch unverzichtbar.

Traglast-Tabelle und richtige Dimensionierung

Die korrekte Dimensionierung von Fangseilen ist entscheidend für ihre Wirksamkeit. Die DIN 56927 gibt eine Traglast-Tabelle vor, die den Zusammenhang zwischen Seildurchmesser, Seillänge und maximal zu sichernder Masse definiert. Diese Tabelle basiert auf der Annahme einer maximalen Fallhöhe von 20 cm und berücksichtigt die Impulskraft, die beim Auffangen der Last entsteht.

Traglast-Tabelle nach DIN 56927:

Seildurchmesser Schnellverbindungsglied-Ø Max. Masse bei 0,6 m Länge Max. Masse bei 1,0 m oder länger 3 mm 4 mm 5 kg 9 kg 4 mm 4 mm 10 kg 16 kg 5 mm 5 mm 15 kg 25 kg 6 mm 6 mm 22 kg 36 kg 7 mm 7 mm 30 kg 50 kg 8 mm 8 mm 40 kg 64 kg 9 mm 9 mm 50 kg 80 kg 10 mm 10 mm 62 kg 100 kg

Die Tabelle zeigt deutlich: Je länger das Seil, desto höher die zulässige Traglast. Das liegt daran, dass ein längeres Seil mehr Dehnung aufnehmen kann und somit die Impulskraft im Fangfall reduziert wird. In der Praxis bedeutet das: Für ein Moving Light mit 20 kg Gewicht reicht bei 1,0 m Seillänge ein 5-mm-Seil (Traglast 25 kg), während bei 0,6 m Länge bereits ein 6-mm-Seil (Traglast 22 kg) erforderlich wäre.

Wichtig: Die angegebenen Traglasten gelten nur, wenn die maximale Fallhöhe von 20 cm eingehalten wird. Ist ein längerer Fallweg unvermeidbar, muss die Dimensionierung entsprechend angepasst werden – in solchen Fällen ist eine fachkundige Berechnung durch einen Sachverständigen erforderlich. Zudem muss das Schnellverbindungsglied nach DIN 56927 dimensioniert sein: Sein Durchmesser muss mindestens dem Seildurchmesser entsprechen, und es muss gegen Selbstlösen gesichert sein.

Bei LTT findest Du Riggatec Sicherungsseile in allen gängigen Dimensionen – von 3 mm Durchmesser für leichte Scheinwerfer bis 10 mm für schwere Moving Heads und Lautsprecher. Alle Seile sind mit hochwertigen Schnellverbindungsgliedern und integrierten Dämpfungselementen ausgestattet und entsprechen vollständig der DIN 56927.

Riggatec Sicherungsseile – Premium-Qualität von LTT

Riggatec ist die Premium-Marke von LTT für Rigging-Zubehör und Veranstaltungstechnik. Die Riggatec Sicherungsseile zeichnen sich durch höchste Qualität, präzise Verarbeitung und absolute Normkonformität aus. Jedes Seil wird aus hochfestem, legiertem Stahl gefertigt und durchläuft strenge Qualitätskontrollen, bevor es das Werk verlässt.

Die Riggatec Safety-Serie umfasst Sicherungsseile in zwei Standardlängen – 60 cm und 100 cm – sowie in Durchmessern von 3 mm bis 10 mm. Damit deckst Du alle gängigen Anwendungsfälle ab: vom leichten PAR-Scheinwerfer mit 5 kg bis zum schweren Moving Head mit 80 kg. Alle Seile sind mit einem integrierten Dämpfungselement ausgestattet, das die Impulskraft im Fangfall reduziert und so die Belastung auf die Traversenkonstruktion minimiert.

Die Schnellverbindungsglieder der Riggatec Sicherungsseile entsprechen der DIN 56927 und sind gegen Selbstlösen gesichert. Sie ermöglichen eine schnelle Montage und Demontage, ohne dass Werkzeug erforderlich ist. Die Verbindungsglieder sind verzinkt und damit korrosionsbeständig – auch bei Einsätzen im Außenbereich oder in feuchten Umgebungen.

Neben Riggatec führt LTT auch Sicherungsseile weiterer renommierter Hersteller wie Saveking, Global Truss und Doughty. Diese Marken stehen ebenfalls für höchste Qualität und Normkonformität. Alle Produkte im LTT-Sortiment werden sorgfältig ausgewählt und auf ihre Eignung für den professionellen Einsatz geprüft. Als Hersteller mit eigener Fertigung in Deutschland kennt LTT die Anforderungen der Veranstaltungstechnik aus erster Hand und bietet Dir nur Produkte an, die diesen Anforderungen gerecht werden.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Herstellern und die eigene Produktionserfahrung kann LTT auch Sonderlösungen anbieten – etwa Sicherungsseile in abweichenden Längen oder mit speziellen Verbindungsgliedern für besondere Anwendungsfälle. Sprich uns einfach an, wenn Du eine individuelle Lösung benötigst.

Montage und Anwendung in der Praxis

Die korrekte Montage von Fangseilen ist ebenso wichtig wie die richtige Dimensionierung. Nur wenn das Seil fachgerecht angebracht wird, kann es im Ernstfall seine Schutzfunktion erfüllen. Die DGUV Information 215-313 gibt hierzu klare Vorgaben:

Befestigungspunkte am Gerät: Das Fangseil muss an einem dafür vorgesehenen Befestigungspunkt am Gerät angeschlagen werden. Dieser Punkt muss vom Hersteller in der Bedienungsanleitung oder durch Siebdruck am Gerät gekennzeichnet sein. Es ist nicht zulässig, das Seil an Griffen, Tragbügeln oder anderen Elementen zu befestigen, die nicht für die Aufnahme der Fanglast ausgelegt sind. Bei Moving Lights ist der Befestigungspunkt meist an der Basis oder am Joch vorgesehen, bei Scheinwerfern oft an der Rückseite des Gehäuses.

Befestigungspunkte an der Traverse: An der Traverse oder am Trägersystem muss das Fangseil ebenfalls an einem geeigneten Punkt befestigt werden. Bei Naxpro-Truss Traversen sind die Rohre selbst als Befestigungspunkte geeignet – das Schnellverbindungsglied wird einfach um das Rohr gelegt und verschraubt. Wichtig: Das Seil darf nicht an Verbindungsbolzen, Conicals oder anderen Verbindungselementen befestigt werden, da diese nicht für die Aufnahme von Fanglasten ausgelegt sind.

Fallweg minimieren: Das Seil muss so kurz wie möglich gewählt und so befestigt werden, dass der Fallweg im Versagensfall der Primärbefestigung maximal 20 cm beträgt. In der Praxis bedeutet das: Bei einem Scheinwerfer, der mit einem Coupler an einer Traverse befestigt ist, sollte das Fangseil direkt neben dem Coupler an der Traverse angeschlagen werden – nicht mehrere Meter entfernt. Bei Traversenkonstruktionen mit mehreren Ebenen muss das Seil an der gleichen Ebene befestigt werden wie die Primärbefestigung.

Beispiel: Moving Light an Naxpro-Truss FD34: Ein Moving Head mit 25 kg Gewicht wird mit einem Traversenklemme an einer Naxpro-Truss FD34 Traverse befestigt. Die Traverse hat 50-mm-Rohre mit 2 mm Wandstärke. Als Fangseil wird ein Riggatec Safety 100 cm × 5 mm (Traglast 25 kg) verwendet. Das Schnellverbindungsglied wird am Befestigungspunkt des Moving Heads eingehängt und verschraubt. Am anderen Ende wird das Verbindungsglied um das Traversenrohr direkt neben der Klemme gelegt und ebenfalls verschraubt. Der Fallweg beträgt somit weniger als 10 cm – die Norm ist erfüllt.

Prüfung und Wartung: Fangseile unterliegen wie alle Arbeitsmittel der regelmäßigen Prüfpflicht. Die DGUV Vorschrift 17 schreibt vor, dass alle Arbeitsmittel mindestens einmal jährlich durch eine befähigte Person geprüft werden müssen. Bei intensiver Nutzung oder besonderen Belastungen können kürzere Prüfintervalle erforderlich sein. Die Prüfung umfasst eine Sichtprüfung auf Beschädigungen, Korrosion und Verschleiß sowie eine Funktionsprüfung der Schnellverbindungsglieder. Beschädigte oder korrodierte Seile müssen sofort ausgetauscht werden.

Bei LTT findest Du nicht nur die passenden Fangseile, sondern auch alle weiteren Komponenten für eine sichere Traverseninstallation – von Anschlagmitteln über Kettenzüge bis hin zu Arbeitskleidung und PSA für Dein Rigger-Team.

Prüfung und Wartung von Sicherungsseilen

Die regelmäßige Prüfung und Wartung von Fangseilen ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch essenziell für die Sicherheit. Sicherungsseile sind ständig mechanischen Belastungen, Witterungseinflüssen und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Selbst wenn ein Seil nie einen Fangfall erlebt hat, kann es durch Korrosion, Abrieb oder Materialermüdung seine Festigkeit verlieren.

Prüfintervalle nach DGUV Vorschrift 17: Die DGUV Vorschrift 17 schreibt vor, dass alle Arbeitsmittel – einschließlich Fangseile – mindestens einmal jährlich durch eine befähigte Person geprüft werden müssen. Bei intensiver Nutzung, etwa im Touring-Bereich oder bei Vermietunternehmen, sind kürzere Intervalle sinnvoll – viele Profis prüfen ihre Seile quartalsweise oder sogar monatlich. Zusätzlich muss vor jedem Einsatz eine Sichtprüfung durch den Anwender erfolgen.

Prüfkriterien: - Korrosion: Rostansatz, insbesondere an den Verbindungsstellen und am Dämpfungselement, ist ein Ausschlusskriterium. Auch verzinkte Seile können bei Beschädigung der Zinkschicht korrodieren. - Beschädigungen: Geknickte, gequetschte oder aufgefaserte Seile müssen sofort ausgetauscht werden. Auch einzelne gebrochene Litzen sind ein Grund für die Aussonderung. - Schnellverbindungsglieder: Die Verbindungsglieder müssen leichtgängig und vollständig verschraubbar sein. Verformungen, Risse oder schwergängige Gewinde sind Mängel. - Dämpfungselement: Das Dämpfungselement darf keine Risse oder Verformungen aufweisen. Es muss sich frei bewegen lassen.

Dokumentation: Alle Prüfungen müssen dokumentiert werden. Die Prüfplakette oder ein Prüfprotokoll muss Auskunft über den Prüftermin, die prüfende Person und das Prüfergebnis geben. Bei Vermietung oder Verleih von Equipment ist diese Dokumentation besonders wichtig, da sie im Schadensfall als Nachweis der Sorgfaltspflicht dient.

Austausch nach Fangfall: Ein Seil, das einen Fangfall erlebt hat, muss grundsätzlich ausgetauscht werden – auch wenn es äußerlich unbeschädigt erscheint. Die beim Fangfall auftretenden Impulskräfte können zu inneren Schäden führen, die von außen nicht sichtbar sind. Das Dämpfungselement ist nach einem Fangfall in der Regel plastisch verformt und hat seine Funktion erfüllt – es kann nicht wiederverwendet werden.

Lagerung: Fangseile sollten trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden. Bei längerer Nichtbenutzung empfiehlt sich eine leichte Einfettung der Stahlseile, um Korrosion vorzubeugen. Die Schnellverbindungsglieder sollten gelegentlich mit einem geeigneten Schmiermittel behandelt werden, damit sie leichtgängig bleiben.

Bei LTT findest Du nicht nur hochwertige Sicherungsseile, sondern auch Ersatzteile und Zubehör für die Wartung. Unsere Fachberater unterstützen Dich gerne bei Fragen zur Prüfung und Dokumentation.

LTT – Dein Experte für Veranstaltungstechnik

Seit über 25 Jahren ist LTT Dein zuverlässiger Partner für professionelle Veranstaltungstechnik. Als einer der führenden Full-Service-Händler im deutschsprachigen Raum bieten wir Dir nicht nur ein umfassendes Sortiment, sondern auch die Kompetenz eines Herstellers mit eigener Fertigung in Deutschland. Unsere Premium-Marken Naxpro-Truss, Riggatec, Bullstage, Litetruss und Junior-Truss stehen für höchste Qualität und innovative Lösungen – entwickelt und produziert in Bocholt.

Im Bereich Rigging und Sicherheit führen wir alle namhaften Hersteller: von Riggatec Sicherungsseilen über Doughty Trägerklemmen bis hin zu Prolyte Traversen. Unser Sortiment umfasst nicht nur Fangseile, sondern auch Spanngurte, Anschlagmittel und Sicherheits- und Absperrprodukte – alles, was Du für eine sichere Veranstaltung benötigst.

Unsere Vorteile auf einen Blick: Versandkostenfrei ab 69 €, Express-Versand möglich, 3 Jahre LTT-Garantie auf alle Eigenmarken, weltweiter Versand und Großhandelskonditionen für Wiederverkäufer. Mit über 100.000 positiven Kundenbewertungen und einem internationalen Händlernetz sind wir Dein verlässlicher Partner – ob für den kleinen Club, die große Tournee oder den internationalen Messebau.

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FAQ – Fragen & Antworten

Was ist ein Fangseil?

Ein Fangseil ist ein speziell konstruiertes Stahlseil, das als Sekundärsicherung für über Kopf installierte Lasten in der Veranstaltungstechnik dient. Fangseile bestehen aus hochfestem, legiertem Stahl und sind mit Schnellverbindungsgliedern sowie einem integrierten Dämpfungselement ausgestattet. Sie fangen im Versagensfall der Primärbefestigung – etwa eines Couplers oder einer Traversenklemme – die Last ab und verhindern so, dass Scheinwerfer, Moving Lights oder andere Geräte zu Boden fallen. Die DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1) schreibt vor, dass alle ortsveränderlichen Gegenstände im Veranstaltungsbetrieb mit einer solchen zweiten, unabhängigen Sicherung versehen sein müssen. Fangseile müssen nach DIN 56927 dimensioniert sein und dürfen keine Kunststoffummantelung besitzen, da diese bei erhöhten Temperaturen ihre Festigkeit verlieren kann.

Was ist ein Sicherungsseil?

Ein Sicherungsseil ist ein anderer Begriff für ein Fangseil und bezeichnet ein Stahlseil zur Sekundärsicherung von über Kopf installierten Lasten in der Veranstaltungstechnik. Sicherungsseile werden auch als „Safetys“ bezeichnet und erfüllen die gleiche Funktion wie Fangseile: Sie fangen im Versagensfall der Hauptbefestigung die Last ab und verhindern so Unfälle durch herabfallende Gegenstände. Sicherungsseile müssen nach DIN 56927 und DGUV Vorschrift 17 dimensioniert sein, aus legiertem Stahl ohne Kunststoffummantelung bestehen und mit einem Dämpfungselement ausgestattet sein. Die maximale Fallhöhe darf 20 cm nicht überschreiten. Sicherungsseile sind in verschiedenen Durchmessern von 3 mm bis 10 mm und Längen von 60 cm bis 100 cm erhältlich, um unterschiedliche Lastbereiche abzudecken.

Welche Traglast hat ein Sicherungsseil mit 3 mm Durchmesser?

Ein Sicherungsseil mit 3 mm Durchmesser hat nach DIN 56927 eine Traglast von 5 kg bei einer Seillänge von 0,6 m und 9 kg bei einer Seillänge von 1,0 m oder länger. Diese Werte gelten unter der Voraussetzung, dass die maximale Fallhöhe 20 cm nicht überschreitet und ein Schnellverbindungsglied mit mindestens 4 mm Durchmesser verwendet wird. Die höhere Traglast bei längeren Seilen resultiert aus der größeren Dehnung, die ein längeres Seil aufnehmen kann – dadurch wird die Impulskraft im Fangfall reduziert. Sicherungsseile mit 3 mm Durchmesser eignen sich für leichte Scheinwerfer, PAR-Dosen und kleine Moving Lights. Für schwerere Lasten müssen Seile mit größerem Durchmesser verwendet werden, um die Normvorgaben zu erfüllen.

Wie wird ein Fangseil korrekt angebracht?

Ein Fangseil wird korrekt angebracht, indem es an einem vom Hersteller vorgesehenen Befestigungspunkt am Gerät und an einem geeigneten Punkt an der Traverse oder dem Trägersystem befestigt wird. Der Befestigungspunkt am Gerät muss in der Bedienungsanleitung oder durch Siebdruck gekennzeichnet sein – es ist nicht zulässig, das Seil an Griffen oder Tragbügeln zu befestigen. An der Traverse wird das Schnellverbindungsglied um das Rohr gelegt und verschraubt. Das Seil muss so kurz wie möglich gewählt werden, damit der Fallweg im Versagensfall der Primärbefestigung maximal 20 cm beträgt. Bei Naxpro-Truss Traversen wird das Verbindungsglied direkt neben der Primärbefestigung (z. B. Coupler) am Traversenrohr angeschlagen. Das Schnellverbindungsglied muss vollständig verschraubt und gegen Selbstlösen gesichert sein. Nach der Montage sollte das Seil leicht gespannt sein, aber keine Vorlast auf das Gerät ausüben.

Welche DIN-Norm gilt für Sicherungsseile?

Für Sicherungsseile in der Veranstaltungstechnik gilt die DIN 56927. Diese Norm legt die Anforderungen an Material, Dimensionierung und Befestigung von Fangseilen fest. Sie definiert die Traglast-Tabelle, die den Zusammenhang zwischen Seildurchmesser, Seillänge und maximal zu sichernder Masse beschreibt, sowie die maximale Fallhöhe von 20 cm. Die DIN 56927 schreibt vor, dass Sicherungsseile aus legiertem Stahl ohne Kunststoffummantelung bestehen müssen und mit einem Dämpfungselement sowie einem normgerechten Schnellverbindungsglied ausgestattet sein müssen. Ergänzend gilt die DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1), die die rechtliche Grundlage für die Sekundärsicherung bildet und für alle Betreiber und Dienstleister in der Veranstaltungstechnik bindend ist. Die DGUV Information 215-313 gibt zusätzliche praktische Hinweise zur Anwendung.

Wie oft müssen Fangseile geprüft werden?

Fangseile müssen nach DGUV Vorschrift 17 mindestens einmal jährlich durch eine befähigte Person geprüft werden. Bei intensiver Nutzung, etwa im Touring-Bereich oder bei Vermietunternehmen, sind kürzere Prüfintervalle erforderlich – viele professionelle Anwender prüfen ihre Sicherungsseile quartalsweise oder sogar monatlich. Zusätzlich zur jährlichen Prüfung muss vor jedem Einsatz eine Sichtprüfung durch den Anwender erfolgen. Die Prüfung umfasst eine Kontrolle auf Korrosion, Beschädigungen, geknickte oder aufgefaserte Stellen sowie die Funktionsprüfung der Schnellverbindungsglieder und des Dämpfungselements. Alle Prüfungen müssen dokumentiert werden. Ein Seil, das einen Fangfall erlebt hat, muss grundsätzlich ausgetauscht werden, auch wenn es äußerlich unbeschädigt erscheint, da innere Schäden nicht sichtbar sein können.

Welches Fangseil eignet sich für Moving Lights?

Für Moving Lights eignet sich ein Fangseil, dessen Traglast mindestens dem Gewicht des Moving Lights entspricht. Die meisten Moving Heads wiegen zwischen 15 kg und 40 kg. Für ein 20-kg-Moving-Light ist bei 1,0 m Seillänge ein Riggatec Sicherungsseil mit 5 mm Durchmesser (Traglast 25 kg) ausreichend. Für schwerere Moving Heads mit 35 kg sollte ein 6-mm-Seil (Traglast 36 kg bei 1,0 m Länge) verwendet werden. Bei sehr schweren Geräten über 50 kg sind Seile mit 7 mm oder 8 mm Durchmesser erforderlich. Wichtig ist, dass das Seil so befestigt wird, dass der Fallweg maximal 20 cm beträgt – bei Moving Lights wird das Schnellverbindungsglied meist an der Basis oder am Joch angeschlagen. Die genaue Dimensionierung richtet sich nach der Traglast-Tabelle der DIN 56927. Bei LTT findest Du Riggatec Sicherungsseile in allen gängigen Dimensionen für Moving Lights.

Dürfen Fangseile eine Kunststoffummantelung haben?

Nein, Fangseile dürfen nach DIN 56927 und DGUV Vorschrift 17 keine Kunststoffummantelung haben. Der Grund liegt darin, dass Kunststoff bei erhöhten Temperaturen – etwa durch die Abwärme von Scheinwerfern oder im Brandfall – seine Festigkeit verlieren kann. Zudem besteht die Gefahr, dass sich unter einer Ummantelung Schwitzwasser bildet, das zusammen mit PVC-Bestandteilen eine Säure bilden und das Stahlseil von innen korrodieren kann. Diese Korrosion ist von außen nicht sichtbar, sodass ein scheinbar intaktes Seil im Ernstfall versagen könnte. Normgerechte Sicherungsseile bestehen daher aus blankem oder verzinktem Stahl ohne jegliche Ummantelung. Auch Seile mit teilweiser Kunststoffummantelung – etwa zum Schutz vor Abrieb – sind nicht zulässig. Riggatec Sicherungsseile von LTT entsprechen vollständig dieser Norm und sind aus hochfestem, legiertem Stahl ohne Ummantelung gefertigt.

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In der professionellen Veranstaltungstechnik ist Sicherheit das oberste Gebot. Fangseile und Sicherungsseile – im Fachjargon auch „Safetys“ genannt – bilden die zweite, unabhängige Sicherungsebene für alle über Kopf installierten Geräte und Lasten. Bei LTT findest Du hochwertige Sicherungsseile von Riggatec und weiteren Premium-Herstellern, die den strengen Anforderungen der DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1) und der DIN 56927 entsprechen. Ob Moving Lights, Scheinwerfer, Lautsprecher oder andere Bühnentechnik – jedes ortsveränderliche Element muss mit einer Sekundärsicherung versehen sein, um Personen und Material zuverlässig zu schützen. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Veranstaltungstechnik bietet Dir LTT nicht nur erstklassige Produkte, sondern auch die Kompetenz, die richtige Lösung für Deine Anwendung zu finden.

Was sind Fangseile und Sicherungsseile?

Fangseile und Sicherungsseile sind speziell konstruierte Stahlseile, die als Sekundärsicherung für über Kopf installierte Lasten dienen. Sie bestehen aus hochfestem, legiertem Stahl und sind mit Schnellverbindungsgliedern oder Kettbinern ausgestattet, die eine schnelle und sichere Befestigung ermöglichen. Im Gegensatz zur Primärbefestigung – etwa einem Coupler, C-Haken oder Traversenklemme – greift das Fangseil nur im Versagensfall der Hauptbefestigung. Es fängt die Last ab, bevor sie zu Boden fällt, und verhindert so schwere Unfälle.

Die DGUV Vorschrift 17 (früher BGV C1) schreibt vor, dass alle ortsveränderlichen Gegenstände im Produktions- und Veranstaltungsbetrieb mit einer zweiten, unabhängigen Sicherung versehen sein müssen. Diese Vorschrift gilt für Scheinwerfer, Moving Lights, Lautsprecher, Traversen-Zubehör und alle anderen Komponenten, die über Personen installiert werden. Das Fangseil muss so angebracht werden, dass es keinen oder nur einen minimalen Fallweg zulässt – maximal 20 cm nach DIN 56927. Dadurch wird die Impulskraft im Fangfall auf ein erträgliches Maß begrenzt.

Ein wesentlicher Unterschied zu improvisierten Lösungen wie Kabelbindern oder kunststoffummantelten Seilen: Fangseile nach Norm dürfen keine Kunststoffummantelung besitzen, da diese bei erhöhten Temperaturen – etwa durch Abwärme von Scheinwerfern oder im Brandfall – ihre Festigkeit verlieren kann. Zudem kann sich unter einer Ummantelung Schwitzwasser bilden, das zusammen mit PVC-Bestandteilen eine Säure bildet und das Stahlseil von innen korrodiert. Normgerechte Sicherungsseile sind daher aus blankem oder verzinktem Stahl gefertigt und mit einem integrierten Dämpfungselement ausgestattet, das die Impulskraft im Fangfall reduziert.

DIN 56927 und DGUV Vorschrift 17 – Die rechtlichen Grundlagen

Die rechtliche Grundlage für den Einsatz von Fangseilen bildet die DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1), die Unfallverhütungsvorschrift für Veranstaltungs- und Produktionsstätten. Paragraph 7 dieser Vorschrift fordert explizit den Schutz vor herabfallenden Gegenständen und schreibt eine zweite, unabhängige Sicherung für alle ortsveränderlichen Lasten vor. Diese Regelung hat Gesetzescharakter und ist für alle Betreiber, Veranstalter und Dienstleister in der Eventbranche bindend.

Die technische Ausführung dieser Sekundärsicherung wird in der DIN 56927 konkretisiert. Diese Norm legt fest, welche Anforderungen an Material, Dimensionierung und Befestigung von Sicherungsseilen gestellt werden. Zentrale Punkte sind:

  • Maximale Fallhöhe: 20 cm – das Seil muss so kurz sein oder so befestigt werden, dass die Last im Versagensfall der Primärbefestigung nur minimal fallen kann.
  • Material: Stahlseil aus legiertem Stahl, keine Kunststoffummantelung erlaubt.
  • Dämpfungselement: Zur Reduzierung der Impulskraft im Fangfall.
  • Schnellverbindungsglied: Nach DIN 56927 dimensioniert, gegen Selbstlösen gesichert.
  • Traglast-Tabelle: Die zulässige Masse richtet sich nach Seildurchmesser und Seillänge.

Die DGUV Information 215-313 ergänzt diese Norm um praktische Hinweise zur Anwendung und Dimensionierung. Sie zeigt auf, dass auch alternative Verbindungsglieder wie Kettbiner oder Bergsteigerkarabiner verwendet werden dürfen, sofern ihre Bruchkraft mindestens der Bemessungsbruchkraft nach DIN 56927 entspricht. Die Dimensionierung erfolgt dann durch Multiplikation der zu sichernden Masse mit dem Faktor 78 (bei 0,6 m Seillänge) bzw. Faktor 48 (bei 1,0 m Seillänge).

Für ortsfeste Einrichtungen – etwa fest installierte Traversenkonstruktionen in Theatern oder Konzerthallen – kann auf die zweite Sicherung verzichtet werden, wenn die Befestigung ausreichend bemessen, nur mit Werkzeug zu lösen und gegen Selbstlockerung gesichert ist. In der temporären Veranstaltungstechnik, wo Auf- und Abbauzeiten kurz sind und Bedienungsfehler nicht ausgeschlossen werden können, ist die Sekundärsicherung jedoch unverzichtbar.

Traglast-Tabelle und richtige Dimensionierung

Die korrekte Dimensionierung von Fangseilen ist entscheidend für ihre Wirksamkeit. Die DIN 56927 gibt eine Traglast-Tabelle vor, die den Zusammenhang zwischen Seildurchmesser, Seillänge und maximal zu sichernder Masse definiert. Diese Tabelle basiert auf der Annahme einer maximalen Fallhöhe von 20 cm und berücksichtigt die Impulskraft, die beim Auffangen der Last entsteht.

Traglast-Tabelle nach DIN 56927:

Seildurchmesser Schnellverbindungsglied-Ø Max. Masse bei 0,6 m Länge Max. Masse bei 1,0 m oder länger 3 mm 4 mm 5 kg 9 kg 4 mm 4 mm 10 kg 16 kg 5 mm 5 mm 15 kg 25 kg 6 mm 6 mm 22 kg 36 kg 7 mm 7 mm 30 kg 50 kg 8 mm 8 mm 40 kg 64 kg 9 mm 9 mm 50 kg 80 kg 10 mm 10 mm 62 kg 100 kg

Die Tabelle zeigt deutlich: Je länger das Seil, desto höher die zulässige Traglast. Das liegt daran, dass ein längeres Seil mehr Dehnung aufnehmen kann und somit die Impulskraft im Fangfall reduziert wird. In der Praxis bedeutet das: Für ein Moving Light mit 20 kg Gewicht reicht bei 1,0 m Seillänge ein 5-mm-Seil (Traglast 25 kg), während bei 0,6 m Länge bereits ein 6-mm-Seil (Traglast 22 kg) erforderlich wäre.

Wichtig: Die angegebenen Traglasten gelten nur, wenn die maximale Fallhöhe von 20 cm eingehalten wird. Ist ein längerer Fallweg unvermeidbar, muss die Dimensionierung entsprechend angepasst werden – in solchen Fällen ist eine fachkundige Berechnung durch einen Sachverständigen erforderlich. Zudem muss das Schnellverbindungsglied nach DIN 56927 dimensioniert sein: Sein Durchmesser muss mindestens dem Seildurchmesser entsprechen, und es muss gegen Selbstlösen gesichert sein.

Bei LTT findest Du Riggatec Sicherungsseile in allen gängigen Dimensionen – von 3 mm Durchmesser für leichte Scheinwerfer bis 10 mm für schwere Moving Heads und Lautsprecher. Alle Seile sind mit hochwertigen Schnellverbindungsgliedern und integrierten Dämpfungselementen ausgestattet und entsprechen vollständig der DIN 56927.

Riggatec Sicherungsseile – Premium-Qualität von LTT

Riggatec ist die Premium-Marke von LTT für Rigging-Zubehör und Veranstaltungstechnik. Die Riggatec Sicherungsseile zeichnen sich durch höchste Qualität, präzise Verarbeitung und absolute Normkonformität aus. Jedes Seil wird aus hochfestem, legiertem Stahl gefertigt und durchläuft strenge Qualitätskontrollen, bevor es das Werk verlässt.

Die Riggatec Safety-Serie umfasst Sicherungsseile in zwei Standardlängen – 60 cm und 100 cm – sowie in Durchmessern von 3 mm bis 10 mm. Damit deckst Du alle gängigen Anwendungsfälle ab: vom leichten PAR-Scheinwerfer mit 5 kg bis zum schweren Moving Head mit 80 kg. Alle Seile sind mit einem integrierten Dämpfungselement ausgestattet, das die Impulskraft im Fangfall reduziert und so die Belastung auf die Traversenkonstruktion minimiert.

Die Schnellverbindungsglieder der Riggatec Sicherungsseile entsprechen der DIN 56927 und sind gegen Selbstlösen gesichert. Sie ermöglichen eine schnelle Montage und Demontage, ohne dass Werkzeug erforderlich ist. Die Verbindungsglieder sind verzinkt und damit korrosionsbeständig – auch bei Einsätzen im Außenbereich oder in feuchten Umgebungen.

Neben Riggatec führt LTT auch Sicherungsseile weiterer renommierter Hersteller wie Saveking, Global Truss und Doughty. Diese Marken stehen ebenfalls für höchste Qualität und Normkonformität. Alle Produkte im LTT-Sortiment werden sorgfältig ausgewählt und auf ihre Eignung für den professionellen Einsatz geprüft. Als Hersteller mit eigener Fertigung in Deutschland kennt LTT die Anforderungen der Veranstaltungstechnik aus erster Hand und bietet Dir nur Produkte an, die diesen Anforderungen gerecht werden.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Herstellern und die eigene Produktionserfahrung kann LTT auch Sonderlösungen anbieten – etwa Sicherungsseile in abweichenden Längen oder mit speziellen Verbindungsgliedern für besondere Anwendungsfälle. Sprich uns einfach an, wenn Du eine individuelle Lösung benötigst.

Montage und Anwendung in der Praxis

Die korrekte Montage von Fangseilen ist ebenso wichtig wie die richtige Dimensionierung. Nur wenn das Seil fachgerecht angebracht wird, kann es im Ernstfall seine Schutzfunktion erfüllen. Die DGUV Information 215-313 gibt hierzu klare Vorgaben:

Befestigungspunkte am Gerät: Das Fangseil muss an einem dafür vorgesehenen Befestigungspunkt am Gerät angeschlagen werden. Dieser Punkt muss vom Hersteller in der Bedienungsanleitung oder durch Siebdruck am Gerät gekennzeichnet sein. Es ist nicht zulässig, das Seil an Griffen, Tragbügeln oder anderen Elementen zu befestigen, die nicht für die Aufnahme der Fanglast ausgelegt sind. Bei Moving Lights ist der Befestigungspunkt meist an der Basis oder am Joch vorgesehen, bei Scheinwerfern oft an der Rückseite des Gehäuses.

Befestigungspunkte an der Traverse: An der Traverse oder am Trägersystem muss das Fangseil ebenfalls an einem geeigneten Punkt befestigt werden. Bei Naxpro-Truss Traversen sind die Rohre selbst als Befestigungspunkte geeignet – das Schnellverbindungsglied wird einfach um das Rohr gelegt und verschraubt. Wichtig: Das Seil darf nicht an Verbindungsbolzen, Conicals oder anderen Verbindungselementen befestigt werden, da diese nicht für die Aufnahme von Fanglasten ausgelegt sind.

Fallweg minimieren: Das Seil muss so kurz wie möglich gewählt und so befestigt werden, dass der Fallweg im Versagensfall der Primärbefestigung maximal 20 cm beträgt. In der Praxis bedeutet das: Bei einem Scheinwerfer, der mit einem Coupler an einer Traverse befestigt ist, sollte das Fangseil direkt neben dem Coupler an der Traverse angeschlagen werden – nicht mehrere Meter entfernt. Bei Traversenkonstruktionen mit mehreren Ebenen muss das Seil an der gleichen Ebene befestigt werden wie die Primärbefestigung.

Beispiel: Moving Light an Naxpro-Truss FD34: Ein Moving Head mit 25 kg Gewicht wird mit einem Traversenklemme an einer Naxpro-Truss FD34 Traverse befestigt. Die Traverse hat 50-mm-Rohre mit 2 mm Wandstärke. Als Fangseil wird ein Riggatec Safety 100 cm × 5 mm (Traglast 25 kg) verwendet. Das Schnellverbindungsglied wird am Befestigungspunkt des Moving Heads eingehängt und verschraubt. Am anderen Ende wird das Verbindungsglied um das Traversenrohr direkt neben der Klemme gelegt und ebenfalls verschraubt. Der Fallweg beträgt somit weniger als 10 cm – die Norm ist erfüllt.

Prüfung und Wartung: Fangseile unterliegen wie alle Arbeitsmittel der regelmäßigen Prüfpflicht. Die DGUV Vorschrift 17 schreibt vor, dass alle Arbeitsmittel mindestens einmal jährlich durch eine befähigte Person geprüft werden müssen. Bei intensiver Nutzung oder besonderen Belastungen können kürzere Prüfintervalle erforderlich sein. Die Prüfung umfasst eine Sichtprüfung auf Beschädigungen, Korrosion und Verschleiß sowie eine Funktionsprüfung der Schnellverbindungsglieder. Beschädigte oder korrodierte Seile müssen sofort ausgetauscht werden.

Bei LTT findest Du nicht nur die passenden Fangseile, sondern auch alle weiteren Komponenten für eine sichere Traverseninstallation – von Anschlagmitteln über Kettenzüge bis hin zu Arbeitskleidung und PSA für Dein Rigger-Team.

Prüfung und Wartung von Sicherungsseilen

Die regelmäßige Prüfung und Wartung von Fangseilen ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch essenziell für die Sicherheit. Sicherungsseile sind ständig mechanischen Belastungen, Witterungseinflüssen und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Selbst wenn ein Seil nie einen Fangfall erlebt hat, kann es durch Korrosion, Abrieb oder Materialermüdung seine Festigkeit verlieren.

Prüfintervalle nach DGUV Vorschrift 17: Die DGUV Vorschrift 17 schreibt vor, dass alle Arbeitsmittel – einschließlich Fangseile – mindestens einmal jährlich durch eine befähigte Person geprüft werden müssen. Bei intensiver Nutzung, etwa im Touring-Bereich oder bei Vermietunternehmen, sind kürzere Intervalle sinnvoll – viele Profis prüfen ihre Seile quartalsweise oder sogar monatlich. Zusätzlich muss vor jedem Einsatz eine Sichtprüfung durch den Anwender erfolgen.

Prüfkriterien: - Korrosion: Rostansatz, insbesondere an den Verbindungsstellen und am Dämpfungselement, ist ein Ausschlusskriterium. Auch verzinkte Seile können bei Beschädigung der Zinkschicht korrodieren. - Beschädigungen: Geknickte, gequetschte oder aufgefaserte Seile müssen sofort ausgetauscht werden. Auch einzelne gebrochene Litzen sind ein Grund für die Aussonderung. - Schnellverbindungsglieder: Die Verbindungsglieder müssen leichtgängig und vollständig verschraubbar sein. Verformungen, Risse oder schwergängige Gewinde sind Mängel. - Dämpfungselement: Das Dämpfungselement darf keine Risse oder Verformungen aufweisen. Es muss sich frei bewegen lassen.

Dokumentation: Alle Prüfungen müssen dokumentiert werden. Die Prüfplakette oder ein Prüfprotokoll muss Auskunft über den Prüftermin, die prüfende Person und das Prüfergebnis geben. Bei Vermietung oder Verleih von Equipment ist diese Dokumentation besonders wichtig, da sie im Schadensfall als Nachweis der Sorgfaltspflicht dient.

Austausch nach Fangfall: Ein Seil, das einen Fangfall erlebt hat, muss grundsätzlich ausgetauscht werden – auch wenn es äußerlich unbeschädigt erscheint. Die beim Fangfall auftretenden Impulskräfte können zu inneren Schäden führen, die von außen nicht sichtbar sind. Das Dämpfungselement ist nach einem Fangfall in der Regel plastisch verformt und hat seine Funktion erfüllt – es kann nicht wiederverwendet werden.

Lagerung: Fangseile sollten trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden. Bei längerer Nichtbenutzung empfiehlt sich eine leichte Einfettung der Stahlseile, um Korrosion vorzubeugen. Die Schnellverbindungsglieder sollten gelegentlich mit einem geeigneten Schmiermittel behandelt werden, damit sie leichtgängig bleiben.

Bei LTT findest Du nicht nur hochwertige Sicherungsseile, sondern auch Ersatzteile und Zubehör für die Wartung. Unsere Fachberater unterstützen Dich gerne bei Fragen zur Prüfung und Dokumentation.

LTT – Dein Experte für Veranstaltungstechnik

Seit über 25 Jahren ist LTT Dein zuverlässiger Partner für professionelle Veranstaltungstechnik. Als einer der führenden Full-Service-Händler im deutschsprachigen Raum bieten wir Dir nicht nur ein umfassendes Sortiment, sondern auch die Kompetenz eines Herstellers mit eigener Fertigung in Deutschland. Unsere Premium-Marken Naxpro-Truss, Riggatec, Bullstage, Litetruss und Junior-Truss stehen für höchste Qualität und innovative Lösungen – entwickelt und produziert in Bocholt.

Im Bereich Rigging und Sicherheit führen wir alle namhaften Hersteller: von Riggatec Sicherungsseilen über Doughty Trägerklemmen bis hin zu Prolyte Traversen. Unser Sortiment umfasst nicht nur Fangseile, sondern auch Spanngurte, Anschlagmittel und Sicherheits- und Absperrprodukte – alles, was Du für eine sichere Veranstaltung benötigst.

Unsere Vorteile auf einen Blick: Versandkostenfrei ab 69 €, Express-Versand möglich, 3 Jahre LTT-Garantie auf alle Eigenmarken, weltweiter Versand und Großhandelskonditionen für Wiederverkäufer. Mit über 100.000 positiven Kundenbewertungen und einem internationalen Händlernetz sind wir Dein verlässlicher Partner – ob für den kleinen Club, die große Tournee oder den internationalen Messebau.

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FAQ – Fragen & Antworten

Was ist ein Fangseil?

Ein Fangseil ist ein speziell konstruiertes Stahlseil, das als Sekundärsicherung für über Kopf installierte Lasten in der Veranstaltungstechnik dient. Fangseile bestehen aus hochfestem, legiertem Stahl und sind mit Schnellverbindungsgliedern sowie einem integrierten Dämpfungselement ausgestattet. Sie fangen im Versagensfall der Primärbefestigung – etwa eines Couplers oder einer Traversenklemme – die Last ab und verhindern so, dass Scheinwerfer, Moving Lights oder andere Geräte zu Boden fallen. Die DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1) schreibt vor, dass alle ortsveränderlichen Gegenstände im Veranstaltungsbetrieb mit einer solchen zweiten, unabhängigen Sicherung versehen sein müssen. Fangseile müssen nach DIN 56927 dimensioniert sein und dürfen keine Kunststoffummantelung besitzen, da diese bei erhöhten Temperaturen ihre Festigkeit verlieren kann.

Was ist ein Sicherungsseil?

Ein Sicherungsseil ist ein anderer Begriff für ein Fangseil und bezeichnet ein Stahlseil zur Sekundärsicherung von über Kopf installierten Lasten in der Veranstaltungstechnik. Sicherungsseile werden auch als „Safetys“ bezeichnet und erfüllen die gleiche Funktion wie Fangseile: Sie fangen im Versagensfall der Hauptbefestigung die Last ab und verhindern so Unfälle durch herabfallende Gegenstände. Sicherungsseile müssen nach DIN 56927 und DGUV Vorschrift 17 dimensioniert sein, aus legiertem Stahl ohne Kunststoffummantelung bestehen und mit einem Dämpfungselement ausgestattet sein. Die maximale Fallhöhe darf 20 cm nicht überschreiten. Sicherungsseile sind in verschiedenen Durchmessern von 3 mm bis 10 mm und Längen von 60 cm bis 100 cm erhältlich, um unterschiedliche Lastbereiche abzudecken.

Welche Traglast hat ein Sicherungsseil mit 3 mm Durchmesser?

Ein Sicherungsseil mit 3 mm Durchmesser hat nach DIN 56927 eine Traglast von 5 kg bei einer Seillänge von 0,6 m und 9 kg bei einer Seillänge von 1,0 m oder länger. Diese Werte gelten unter der Voraussetzung, dass die maximale Fallhöhe 20 cm nicht überschreitet und ein Schnellverbindungsglied mit mindestens 4 mm Durchmesser verwendet wird. Die höhere Traglast bei längeren Seilen resultiert aus der größeren Dehnung, die ein längeres Seil aufnehmen kann – dadurch wird die Impulskraft im Fangfall reduziert. Sicherungsseile mit 3 mm Durchmesser eignen sich für leichte Scheinwerfer, PAR-Dosen und kleine Moving Lights. Für schwerere Lasten müssen Seile mit größerem Durchmesser verwendet werden, um die Normvorgaben zu erfüllen.

Wie wird ein Fangseil korrekt angebracht?

Ein Fangseil wird korrekt angebracht, indem es an einem vom Hersteller vorgesehenen Befestigungspunkt am Gerät und an einem geeigneten Punkt an der Traverse oder dem Trägersystem befestigt wird. Der Befestigungspunkt am Gerät muss in der Bedienungsanleitung oder durch Siebdruck gekennzeichnet sein – es ist nicht zulässig, das Seil an Griffen oder Tragbügeln zu befestigen. An der Traverse wird das Schnellverbindungsglied um das Rohr gelegt und verschraubt. Das Seil muss so kurz wie möglich gewählt werden, damit der Fallweg im Versagensfall der Primärbefestigung maximal 20 cm beträgt. Bei Naxpro-Truss Traversen wird das Verbindungsglied direkt neben der Primärbefestigung (z. B. Coupler) am Traversenrohr angeschlagen. Das Schnellverbindungsglied muss vollständig verschraubt und gegen Selbstlösen gesichert sein. Nach der Montage sollte das Seil leicht gespannt sein, aber keine Vorlast auf das Gerät ausüben.

Welche DIN-Norm gilt für Sicherungsseile?

Für Sicherungsseile in der Veranstaltungstechnik gilt die DIN 56927. Diese Norm legt die Anforderungen an Material, Dimensionierung und Befestigung von Fangseilen fest. Sie definiert die Traglast-Tabelle, die den Zusammenhang zwischen Seildurchmesser, Seillänge und maximal zu sichernder Masse beschreibt, sowie die maximale Fallhöhe von 20 cm. Die DIN 56927 schreibt vor, dass Sicherungsseile aus legiertem Stahl ohne Kunststoffummantelung bestehen müssen und mit einem Dämpfungselement sowie einem normgerechten Schnellverbindungsglied ausgestattet sein müssen. Ergänzend gilt die DGUV Vorschrift 17 (ehemals BGV C1), die die rechtliche Grundlage für die Sekundärsicherung bildet und für alle Betreiber und Dienstleister in der Veranstaltungstechnik bindend ist. Die DGUV Information 215-313 gibt zusätzliche praktische Hinweise zur Anwendung.

Wie oft müssen Fangseile geprüft werden?

Fangseile müssen nach DGUV Vorschrift 17 mindestens einmal jährlich durch eine befähigte Person geprüft werden. Bei intensiver Nutzung, etwa im Touring-Bereich oder bei Vermietunternehmen, sind kürzere Prüfintervalle erforderlich – viele professionelle Anwender prüfen ihre Sicherungsseile quartalsweise oder sogar monatlich. Zusätzlich zur jährlichen Prüfung muss vor jedem Einsatz eine Sichtprüfung durch den Anwender erfolgen. Die Prüfung umfasst eine Kontrolle auf Korrosion, Beschädigungen, geknickte oder aufgefaserte Stellen sowie die Funktionsprüfung der Schnellverbindungsglieder und des Dämpfungselements. Alle Prüfungen müssen dokumentiert werden. Ein Seil, das einen Fangfall erlebt hat, muss grundsätzlich ausgetauscht werden, auch wenn es äußerlich unbeschädigt erscheint, da innere Schäden nicht sichtbar sein können.

Welches Fangseil eignet sich für Moving Lights?

Für Moving Lights eignet sich ein Fangseil, dessen Traglast mindestens dem Gewicht des Moving Lights entspricht. Die meisten Moving Heads wiegen zwischen 15 kg und 40 kg. Für ein 20-kg-Moving-Light ist bei 1,0 m Seillänge ein Riggatec Sicherungsseil mit 5 mm Durchmesser (Traglast 25 kg) ausreichend. Für schwerere Moving Heads mit 35 kg sollte ein 6-mm-Seil (Traglast 36 kg bei 1,0 m Länge) verwendet werden. Bei sehr schweren Geräten über 50 kg sind Seile mit 7 mm oder 8 mm Durchmesser erforderlich. Wichtig ist, dass das Seil so befestigt wird, dass der Fallweg maximal 20 cm beträgt – bei Moving Lights wird das Schnellverbindungsglied meist an der Basis oder am Joch angeschlagen. Die genaue Dimensionierung richtet sich nach der Traglast-Tabelle der DIN 56927. Bei LTT findest Du Riggatec Sicherungsseile in allen gängigen Dimensionen für Moving Lights.

Dürfen Fangseile eine Kunststoffummantelung haben?

Nein, Fangseile dürfen nach DIN 56927 und DGUV Vorschrift 17 keine Kunststoffummantelung haben. Der Grund liegt darin, dass Kunststoff bei erhöhten Temperaturen – etwa durch die Abwärme von Scheinwerfern oder im Brandfall – seine Festigkeit verlieren kann. Zudem besteht die Gefahr, dass sich unter einer Ummantelung Schwitzwasser bildet, das zusammen mit PVC-Bestandteilen eine Säure bilden und das Stahlseil von innen korrodieren kann. Diese Korrosion ist von außen nicht sichtbar, sodass ein scheinbar intaktes Seil im Ernstfall versagen könnte. Normgerechte Sicherungsseile bestehen daher aus blankem oder verzinktem Stahl ohne jegliche Ummantelung. Auch Seile mit teilweiser Kunststoffummantelung – etwa zum Schutz vor Abrieb – sind nicht zulässig. Riggatec Sicherungsseile von LTT entsprechen vollständig dieser Norm und sind aus hochfestem, legiertem Stahl ohne Ummantelung gefertigt.

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